Polizeiabsperrung
Schreck in Dessau: Der Drohanruf führte auch dazu, dass Straßen weiträumig abgesperrt wurden. (Symbolbild) Bildrechte: IMAGO

Gebäude evakuiert Bombendrohung gegen DRK in Dessau

Eine Bombendrohung hat den Stützpunkt des Deutschen Roten Kreuzes am Dienstagmittag in Dessau in Aufregung versetzt. Das Gebäude musste evakuiert werden, Straßen wurden weiträumig abgesperrt. Doch die Polizei konnte Entwarnung geben.

Polizeiabsperrung
Schreck in Dessau: Der Drohanruf führte auch dazu, dass Straßen weiträumig abgesperrt wurden. (Symbolbild) Bildrechte: IMAGO

In Dessau hat es am Stützpunkt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) eine Bombendrohung gegeben. Die Polizei bestätigte MDR SACHSEN-ANHALT, dass die Polizei dort im Einsatz war. Zuvor habe es einen Drohanruf gegeben. Daher sei das Gebäude in der Amalienstraße komplett evakuiert worden. Umliegende Straßen wurden weiträumig abgesperrt.

Polizei fand keine Bombe im Haus

Laut Polizeisprecher Ralf Moritz wurde allerdings keine Bombe gefunden. Es habe sich gezeigt, dass keine Gefahr bestehe. 30 Menschen hätten das Gebäude vorübergehend verlassen müssen. Das DRK betreibt an diesem Standort auch ein Altenpflegeheim.

Ermittelt wird nun gegen unbekannt. Die Beamten haben bei dem Anrufer einen Mann in Verdacht, der schon öfter Drohanrufe getätigt habe.

Quelle: MDR/mg

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 10. Juli 2018 | 16:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 10. Juli 2018, 16:18 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

7 Kommentare

12.07.2018 09:26 Mediator an mare nostrum(5) 7

Im Artikel geht es um Bombendrohungen und einer der Kommentatoren meinte, man müsse diese nicht ernst nehmen. Meine Erwiederung darauf war, dass es durchaus in der jüngeren Vergangenheit eine Vielzahl von Beispielen gibt, in der es reale Bombenanschläge, auch gegen Personen, in Deutschland gab.

Es tut mir leid, wenn ich ihre heile Welt, in der der Ausländer böse, der Deutsche gut und Rechtsradikale lediglich patriotisch sind, stören muss.

Die Vergangenheit hat leider gezeigt, dass diese Bombenanschläge zumeist von Rechtsextremisten verübt wurden und dass diese Rechtsextremisten einen ostdeutschen Hintergrund haben.

Wenn ich diese Tatsache benenne, dann hat dies nichts mit einer Hassrede zu tun und sie müssen auch nicht von diesen Taten ablenken, indem sie andere Gruppen ins Spiel bringen. Schauen sie sich doch einmal an, wer aktuell wegen der Verübung terroristischer Straftaten in Deutschland in unseren Gefängnissen sitzt. Gestern gabs ja erneut Verurteilungen!

11.07.2018 19:28 w.a. 6

Mare nostrum@5 Musste ihren Beitrag mehrmals lesen, weil ich von ihnen so eine faire Sicht auf die Dinge nicht erwartet hätte. Ich denke mit ihnen kann man sachlich diskutieren, was man mit Mediator leider nicht kann. Seine Sicht der Dinge geht nur in eine Richtung. Objektivität geht bei ihm voll daneben. Schade eigentlich. Zeigt sich auch hier wieder, viele Kommentatoren antworten ihn nicht mehr. Warum wohl? Wird er es mal begreifen?

11.07.2018 11:43 mare nostrum 5

@4 Mediator: bitte nicht immer Hassreden gegen bestimmte Gruppen - Realität sehen! - durchaus auch die Gewalttaten des anderen politischen Spektrums und weiterer Gruppen im Land benennen.