Kein Dienstbetrieb Wasserrohrbruch verursacht hohen Schaden am Amtsgericht Dessau-Roßlau

Ein Wasserrohrbruch im Amtsgericht Dessau-Roßlau hat in der Nacht zu Mittwoch einen Schaden von mindestens 750.000 Euro angerichtet. Wie die Feuerwehr MDR SACHSEN-ANHALT mitteilte, sind in dem Gebäude zahlreiche Dienstzimmer überflutet worden. Deckenteile seien teilweise heruntergekommen.

Die Wasserleitung war im Dachgeschoss gebrochen, das Wasser die Nacht zum Mittwoch durch die Decken gesickert. Mehrere Feuerwehren waren laut Einsatzleitung bis zum Mittag mit dem Abpumpen des Wassers beschäftigt. Außerdem mussten nasse Akten gesichert werden.

Südflügel für längere Zeit nicht nutzbar

Das Gebäude war am Mittwoch geschlossen. Doch schon am Donnerstag soll der Dienstbetrieb teilweise wieder aufgenommen werden. Die Sitzungssäle des Amtsgerichts sind nicht betroffen, hieß es in einer Mitteilung des Gerichts. Deshalb könnten Verhandlungen vorausichtlich wie geplant stattfinden. Lediglich der Südflügel wird für längere Zeit nicht zur Verfügung stehen. Für die 20 Arbeitsplätze dort sollen nun Ersatzräume gesucht werden, hieß es.

Anzeichen dafür, dass das Rohr mutwillig zerstört wurde, gibt es nach Angaben der Feuerwehr nicht. Es wird vermutet, dass das Rohr zu alt war gewesen und deshalb gebrochen sei. Mitarbeiter des Amtsgerichts hatten am Mittwochmorgen den Schaden entdeckt und die Einsatzkräfte alarmiert.

Feuerwehreinsatzfahrzeuge vor dem Amtsgericht in Dessau
Zahlreiche Feuerwehren sind am Mittwoch im Einsatz. Bildrechte: MDR/Grit Lichtblau

Quelle: MDR/cw

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 31. Juli 2019 | 11:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 31. Juli 2019, 16:51 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

Mehr aus Dessau-Roßlau, Anhalt und Landkreis Wittenberg

Mehr aus Sachsen-Anhalt