Regionalstudio Dessau - Nachrichten um 11:00 Uhr


Stadtrat Zahna-Elster beschließt Haushalt mit Defizit

Der Stadtrat von Zahna-Elster hat am Abend wichtige finanzielle Weichen gestellt. Der neue Haushalt ist beschlossen worden. Letzmalig in alter Besetzung hat der Stadtrat klar Position bezogen. Auf radikale Steuererhöhungen ist verzichtet worden, dafür wurde ein Haushaltsdefizit von 2,2 Millionen Euro in Kauf genommen. Laut Bürgermeister Peter Müller gebe es in Zahna-Elster kaum noch Einsparpotentiale. Personalkosten seien gestiegen, ebenso die Ausgaben für die Kinderbetreuung, zudem musste die Kommune Gewerbesteuern zurückzahlen. Das lasse sich nicht mehr ausgleichen, sagte er. Spannend sei nun, ob die Kommunalaufsicht den Haushalt genehmigen wird. Da habe er, sagt Müller, durchaus Bauchschmerzen.


Kundgebung in Dessau nach sexuellem Missbrauch

In Dessau haben sich am Montagabend knapp 200 Demonstranten auf dem Marktplatz versammelt. Sie folgten einem Aufruf des Dessauer AfD Bundestagsabgeordneten Andrwas Mrosek . Hintergrund ist der mutmaßliche sexuelle Missbrauch an einem 9-jährigen Mädchen in Roßlau am Pfingstsonntag. Tatverdächtig ist ein 27-jähriger Mann aus dem Niger. Die Redner der Kundgebung gestern forderten mehr Sicherheit für Frauen und Kinder und die konsquente Abschiebung von kriminellen Asyslbwerbern.


Spatenstich für Förderschule in Jessen

Grund zur Freude gibt es in Jessen im Landkreis Wittenberg. Am Dienstag ist erster Spatenstich für den Neubau der Förderschule. Lange haben 51 Schüler auf den Neubau gewartet. Der wird modern, zweigeschossig und barrierefrei. Er wird sieben Unterrichtsräume, verschiedene Gruppenräume, drei Fachkabinette und eine Aula haben. Gebaut wird im Gewerbepark Jessen, 16 Monate lang für insgesamt 3,6 Millionen Euro. Bislang war die Schule, in der vor allem Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung lernen, in einem Plattenbau im Ortsteil Holzdorf untergebracht.


Einschränkungen im Schiffsverkehr durch sinkende Flusspegel

Die Binnenschiffahrt in Sachsen-Anhalt hat in diesen Tagen wieder mit sinkenden Flusspegeln zu kämpfen. Nicht mal mehr einen Meter zeigte der Elbe Pegel am Montagmorgen zum Beispiel in Magdeburg. In Anhalt und Wittenberg führt die Elbe derzeit noch genug Wasser, damit Schiffe und Fähren fahren können. Allerdings gibt es auch hier Einschränkungen. In Aken sieht Hafenchef Ziegler trotz Niedrigwassers noch keine Probleme für Binnenschiffer. Dafür schaut man bei den Fähren entlang der Elbe mit Sorge auf die fallenden Pegel. Coswigs Stadtwerkechef hat sich am Montagmorgen persönlich auf den Weg zur Fähre gemacht. Hier ist der Pegel innerhalb eines Tages um knapp 20 Meter gefallen. Die Fähre setzt noch über, aber Mohs denkt darüber nach, die Traglast zu beschränken. Das ist in Elster schon passiert. Der Fährmann nimmt nur bis zu 30 Tonnen Last mit. Auch wenn der Pegel der Elbe fällt - in Dessau binnen weniger Tage auf 1.10 Meter - noch kommt genug Wasser aus Tschechien nach und die Gewitter der letzten Tage haben für ausreichend Niederschlag gesorgt.


Ermittlungen zur Brandursache in Wörlitz laufen

In Wörlitz gehen am Montag die Ermittlungen zur Brandursache in einem Mehrfamilienhaus weiter. Bei dem Brand war am Wochenende eine 65jährige Frau ums Leben gekommen. Für die fünf anderen Bewohner des Hauses hat die Stadtverwaltung innerhalb kürzester Zeit Ausweichquartiere zur Verfügung gestellt.


Kinder- und Jugend-Kultur-Preis Sachsen-Anhalt verliehen

Sachsen-Anhalts Kulturminister Rainer Robra hat am Montag in Dessau den 22. Kinder- und Jugendkulturpreis des Landes verliehen. Den ersten Preis haben Kinder und Jugendliche am Puppentheater Magdeburg für ihre Performance „Breaking the Walls" sowie für das Theaterstück „Wie ich zum besten Schlagzeuger der Welt wurde" bekommen. Der 2. Platz ging an den Puppenklub Spielmitte e.V. aus Halle, der mit selbstgebauten, übergroßen Tierköpfen das Theaterstück „Farm der Tiere" nach George Orwell auf die Bühne brachte. Schülerinnen und Schüler der Freien Grundschule Wernigerode gewannen den 3. Platz für die szenische Umsetzung „Karneval der Tiere". Die Preisverleihung stand in diesem Jahr unter dem Motto „Aufbruch! Modern denken" und bezog sich auf das Bauhausjubiläum. 215 Kinder und Jugendliche hatten an dem Wettbewerbt teilgenommen. Als Einzelpersonen und in Gruppen, teilweise als ganze Klassen.


Berufsschule Köthen bleibt

Die Berufsschule in Köthen wird nicht geschlossen. Das hat das Verwaltungsgericht Halle in einem Eilverfahren entschieden. Es gab damit dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld Recht, der gegen die Schließung geklagt hatte. Die Berufsbildenden Schulen des Kreises wollten ihren Standort Köthen zum kommenden Schuljahr aufgeben. Künftig sollte es nur noch in Bitterfeld-Wolfen eine Fachoberschule geben. Die Verwaltungsrichter erklärten jedoch, über einen solchen Schritt müsse der Landkreis befinden.


Vollsperrung in Wolfen

Autofahrer in Wolfen müssen sich seit Montag auf Umleitungen einstellen. Auf der Verbindungsstraße zwischen Wolfen und Wolfen-Nord wird gebaut. Erneuert werden neben der Fahrbahn auch der Rad- und Gehweg. Autofahrer müssen über die B 184 fahren. Bis Mitte Oktober ist die Wolfener Verbindungsstraße voll gesperrt. Die Arbeiten an dem 600 Meter langen Abschnitt kosten 800 000 Euro.


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Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2019, 11:15 Uhr

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