So vielfältig ist die Arbeit im Social-Media-Team des Vereins "Reformationsjubiläum 2017"

Zum Marketing- und Social-Media-Team des Vereins "Reformationsjubiläum 2017" gehören auch Johanna Matuzak und Franziska Wackerbarth. Sie verraten, was ihnen an der Arbeit am meisten gefällt.

MDR SACHSEN-ANHALT: Um welche Aufgaben kümmern Sie sich im Social-Media-Team?

Eine Mitarbeiterin der Geschäftsstelle für das Reformationsjubiläum 2017 in Wittenberg positioniert eine Luther-Plastik im Foyer der neuen Geschäftsstelle
Johanna Matuzak vebreitet alle Infos rund um das Reformationsjubiläum bei Facebook, Twitter, Instagram und Youtube. Bildrechte: dpa

Johanna Matuzak: Ich betreue unsere Social-Media-Kanäle Facebook, Twitter, Instagram und Youtube. Auf Facebook kümmere ich mich auch um Mitmachaktionen. Zum Beispiel haben wir dazu aufgerufen, Fotos von unserer Kampagne zu machen. Die Teilnehmenden konnten dabei etwas gewinnen. Zurzeit poste ich fast täglich ein Foto von einer Veranstaltung, die in 95 Tagen stattfinden wird. Ich halte die Vorbereitungen, Vorveranstaltungen, Projekte, Mitarbeitenden und Volunteers online fest – und alles, was im Reformationssommer passiert.

Franziska Wackerbarth: Zu meinen Aufgaben im Social Media Team gehört besonders der Online-Blog zum Europäischen Stationenweg. Ich betreue dabei das Team aus Volunteers, die von unterwegs Beiträge erstellen und posten, und kümmere mich um die Einstellung und Aufbereitung dieser Beiträge. Auch für die Durchführung in Wittenberg werden wir einen Online-Blog anlegen, der unter anderem mit Inhalten und Eindrücken der "Weltausstellung Reformation" befüllt wird.

Was macht Ihnen dabei am meisten Spaß?

Johanna Matuzak: Mir gefällt es, bei so vielen Veranstaltungen mit dabei zu sein. Ich begleite Pressekonferenzen, um den Inhalt unserer Planungen in den sozialen Medien zu veröffentlichen und finde auch spannend, wie die Leute auf unsere Vorhaben reagieren. Besonders toll ist auch zu sehen, was die Volunteers alles auf die Beine stellen.

Franziska Wackerbarth: Ich freue mich besonders über die Ergebnisse, die in der Zusammenarbeit mit den Volunteers entstehen und die wir veröffentlichen können – wenn etwa bei einer Station mit Bildern und Videos schöne Eindrücke dokumentiert wurden oder über einen Reiseabschnitt ein toller Film entstanden ist. Sie können Besuchern unserer Webseite nicht nur einen Eindruck der Veranstaltung vermitteln, sondern Sie vielleicht auch selbst zu einem Besuch bewegen.

Worauf freuen Sie sich beim Kirchentag bzw. rund um das Reformationsjubiläum am meisten?

Franziska Wackerbarth vom Reformationsverein
Franziska Wackerbarth betreut den Online-Blog zum Europäischen Stationenweg. Bildrechte: Franziska Wackerbarth

Johanna Matuzak: Da ich gebürtige Wittenbergerin bin, freue mich am meisten auf das Programm in Wittenberg während der Weltausstellung Reformation. Es ist jetzt schon total spannend zu sehen, was alles entsteht und wie sich die Stadt entwickelt. Vor allem die Ausstellung "Luther und die Avantgarde" finde ich sehr spannend. Ich bin auch sehr neugierig auf die verschiedenen Installationen in den Torräumen. In den letzten Monaten hat man so viel über die Planungen berichtet. Jetzt möchte man nicht mehr nur die Entwürfe auf Papier sehen, sondern selbst durch die Wallanlagen schlendern und die verschiedenen Orte neu entdecken. Ich freue mich auch schon sehr auf die Konzerte im Torraum Kultur.

Franziska Wackerbarth: Im Reformationssommer freue ich mich besonders darauf zu sehen, was wir als Team alles auf die Beine gestellt haben, worauf wir die letzten Monate und Jahr hingearbeitet haben. Besonders freue ich mich natürlich auch, selbst – wenn es die Zeit zulässt – Veranstaltungen und Konzerte besuchen zu können. Die Möglichkeit zu haben, sich auch einmal Zeit zu nehmen und die Veranstaltung aus der Sicht eines Besuchers zu entdecken.

Was sind Ihre Erwartungen?

Johanna Matuzak: Ich hoffe, dass auch viele Menschen das Reformationsjubiläum feiern, die nicht unbedingt kirchlich sind und, dass die Menschen sich darüber Gedanken machen, was heutzutage reformiert werden sollte. Menschen sollen zusammenkommen, um Neues zu schaffen und "die Welt zu hinterfragen". Ich denke, das Zusammenkommen, gemeinsam zu diskutieren und zu feiern, ist gerade in diesen Zeiten wichtiger denn je. Mit Fremden ins Gespräch kommen, über Andere lernen und einfach eine gute Zeit zu verbringen – ich hoffe, dass viele Menschen diese Chancen nutzen. Ich erwarte, dass diese neuen Begegnungen in die Zukunft getragen werden und auch über das Jahr 2017 vieles verändert wird und dieser neue "Spirit" in Wittenberg und den Städten der Kirchentage auf dem Weg bestehen bleibt.

Franziska Wackerbarth: Ich erwarte, dass es eine sehr stressige Zeit wird mit vielen Eindrücken und Begegnungen, auf die ich mich schon sehr freue. Ich hoffe vielen Menschen zu begegnen, die sich Zeit nehmen unsere Veranstaltungen zu besuchen und sich mit dem Thema auseinander zu setzten. Menschen, die unsere Veranstaltungsorte und –räume nutzen, um selbst die Welt zu hinterfragen und die eigenen Reformationsgeschichten zu entdecken und zu leben.

Quelle: MDR/kb

Zuletzt aktualisiert: 12. Mai 2017, 11:16 Uhr