Hausecke und Straßenschild mit der Aufschrift Schlossplatz in Dessau
Auf dem Gelände dieser früheren Schule soll die Vergewaltigung passiert sein. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Dessau-Roßlau Polizei nimmt mutmaßliche Vergewaltiger fest

Die Polizei hat am Dienstag vier Männer aus Eritrea festgenommen. Sie werden verdächtigt, vor vier Wochen eine Leergutsammlerin in Dessau-Roßlau vergewaltigt zu haben. Der Zugriff erfolgte in drei Bundesländern.

Hausecke und Straßenschild mit der Aufschrift Schlossplatz in Dessau
Auf dem Gelände dieser früheren Schule soll die Vergewaltigung passiert sein. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Nach der Vergewaltigung einer 56-jährigen Frau vor rund vier Wochen in Dessau-Roßlau sind vier Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, besteht gegen die vier Männer aus Eritrea dringender Tatverdacht. Die Haftbefehle seien am Morgen zeitgleich in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern vollstreckt worden.

Aus ermittlungstaktischen Gründen würden keine weiteren Auskünfte erteilt. Die 56-Jährige war in der Nacht zum 16. August in Dessau-Roßlau in der Nähe des Schloßplatzes vergewaltigt worden. Sie hatte dort Flaschen gesammelt, als vier Männer sie ansprachen. Die Frau gab an, die Männer hätten ihr gesagt, auf dem Schulgelände sei noch mehr Leergut zu finden. Auf dem Gelände der Schule vergingen sie sich dann an ihr. Die Frau musste anschließend in einem Krankenhaus behandelt werden.

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Quelle: MDR/olei

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | Ihr Tag | 12. September 2017 | 18:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 12. September 2017, 19:03 Uhr

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72 Kommentare

14.09.2017 18:10 zu Kommentar 59 72

..und wegen der Bananen und der Rohstoffe " aus diesen Ländern" soll Ihrer Logik nach zugelassen werden, dass eine arme 59 jährige Frau, die ihren Lebensunterhalt mit hoher Wahrscheinlichkeit nur mit zusätzlichem Flaschensammeln bestreiten kann, durch diese 4 tatverdächtigen vergewaltigt werden darf? Mir platzt gleich der Kragen bei Ihrer Argumentation. Die Tatverdächtigen haben um Schutz gebeten, haben Obdach und werden in allen Angelegenheiten von den Steuerzahlern alimentiert.
Nach Abschluss der Strafverfahren stellt sich oft heraus, das diese Personen bereits im Heimatland Straftaten begangen haben. Siehe Amri usw.
Ich hoffe, dass das neue Gesetzesvorhaben zur Erleichterung der Abschiebung straffälliger Ausländer bald in Kraft treten kann.

14.09.2017 17:57 Wisdom 71

@66, ich zitiere 54: "Menschen, die aus einem anderen Land kommen und um Beistand und Hilfe bitten, haben dem Gastland gegenüber eine besondere moralische Verpflichtung. Straftaten verwundern dann sehr, insbesondere wenn es um Gewaltaten geht, wo andere traumatisiert werden. Die Glaubwürdigkeit der Schutzbitte wird hiermit in Frage gestellt." Besser formulieren kann man es nicht.

14.09.2017 17:49 Radebeuler 70

Zunächst mein herzliches Beileid an das Opfer dieser Tat. @ Susann 66: "Zwei Männer aus Eritrea sind kürzlich dazwischen gegangen, als ein besoffener Deutscher mir gegenüber handgreiflich werden wollte." Da haben Sie ja Glück gehabt, dass Sie nicht die vier Täter in Dessau aus Eritrea zum Freund hatten. Merken Sie etwas am Zahlenverhältnis? @ 8 "Wenn man 1 Mio Menschen hat, dann hat man leider auch eine gewisse Anzahl an Kriminellen darunter. Dabei ist es rel. egal, ob man es da mit Deutschen oder Ausländern zu tun hat." 30% weniger Straftaten in diesem Deliktbereich sind Ihnen also egal! Und für Sie: Ich habe keinen Hass, ich verabscheue alle Straftäter.

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