Archäologische Funde der Burganlage Kemberg

Besucher auf dem Ausgrabungsgelände der Burg Kemberg
Auf dem Burggelände sollen mehrere hundert Menschen gelebt haben. Dort, wo die Burg genau gestanden haben soll, können die Archäologen nicht graben: Dort befindet sich der Friedhof von Kemberg.

Dieses Thema im Progamm:
MDR SACHSEN-ANHALT Das Radio wie wir | 18.07.2019 | 14:30 Uhr

Quelle: MDR/mh,dpa
Bildrechte: MDR/Martin Krause
Eine Frau bei Ausgrabungen an der Burganlage bei Kemberg
Archäologen legen in Kemberg im Landkreis Wittenberg eine Burg aus der Eisenzeit frei. Die Ausgrabung ist eine polnisch-deutsches Kooperation. Archäologen und Studierende der Universität Warschau sowie Grabungstechniker vom Landesamt für Archäologie Halle arbeiten zusammen. Bildrechte: MDR/Martin Krause
Überreste eines Holzwalls der Burganlage bei Kemberg
Die Grabungen haben 30 Balken eines Holzwalls zutage gefördert, der einst die Burg umgeben hat. Der Sumpf um Kemberg hat die Balken gut konserviert. Dadurch kann das Alter der Burg sehr genau bestimmt werden. Die äußere Palisade entstand demnach vor fast 3.000 Jahren. Damit handelt sich in Kemberg um die älteste genau datierbare derartige Anlage Mitteleuropas. Bildrechte: MDR/Martin Krause
Ausgrabungsstücke aus der Burganlage bei Kemberg
Bei den Grabungen fanden die Archäologen auch Keramik, teils aus der späten Bronzezeit, sowie eine gelbe Öllampe aus der Neuzeit (Bildmitte). Bildrechte: MDR/Martin Krause
Archäologe und Projektleiter Louis D. Nebelsick im orangen Shirt mit Besuchern im Ausgrabungsgelände Kemberg
Archäologe und Projektleiter Louis Nebelsick (oranges Shirt) erklärt Besuchern, dass die Burg infolge kriegerischer Auseinandersetzungen mit einem Reitervolk aus der heutigen Ukraine fiel. Die Burg sei abgebrannt, wie die verkohlten Holzbalken belegten. Bildrechte: MDR/Martin Krause
Archäologe und Projektleiter Louis D. Nebelsick im orangen Shirt zeigt Besuchern Ausgrabungsfunde von Kemberg
Die Burg von Kemberg war bereits vor fünf Jahren entdeckt worden. Aber erst jetzt konnte sie freigelegt werden. Bildrechte: MDR/Martin Krause
Besucher auf dem Ausgrabungsgelände der Burg Kemberg
Auf dem Burggelände sollen mehrere hundert Menschen gelebt haben. Dort, wo die Burg genau gestanden haben soll, können die Archäologen nicht graben: Dort befindet sich der Friedhof von Kemberg.

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MDR SACHSEN-ANHALT Das Radio wie wir | 18.07.2019 | 14:30 Uhr

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