Landkreis Wittenberg Seegrehna: Feuerwehr kämpft tagelang gegen brennende Strohballen

In Seegrehna im Landkreis Wittenberg haben Einsatzkräfte der Feuerwehr tagelang gegen brennende Strohballen gekämpft. Problem war, dass Glutnester immer wieder aufflammten. Seit Donnerstag ist das Feuer unter Kontrolle, hieß es. Anwohner in Seegrehna, Wittenberg, Oranienbaum-Wörlitz und Kemberg waren gebeten worden, Fenster und Türen geschlossen halten.

Für die Agrargesellschaft ist klar, dass der Schaden nach dem Großbrand in die Hunderttausenden geht.

Feuer in Seegrehna Glutnester flammten immer wieder auf

In Seegrehna bei Wittenberg war die Feuerwehr tagelang bei einem Scheunenbrand im Einsatz. Seit Dienstag brannten dort 1.300 Strohballen. Das Problem: Glutnester flammten immer wieder auf.

Ein Bagger unterstützt die Feuerwehr bei den Löscharbeiten.
In Seegrehna bei Wittenberg war die Feuerwehr seit Dienstag im Großeinsatz. Seitdem ließen die Einsatzkräfte eine Scheune kontrolliert abbrennen. Bildrechte: MDR/André Damm
Ein Bagger unterstützt die Feuerwehr bei den Löscharbeiten.
In Seegrehna bei Wittenberg war die Feuerwehr seit Dienstag im Großeinsatz. Seitdem ließen die Einsatzkräfte eine Scheune kontrolliert abbrennen. Bildrechte: MDR/André Damm
Feuerwehrleute beim Löschen
Ein Sprecher der Feuerwehr sagte MDR SACHSEN-ANHALT am Donnerstag, dass rund 70 Feuerwehrleuten vor Ort waren. Bildrechte: MDR/André Damm
Löschfahrzeuge der Feuerwehr im Einsatz.
Anwohner in ganz Wittenberg sowie in Oranienbaum-Wörlitz und Kemberg waren gebeten worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Bildrechte: MDR/André Damm
Löschfahrzeuge der Feuerwehr
In der Scheune einer Agrargesellschaft waren 1.300 Strohballen gelagert. Der Chef der Agrargesellschaft vermutet Funkenflug als Brandursache. Bildrechte: MDR/André Damm
Löschfahrzeuge der Feuerwehr im Einsatz.
Die Reste der Strohballen wurden von der Feuerwehr auf Felder gefahren und dort mit Wasser aus der Elbe gelöscht. Laut Stadtwehrleiter Janott waren Schläuche auf einer Länge von sieben Kilometern verlegt worden. Den entstandenen Schaden schätzt die Agrargesellschaft auf eine halbe Million Euro. Bildrechte: MDR/André Damm
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Quelle: MDR/ld

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 08. November 2018 | 11:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 08. November 2018, 17:11 Uhr

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1 Kommentar

08.11.2018 18:23 Nordharzer 1

Diese Häufung von Futtermittelbränden ist schon seltsam. Sicher hat es früher auch ab und zu gebrannt, aber so häufig? Man könnte dahinter eine Strategie vermuten, um die ohnehin angeschlagene Landwirtschaft weiter zu schädigen.