Graffitis an Hauswänden Auf StreetART-Tour durch Wittenberg

Graffiti Frau in schwarz/weiß mit bunten Kleidern an Hauswand
Gleich neben dem Katharinen-Portal in der Coswiger Straße 30a ein Werk des portugiesischen Duos "Draw & Contra" aus dem Jahr 2017 mit dem Titel "Die Zukunft ist jetzt". Bildrechte: MDR/Jana Müller
Graffiti Hand in Buchseiten an Hauswand
Auf den Touren von Eckhardt Grodnick können ab März bis zu 30 Kunstwerke bestaunt werden – abhängig davon, ob man ihn zu Fuß oder mit dem Rad begleitet.

Dieses Bild befindet sich in der Collegienstraße 86/87 und schmückt eine Baulücke. Es ist von Casa Ma‘Claim (Andreas von Chrzanowski) aus dem Jahr 2015 und zeigt eine Hand, die krallenartig in die Seite eines Buches greift. Laut Grodnick ist das Kunstwerk als Analogie auf die Baulücke zu verstehen, die verschwinden muss.
Bildrechte: MDR/Jana Müller
Graffiti Marienfigur an Hauswand
Das Graffiti "Media Magdalena" gibt es seit 2016 in der Mittelstraße. Das Bild stammt von der Künsterlgruppe Innerfields Berlin, Holger Weißflog, Jakob Bardou und Veit Tempich. Darauf hält eine Marienfigur statt des Jesuskindes ein Smartphone mit Heiligenschein in der Hand. Damit nimmt das Werk die Technikgläubigkeit unserer Zeit aufs Korn. Bildrechte: MDR/Jana Müller
Graffiti Mädchen in der Hocke an Hauswand, davor Schriftzug "Frei"
Die Kunstwerke entstehen auf Initiative des Wittenberger Vereins WBmotion. Einmal im Jahr veranstaltet dieser ein Fest und lädt Künstler ein, sich unter verschiedenen Mottos an Hauswänden zu verwirklichen.

Das "Kind mit ausgestreckten Händen" befindet sich ebenfalls in der Mittelstraße. Es stammt aus dem Jahr 2016 von der zwei-Mann-Crew Herakut.
Bildrechte: MDR/Jana Müller
Graffiti Leiter an Eingang zu Kirche
Grodnick zufolge beschäftigen sich die Kunstwerke häufig mit Wittenberg, immer haben sie jedoch eine Botschaft.

In der Coswiger Straße 28 findet sich das "Katharinen-Portal" aus dem Jahr 2016, gestaltet von Tasso Ma’claim (Jens Müller). Die angelehnte Leiter fordert dazu auf, neue Wege zu gehen.
Bildrechte: MDR/Jana Müller
Graffiti Frau in schwarz/weiß mit bunten Kleidern an Hauswand
Gleich neben dem Katharinen-Portal in der Coswiger Straße 30a ein Werk des portugiesischen Duos "Draw & Contra" aus dem Jahr 2017 mit dem Titel "Die Zukunft ist jetzt". Bildrechte: MDR/Jana Müller
Schriftzug in englisch an weißer Hauswand
Ein eher unauffälliges Werk in der Kupferstraße: Die Künstlerin Xenia Fink nimmt hier Bezug auf Luthers These Nummer 16. Darin heißt es "Hölle, Fegfeuer, Himmel scheinen sich so zu unterscheiden wie Verzweiflung, Fast-Verzweiflung, Gewissheit." Dieses Werk aus dem Jahr 2016 ist so schlicht, dass Gästeführer Grodnick es erst ziemlich spät entdeckte.

Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 21. Februar 2019 | 10:40 Uhr

Quelle: MDR/agz
Bildrechte: MDR/Jana Müller
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