Auf einem Smartphone ist der Newsletter von MDR SACHSEN-ANHALT zu sehen.
Jeden Tag zur Mittagszeit gibt es den Newsletter bei WhatsApp. Bildrechte: MDR/Jörn Rettig

Morgens, mittags, abends WhatsApp mit MDR SACHSEN-ANHALT macht Spaß

(Fast) jeder chattet. (Fast) jeder benutzt WhatsApp. Deswegen nutzt auch MDR SACHSEN-ANHALT seit kurzem den Messengerdienst. Ziel: nicht nur senden, sondern miteinander sprechen. Jeder Abonnent gestaltet das Angebot mit.

Fabian Frenzel
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

von Fabian Frenzel, MDR SACHSEN-ANHALT

Auf einem Smartphone ist der Newsletter von MDR SACHSEN-ANHALT zu sehen.
Jeden Tag zur Mittagszeit gibt es den Newsletter bei WhatsApp. Bildrechte: MDR/Jörn Rettig

WhatsApp nutze ich jeden Tag — wahrscheinlich hunderte Male. Und viele Millionen Menschen auf der Welt machen das genauso. Es ist also nicht wirklich überraschend, dass wir auch in der Redaktion überlegt haben, was wir mit WhatsApp machen können.

Herausgekommen ist dabei unser neuestes "Baby". Ein WhatsApp-Channel, der jeden Abonnenten zwei bis dreimal am Tag mit Nachrichten versorgt. Das Besondere dabei ist, dass wir den Nutzer mit einbeziehen, mit ihm kommunizieren. Wir machen das, was man auf WhatApp eben so macht: chatten.

Von Anfang an haben wir immer wieder die Nutzer gefragt, ob ihnen das gefällt, was wir da machen. Die Erkenntnis: Das Meiste gefällt ihnen. Ein Nutzer sagte zum Beispiel:  "Ich finde den Newsletter super. Besonders die Übersicht am Mittag und das Thema des Tages. Das ist genau die Mischung aus Übersicht und vertieftem Thema, die ich mag."

Wir machen das Wetter zusammen

Aber sie hatten auch Ideen und Verbesserungsvorschläge. Vor allem beim Wetter. Da hat tatsächlich jeder eine Meinung. Und das ist gut so. Beispielhaft schreibt ein Nutzer: "Die Landschaftsfotos von anderen Usern brauche ich eher nicht und ein Wetterbericht für den jeweils nächsten Tag - so gegen 20 Uhr - wäre schön, muss aber nicht."

Aus diesem Austausch ist dann die Idee einer Wetterkarte entstanden, die jeder Nutzer am Abend bekommt und schnell auf einen Blick ohne Schnickschnack sieht, wie das Wetter am nächsten Tag wird. Klingt simpel, klingt vielleicht nicht kreativ. Aber es ist das, was die Nutzer bei WhatsApp von uns erwarten. Sie wollen informiert werden. Und das sagen sie uns auf WhatsApp wie in keinem anderen Sozialen Netzwerk — direkt und ohne Umschweife.

Das Schöne ist genau diese Kommunikation mit dem Gegenüber. Jeder Nutzer des Angebots kann direkt mit uns schreiben. Dabei geht es dann natürlich nicht immer darum, wie die Wetterkarte oder unser Thema des Tages noch besser sein kann. Nein, oft geht es da auch einfach darum, sich gegenseitig einen "Guten Morgen" zu wünschen oder das neueste Bild vom Garten zu schicken.

Da geht noch mehr

Das macht Spaß, wir bekommen direktes Feedback und wissen genau, was unsere Leser wollen. Und so werden wir dieses Angebot jetzt nach und nach mit weiterem Leben erfüllen. Denn auf WhatsApp kann man ja nicht nur Texte und Bilder verschicken.

Dabei beschreiten wir für den gesamten MDR neue Wege. Wir sind quasi der Testballon für andere Redaktionen innerhalb des MDR. Man schaut auf uns. Und machen wir das gut, hat der Nutzer doppelt etwas davon. Wir werden besser und es gibt höchstwahrscheinlich bald weitere Angebote vom MDR bei WhatsApp. Eine Vorstellung, die mir mehr als gefällt.

Und so geht's:

Fabian Frenzel
Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

Fabian Frenzel Fabian Frenzel arbeitet seit November 2014 bei MDR SACHSEN-ANHALT für die Online-Redaktion. Dabei liegt sein Schwerpunkt vor allem im Bereich Social-Media. Er würde gerne mehr Texte über sein Hobby "Männerballett" schreiben, hat aber noch nicht die richtige Rubrik dafür gefunden. Sein Journalismus-Studium hat der gebürtige Brandenburger in Berlin und Eichstätt/Ingolstadt absolviert. Die ersten journalistischen Schritte machte er bei der Märkischen Allgemeinen Zeitung und RADIO ENERGY Berlin. Sein Lieblingsort in Sachsen-Anhalt ist Calbe (Saale), wo ein Teil seiner Verwandtschaft lebt. Hätte er dort nicht für ein paar Monate Unterschlupf gefunden, wäre er heute vermutlich nicht beim MDR. Und: Er ist gern da, wo man auch Lasertag spielen kann.

Quelle: MDR/ff

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Zuletzt aktualisiert: 09. April 2019, 16:13 Uhr

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