Zwei Fahrräder stehen an einen Baum gelehnt.
Zwei Reporter, zwei Räder, drei Tests. Bildrechte: MDR/Patrick Eicke

MDR SACHSEN-ANHALT macht den Test Eine Woche rund ums Rad

Der Hochsommer steht an und da ist es doch wohltuend, sich auf dem Zweirad vom Fahrtwind durchpusten zu lassen. Aber wie gut lässt es sich in Sachsen-Anhalt eigentlich Fahrrad fahren? MDR SACHSEN-ANHALT macht den Test. Die Reporter Pia Uffelmann und Patrick Eicke radeln durch das Land.

Zwei Fahrräder stehen an einen Baum gelehnt.
Zwei Reporter, zwei Räder, drei Tests. Bildrechte: MDR/Patrick Eicke

Der Test

Auf insgesamt drei Strecken probieren unsere Tester, wie sie in Sachsen-Anhalt vorankommen. Zunächst prüfen sie, wie man eigentlich ohne Auto die Strecke zwischen Halle und Magdeburg bewältigen kann. Dabei lassen sie sich nur von GoogleMaps leiten. Als zweites wird getestet, wie es sich in einer Stadt fährt. Beispiel dafür wird Dessau-Roßlau sein. Und zum Abschluss der Woche begeben sich unsere Tester ganz touristisch in den Harz und radeln von Thale bis nach Wernigerode auf dem Harzrundweg. Beim letzten Test sind keine technischen Hilfsmittel erlaubt. Nur die Schilder werden den Testern den Weg weisen.

Auch sonst dreht es sich diese Woche bei MDR SACHSEN-ANHALT ganz ums Rad. Es wird beleuchtet, wie viel Geld die Kommunen eigentlich in Fahrrad-Infrastruktur stecken, wie groß das Problem Fahrraddiebstähle im Land ist, wo die gefährlichsten Punkte für Radfahrer sind und welche Fernradwege es bisher im Land gibt.

Der Anlass

Der jüngste Fahrradklimatest des ADFC hat gezeigt, dass Sachsen-Anhalt häufig noch hinterher hängt. An vielen Punkten wünschen sich die Radfahrer Verbesserungen von den Kommunen. MDR SACHSEN-ANHALT beleuchtet die aktuelle Situation und sucht nach positiven und negativen Beispielen für die Fahrrad-Situation im Land.

Die Tester

Ein junger Mann steht mit einem Fahrrad auf einem Weg.
Bildrechte: MDR/Pia Uffelmann

Patrick Eicke • Alter: 27
• Erwartung: "Ich rechne mit vielfältigen Erfahrungen, weil wir uns ja auf verschiedene Wege begeben. Ich denke, es wird einige Probleme geben, lasse mich aber gerne positiv überraschen."
• Beziehung zum Radfahren: "Ich fahre jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit, weil es auch nur wenige Kilometer sind. Radtouren in der Freizeit stehen dafür weniger auf dem Programm."
• Das stört mich am meisten: "Ich habe oft Probleme mit Autofahrern, die auf dem Radweg parken oder nicht darauf achten, dass ich auch am Verkehr teilnehme. Aber manchmal sollte ich wohl selber mein Temparament im Zaum halten."

Eine junge Frau steht mit einem Fahrrad auf einem Weg.
Bildrechte: MDR/Patrick Eicke

Pia Uffelmann • Alter: 27
• Erwartung: "Ich bin gespannt, was in Sachsen-Anhalt fahrradtechnisch los ist. Es gibt da ja viele tolle Wege, wie den Elberadweg oder Wege im Harz. Ich bin aber auch neugierig auf Fahrradfahren in den Städten."
• Beziehung zum Radfahren: "Das Fahrrad ist für mich in der Stadt die schnellste und bequemste Art des Fortbewegens. Wenn ich nur laufen kann oder mit der Bahn fahre, werde ich meist ungeduldig. Fahrradtouren stehen bei mir nur ab und zu auf dem Programm."
• Das stört mich am meisten: "Der Klassiker: Autofahrer parken auf Radwegen. Und unübersichtliche Kreuzungen, wo man sich als Fahrradfahrer irgendwo zwischen den Autofahrern und Fußgängern behaupten muss. "

Quelle: MDR/pe

Zuletzt aktualisiert: 18. März 2019, 12:50 Uhr

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4 Kommentare

12.07.2017 13:02 Klaas aus Holland 4

Dank MDR, fuer diesen tollen Beitrag. Mehr radfahren statt radrennen!

12.07.2017 07:38 Mario Bulk 3

Ihr solltet mal den Himmelsscheibenradweg zwischen Zappendorf und Seeburg testen. Das ist eine Zumutung bzw. beschämend, was dort angeboten wird. Da bricht man sich schon als Fußgänger die Beine. Wo doch die Himmelsscheibe die Touri-Attraktion schlechthin sein soll.

10.07.2017 20:22 Aufpasser 2

Bitte nicht den Elberadweg von MD ins JL fahren ,ab Hohenwarte bis Ihleburg ist man ganz ganz weit weg vom Fluss nur Pampa und Wirtschaftswege. Grauenhaft

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