Maren Hildebrand "Wir müssen unseren Wohlstand einschränken"

Maren Hildebrand, Studentin und Mitorganisatorin der Demonstrationen, zu den Friday-for-Future-Klimastreiks der Schüler und Jugendlichen.

Schülerin Maren Hildebrand bei der Fakt Ist!-Fridays-for-Future-Diskussion zum Thema "Klimastreik der Schüler"
Schülerin Maren Hildebrand Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Warum werden die Klimastreiks kritisiert?

Studentin Maren Hildebrand: "Die Forderung nach Klimaschutz zieht eine gesellschaftliche Veränderung nach sich und das schürt auch immer wieder Ängste in Menschen. Außerdem müssen wir unseren Wohlstand einschränken, der zu Lasten unserer Zukunft, der Jugend ausgetragen wird, und auch zu Lasten des globalen Südens. Und das hat einfach Kritiker."


Klimastreik und trotzdem neustes Handy, Urlaub mit dem Flugzeug und SUV der Eltern?

"Wir sind natürlich dafür, dass die Schüler nicht mit dem SUV in die Schule gefahren werden, sondern mit dem Fahrrad fahren. Es gibt viele Alternativen. Aber das System muss geändert werden. Wir wachsen mit Rahmenbedingungen auf, die das unterstützen und deswegen die Forderung an die Politik, dass das geändert werden muss."


Was können die Proteste ausrichten?

"Um überhaupt diese Diskussion aufzugreifen, mussten tausende Menschen auf die Straße gehen. Wir wurden nicht einfach so wahrgenommen, sondern, weil die Bewegung existiert. Deswegen werden wir jetzt gehört."

Quelle: MDR/mp

Dieses Thema im Programm: FAKT IST | 11. März 2019 | 22:05 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 21. März 2019, 12:51 Uhr

Mehr aus Sachsen-Anhalt