Martin Sonneborn "Ich glaube, dass das ein bisschen Druck ausübt"

Martin Sonneborn, Satiriker und Europapolitiker, zu den Friday-for-Future-Klimastreiks der Schüler und Jugendlichen


Wie steht er zu den Klimastreiks?

Martin Sonneborn antwortet auf die Frage, warum er die Schülerproteste unterstützt und ihnen ein Entschuldigungsschreiben ausgestellt hat: "Ich möchte, dass die jungen Leute demonstrieren gehen, ohne dass ihnen hinterher Nachteile entstehen. Ich war selbst mal jung und Schüler und habe mitunter unentschuldigt gefehlt und dass soll den jungen Leuten heute nicht passieren." Und weiter: "Wir hier im Europaparlament machen gerade unter Führung von "Dr. Axel Votz" das Internet kaputt und wenn die jungen Leute nicht mehr ins Internet können, dann müssen sie raus an die frische Luft – und wenn dann das Klima immer schlechter wird, ist das natürlich nicht schön."


Was können die Proteste ausrichten?

"Ich glaube, dass das ein bisschen Druck ausübt. Wir sehen gerade ein wenig Bewegung bei Kollegen aus dem Parlament beim Thema Upload-Filter. Ich glaube schon, dass es etwas bringt, rauszugehen und zu demonstrieren.


Kann sich in Europa etwas bewegen?

"Dazu müssen noch einige mehr auf die Straßen gehen. Ich kann nur dazu ermuntern, am Freitag die Schule mal ausfallen zu lassen – denn ohne massiven Druck passiert hier gar nichts."

Quelle: MDR/mp

Dieses Thema im Programm: FAKT IST | 11. März 2019 | 22:05 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 12. März 2019, 16:56 Uhr

Mehr aus Sachsen-Anhalt