Stendaler Briefwahlaffäre Der Fall Güssau – eine Chronologie

Auszählung nach der Wiederholung der Briefwahl in Stendal
Juli 2015

Die Wahl wird im Sommer 2015 wiederholt. Weil die FDP ihren Kandidaten nicht in geheimer Wahl bestimmt haben soll, weist das Verwaltungsgericht Magdeburg eine erneute Wiederholung an.
Bildrechte: MDR/Reinhard Stremmler
Auszählung nach der Wiederholung der Briefwahl in Stendal
Juli 2015

Die Wahl wird im Sommer 2015 wiederholt. Weil die FDP ihren Kandidaten nicht in geheimer Wahl bestimmt haben soll, weist das Verwaltungsgericht Magdeburg eine erneute Wiederholung an.
Bildrechte: MDR/Reinhard Stremmler
Das Rathaus Stendal.
25. Juli 2016

Stendals Stadtwahlleiter Axel Kleefeld gerät in die Kritik. Er hatte nach der Kommunalwahl versucht, das Briefwahlergebnis für gültig zu erklären. Kleefeldt ist selbst CDU-Mitglied. Als ihm ein Jahr später vorgworfen wird, er habe auf Parteibefehl hin entschieden, betont der Stadtwahlleiter, er habe die Entscheidung damals allein getroffen. Zu dem Zeitpunkt hätten keine Hinweise auf Fälschungen vorgelegen.
Bildrechte: MDR/Gerhard Draschowski
Blick auf den Eingangsbereich zum Landratsamt des Landkreises Stendal (Sachsen-Anhalt), aufgenommen am 19.11.2012.
10. August 2016

In der Affäre gerät nun auch der Stendaler Stadtwahlleiter Axel Kleefeldt unter Druck. Ein Sprecher der Stadt sagt, gegen ihn sei ein Abwahlantrag gestellt worden. Darüber solle auf einer Sondersitzung am 5. September entschieden werden. Der Antrag beziehe sich sowohl auf die Funktion des CDU-Politikers als Wahlleiter als auch auf die Position als Vize-Oberbürgermeister.
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