Mario Kallnik VERANTWORTUNG

Wer erfolgreich ist, hat viele Freunde. Alle wollen teilhaben und profitieren vom Weg nach oben. Doch deine Aufgabe ist es, den Verein zu schützen und zu entwickeln. Welchen Prinzipien folgst du dabei?

von Daniel George, MDR SACHSEN-ANHALT

Mario Kallnik
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Als erstes steht auch an diesem Tag: der Plan. Mario Kallnik zückt sein Handy und begutachtet den digitalen Kalender. Über die MDCC-Arena hinweg scheint die Morgensonne in sein Büro im dritten Stock des Geschäftsstellengebäudes. Sie wird längst untergegangen sein, wenn Kallnik an diesem Märzabend den Heimweg antritt. "Der Tag ist vollgeplant", sagt der Geschäftsführer des 1. FC Magdeburg, "also legen wir los."

Mario Kallnik ist der starke Mann beim FCM. Der 43-Jährige war als Spieler einst Kapitän, die Seele des Teams. Er hielt dem Klub nach der Insolvenz 2002 die Treue, beendete seine Profikarriere vor zehn Jahren als Blau-Weißer. Kallnik machte anschließend Karriere im Versicherungswesen, bewies sich in Sachsen-Anhalts Geschäftswelt. 2012 kehrte er in führender Position zum 1. FC Magdeburg zurück – und hat den Verein seitdem geprägt.   

Wie hat sich der 1. FC Magdeburg verändert?

Ein Mann sitzt an seinem Schreibtisch. 1 min
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Sa 24.03.2018 15:22Uhr 01:07 min

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Wie lenkt dieser Mann die Geschicke des Klubs? Mit welchen Themen beschäftigt er sich tagtäglich? Wie trifft er Entscheidungen? Und welchen Prinzipien folgt er dabei? Ein Tag im Leben des FCM-Machers: 

8:30 Uhr – Absprache mit MDR SACHSEN-ANHALT

Dass Mario Kallnik zugestimmt hat, sich einen Tag lang begleiten zu lassen, ist etwas Besonderes. Der Geschäftsführer dient für Medien bei zahlreichen Themen zwar als erster Ansprechpartner. Bei seinen Statements zeigt Kallnik stets klare Kante, weiß die Folgen seiner Äußerungen einzuschätzen und setzt diese auch gezielt ein. Doch was hinter verschlossenen Bürotüren besprochen wird, bleibt dort. Es geht auch an diesem Tag um Verträge, um Finanzen, um Herausforderungen. Also muss im Vorfeld genau geklärt werden: Was darf mitgehört werden, was bleibt verborgen? Was darf die Kamera aufzeichnen, was nicht? Kallnik erlaubt einen spannenden Einblick in seinen Alltag. 

8:42 Uhr – der Arbeitstag beginnt

Für gewöhnlich startet Mario Kallnik seinen Arbeitstag um 8 Uhr. Obligatorisch an jedem Morgen: der Gang durch die Büroräume. Der Geschäftsführer begrüßt die Geschäftsstellenmitarbeiterinnen und seine Assistentin. Die Marketingabteilung und der Pressesprecher sitzen auf der anderen Seite des Ganges. Kallnik lässt sich kurz auf den neuesten Stand in den einzelnen Abteilungen bringen. Wer wichtige Anliegen hat, kann ihm diese bereits für die Präsidiumssitzung am Abend mit auf den Weg geben.

Ein Mann packt seine Arbeitstasche aus. 2 min
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Sa 24.03.2018 15:25Uhr 01:47 min

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9:03 Uhr – Rücksprache mit Thomas Hoßmang

Seit dem 1. Januar 2017 ist das Präsidium hauptverantwortlich für den Nachwuchsbereich. Kallnik steht lediglich beratend zur Seite. Trotzdem bleibt die Jugendarbeit für ihn ein Hauptthema. So tauscht er sich auch an diesem Morgen mit Thomas Hoßmang, dem Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ), aus. Es geht derzeit vor allem um die Trainerqualität und mögliche Veränderungen in diesem Bereich. Außerdem im Fokus: die konkrete Entwicklung einzelner Talente. Wer stagniert? Wer startet durch? Wer hat das Zeug, den Sprung in die erste Männermannschaft zu schaffen?

"Intern geht vor extern ist das Prinzip. Bevor wir nach auswärtigen Spielern zur Verstärkung des Profibereichs schauen, gilt unser Blick den Talenten unseres Nachwuchsleistungszentrums", sagt Kallnik. Schließlich hat der FCM in den vergangenen Jahren viel investiert in den Jugendbereich. Das Gespräch mit Thomas Hoßmang dauert über eine Stunde.   

Zwei Männer sitzen an einem Schreibtisch. 3 min
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Sa 24.03.2018 15:23Uhr 03:04 min

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10:30 Uhr – Statustermin Kaderplanung Saison 2018/2019

Jens Härtel ist schon wieder im Arbeitswahn. "Angespannt, Jens?", fragt Kallnik. "Immer!", antwortet Härtel. Nach dem Gespräch zur Kaderplanung steht für den FCM-Trainer die wöchentliche Pressekonferenz auf dem Programm, danach die einzige Trainingseinheit des Tages. Maik Franz, Assistent der Geschäftsführung beim FCM, klappt seinen Laptop mit den Notizen und dem Scoutingsystem auf. Jens Härtel zückt seinen Notizblock. Und dann wird diskutiert: ehrlich, offen, direkt. 

Immer wieder werden Namen möglicher Zugänge auf der Liste besprochen. Es handelt sich um Profis von Drittligakonkurrenten, aber auch um überzeugende Regionalligaspieler oder Akteure höherklassiger Klubs. Ihre Vorzüge und Nachteile werden erörtert. Franz bringt die Berichte der Scouts mit ein. Härtel gibt zu verstehen, ob der Kandidat sportlich in sein Konzept passen könnte oder nicht. Kallnik hat das Finanzielle im Blick.

"Wir planen den Kader grundsätzlich zu dritt", sagt Kallnik. "Ziel ist es, dass wir einen gemeinsamen Konsens bei der individuellen Bewertung von Spielern finden und das gelingt uns zu 99,9 Prozent. Sollte das einmal nicht der Fall sein, liegt die finale Entscheidung bei mir.“ 

Mögliche Zugänge werden mit den vorhandenen Profis verglichen. Wäre eine Verpflichtung wirklich eine Verbesserung oder sollte lieber mit dem aktuellen Spieler verlängert werden?

Drei Männer sitzen an einem Schreibtisch. 1 min
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Sa 24.03.2018 15:21Uhr 01:02 min

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Und irgendwann, als es um einen Kicker eines höherklassigen Klubs geht, wirft Maik Franz die Frage in den Raum: "Was passiert denn, wenn wir es nicht schaffen?" Die Bosse müssen zu diesem Zeitpunkt im März noch zweigleisig planen. So befinden sich Spieler auf ihrer Liste, deren Verpflichtung lediglich für die dritte oder die zweite Liga vorgesehen ist.

Zwei mögliche Ligen, hunderte Kandidaten für eine Verpflichtung, dazu die Zukunftsfragen bei den aktuellen Akteuren: Die Kaderplanung erfordert regelmäßige Statustermine. Dieser dauert eine Stunde und 20 Minuten. Dann macht sich Jens Härtel auf den Weg zur Pressekonferenz.  

12:01 Uhr – Zwischengespräch mit Tobias Schwede

Fünf Minuten vor dem angesetzten Termin steht FCM-Profi Tobias Schwede bereits vor der Tür. "Ausnahmsweise mal pünktlich", scherzt der Offensivspieler. Mario Kallnik erklärt: "Er ist ein wichtiger Spieler in unserem Konzept. Deswegen ist es jetzt an der Zeit, auch mal mit ihm persönlich zu sprechen und nicht nur mit seinem Berater." Denn das hat sich im Vergleich zu früheren Zeiten definitiv verändert: "Früher zu Regionalligazeiten gab es auch mal Spieler, die keinen Berater hatten", sagt Kallnik. "Ich spreche mit den Beratern der Spieler, welche anschließend Rücksprache mit den Spielern halten. Das ist ein gängiges Prinzip. Durch die Veränderung beim 1. FC Magdeburg, den sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg der letzten drei Jahren wächst der Wunsch nach mehr. Unabhängig davon ist es meine Aufgabe, den gesamten sportlichen und wirtschaftlichen Entwicklungsprozess im Auge zu halten und den gesamten Geschäftsbetrieb erfolgreich auszurichten.“

Mittlerweile hat sich Tobias Schwede trotz großer Bemühungen des FCM und trotz des Aufstiegs für einen Wechsel entschieden – und ließ das dem Klub über seinen Berater mitteilen.

Mario Kallnik gilt als harter Verhandlungspartner. In den vergangenen drei Spielzeiten gab es Abgänge, die sich über den Umgang mit ihnen beschwerten. Niklas Brandt zum Beispiel. Der Mittelfeldspieler musste den Verein im Sommer 2017 nach drei Jahren verlassen – und monierte, davon aus der Presse erfahren zu haben. Ein weiteres Beispiel: Felix Schiller. Der Abwehrspieler beklagte fehlende Planungssicherheit, verkündete Anfang April deshalb seinen Abschied vom FCM.

Drei Männer sitzen an einem Schreibtisch. 2 min
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Sa 24.03.2018 15:25Uhr 01:49 min

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Mario Kallnik und Maik Franz sprechen regelmäßig mit den Spielern. Der Geschäftsführer sagt: "Es geht nicht darum, knallhart zu sein. Vielmehr ist es wichtig, den 1. FC Magdeburg zu schützen und zu entwickeln. Prinzipien und ein klarer Plan sind wichtig für den Gesamterfolg. Das Erstellen der wirtschaftlichen Planung einer Saison obliegt meiner Verantwortung. Am Ende bedarf es der Zustimmung der finalen Planung durch die Gesellschafter und des Aufsichtsrats der 1. FC Magdeburg Spielbetriebs GmbH." Kling kryptisch, heißt übersetzt: Mario Kallnik tut alles, um den FCM finanziell abzusichern.

13:00 Uhr – Mittagessen

Das Mittagessen vergisst Mario Kallnik oft. "Du bist so im Arbeitsfluss, hast einen Termin nach dem anderen und musst die ja auch vorbereiten", sagt der 43-Jährige. "Da merkst du am Abend dann, dass du gar nichts gegessen hast. Bei dem Stress bleibt das manchmal auf der Strecke, aber es gibt eben Wichtigeres." An diesem Tag nimmt sich Kallnik jedoch zehn Minuten. Es gibt Döner vom Imbiss auf der anderen Straßenseite. Ohne Knoblauchsoße. Ohne Zwiebeln.

Es entspinnt sich ein Gespräch über soziale Medien. Kallnik erzählt eine Anekdote: "Ich habe mal aus erster Hand gehört, wie die Social Media Entwicklung beim FC Bayern München begonnen hat. Karl-Heinz Rummenigge hat damals schon den Trend der Zeit erkannt und eigens dafür einen engagierten und fachlich begabten Mitarbeiter eingestellt. Dieser Mitarbeiter erschien regelmäßig am Rande des Trainingsplatzes, um Videos von den Spielern beim Training zu produzieren. Der damalige Trainer von Bayern konnte das überhaupt nicht verstehen. Er hat ihn damals weggeschickt mit den Worten: 'Den Mist braucht kein Mensch.' Rummenigge hat den Mitarbeiter dennoch wieder auf den Platz geschickt und ihn ermutigt dranzubleiben. Heute beschäftigt der FC Bayern eine zweistellige Anzahl an Mitarbeitern für den Social Media Bereich."

Wie hat sich Mario Kallnik verändert?

Ein Mann sitzt an einem Schreibtisch. 1 min
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Sa 24.03.2018 15:22Uhr 01:12 min

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Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsboss beim FC Bayern, und Mario Kallnik haben mehr als den Spitznamen "Kalle" und die Lieblingsfloskel "Am Ende des Tages" gemeinsam. Beide haben die Finanzen im Blick. Sie handeln kopfgesteuert, sie rechnen kühl, sie dürfen sich nicht von Emotionen leiten lassen. Denn sie tragen Verantwortung für den Gesamtverein, seine Spieler, seine Trainer, seine Fans, seine Mitarbeiter. Als Spieler war Mario Kallnik höchst emotional, riss seine Mitspieler mit, fauchte sie an, jubelte mit ihnen. Heute sitzt er bei den Partien des FCM unten am Spielfeldrand. Er springt in die Luft, umarmt jeden um sich herum, wenn ein Tor fällt. Er liebt den 1. FC Magdeburg aufrichtig. "Es ist wichtig, dass du deine Persönlichkeit nicht verlierst und die Prioritäten des Lebens kennst", sagt er. 

13:13 bis 16 Uhr – Telefonate und Kids-Club-Planungen 

Auf dem Computer von Mario Kallnik ploppt eine Nachrichtenmeldung auf: Ligakonkurrent Rot-Weiß Erfurt hat Insolvenz angemeldet und den Einspruch gegen den vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) verhängten Punktabzug zurückgezogen. Jegliche Hoffnung auf eine Zukunft in Liga drei ist damit zerstört. Am kommenden Tag tritt das Schlusslicht gegen Wehen Wiesbaden, zu diesem Zeitpunkt ein Aufstiegskonkurrent des FCM, an. "Im Profisport gehört zur sportlichen Leistung auch das Managen von Finanzen", sagt Kallnik. Doch: "Teilweise sind Vereine bereit, ihre Existenz zu Lasten eines erheblichen wirtschaftlichen Verlusts in der Hoffnung auf kurzfristigen sportlichen Erfolg zu opfern."

Magdeburg verlor seine Auswärtspartie in Erfurt im Januar mit 1:3. Damals waren die Rot-Weißen noch getrieben vom Gedanken an den Klassenerhalt und hoch motiviert. Nun kommt einem der Gedanke in den Sinn: Da ist doch jetzt die Luft raus bei Rot-Weiß. Erfurt verliert am Abend darauf mit 2:4 gegen Wiesbaden.

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Sa 24.03.2018 13:24Uhr 00:28 min

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Das Telefon von Mario Kallnik klingelt. Ein Gespräch mit einem Großsponsor steht an. Davon gibt es doch gefühlt bestimmt zehn pro Tag, oder? "Nicht nur gefühlt." Die Beziehungen zu den Geldgebern wollen gepflegt werden. Jeder will ein Teil des FCM sein, jeder will immer mehr. Auch das gehört zum Arbeitsalltag von Mario Kallnik: Netzwerken. 

Um 15.30 Uhr will die Zukunft des KidsClubs, in dem die jüngsten FCM-Fans organisiert sind, geplant werden. Die zuständigen Mitarbeiter werfen eine Präsentation an die Wand und besprechen mit Kallnik künftige Maßnahmen.    

16:19 Uhr –  Perspektiv-Gespräch mit Alexander Brunst

Der 22 Jahre alte Torhüter hat um einen Termin mit Mario Kallnik und Maik Franz gebeten. Brunst ist mit seiner Rolle unzufrieden. Er kam im Sommer 2017 mit dem Anspruch, die Nummer eins zwischen den Pfosten zu sein. Doch bis dahin musste er sich mit dem Platz auf der Bank hinter Jan Glinker begnügen. Brunst will wissen, wie der FCM mit ihm plant. Eine Woche später steht Brunst im Landespokal gegen den Halleschen FC im Kasten. Mittlerweile hat Glinker seinen Abschied vom FCM verkündet. Er geht nach Nordhausen. Brunst besitzt noch einen Vertrag für die kommende Saison.

17:37 – Präsidiumssitzung

Nach dem Gespräch mit Torhüter Brunst hetzt Mario Kallnik zur Präsidiumssitzung. Sein schwarzer BMW befördert ihn von der Geschäftsstelle am Stadion in eine alte Villa nach Buckau. Dort hat die Magdeburger Steuerberatungsgesellschaft ihren Sitz, wo Dirk Weber, im Präsidium für die Finanzen zuständig, arbeitet. Auf dem Tisch liegen vertrauliche Papiere. Bis in den fortgeschrittenen Abend hinein besprechen Präsident Peter Fechner, Ticketing-Mitarbeiter David Welke, Kallnik und Weber aktuelle Themen – hinter verschlossenen Türen. Für Mario Kallnik ist es der letzte Termin des Tages. 

Vier Männer sitzen an einem Schreibtisch. 1 min
Bildrechte: MDR/Daniel George

Sa 24.03.2018 15:22Uhr 00:47 min

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Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

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Und am Ende steht auch an diesem Tag: der Plan. "Mit der Ausgliederung ist es meine Aufgabe als Geschäftsführer der 1.FC Magdeburg Spielbetriebs GmbH, die Entwicklung des sportlichen Bereichs, des Vertriebs, der Wirtschaftlichkeit und der Marke des 1.FC Magdeburg voranzutreiben und die GmbH zu schützen", sagt Mario Kallnik zum Abschied. "Die Konsequenz von Entscheidungen zugunsten des Clubs, empfindet sicherlich der Ein oder Andere als weniger angenehm. Aber Ergebnisorientierung gepaart mit Effektivität sind meine Leitplanken, um die gesteckten Ziele zu erreichen!" 

Quelle: MDR/dg

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Zuletzt aktualisiert: 16. Juni 2018, 18:51 Uhr

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3 Kommentare

02.05.2018 13:01 Hobosapiens 3

Starker Artikel!!
Zwangsläufig mit der BlauWeißen-Brille allerdings trotzdem auch für andere Fans interessant wie es hinter den Kulissen eines Vereins abläuft.
Danke für die Einblicke, gerne mehr davon.

02.05.2018 08:37 Fläming 2

Wer weiss ob die 3 nächstes Jahr um die Zeit noch da sind, wenn es um den Abstieg geht, dann werden die ganz schnell zum Teufel gejagt...

01.05.2018 19:52 Gohlis 1

Hervorragend geschriebene und in sich schlüssige Innenansicht. Großes Lob an den Autor (und Mario Kallnik).