Ein kleiner Junge hält sich ein Taschentuch an die Nase.
Grippe-Viren werden per Tröpfcheninfektion übertragen, beispielsweise beim Niesen, Husten oder Händeschütteln. Bildrechte: dpa

Influenza Wieder mehr Grippefälle in Sachsen-Anhalt

Die Grippewelle hält in Sachsen-Anhalt weiter an. Mitte Februar wurden laut dem Landesamt für Verbraucherschutz knapp 1.400 neue Grippefälle gemeldet. Einige Kreise sind aktuell besonders betroffen. Die Behörden bestätigten auch zwei Todesfälle.

Ein kleiner Junge hält sich ein Taschentuch an die Nase.
Grippe-Viren werden per Tröpfcheninfektion übertragen, beispielsweise beim Niesen, Husten oder Händeschütteln. Bildrechte: dpa

In Sachsen-Anhalt sind seit Oktober 2018 mehr als 3.300 Menschen an Grippe erkrankt. Das geht aus Zahlen des Landesamtes für Verbraucherschutz hervor. Demnach hat es allein in der vorletzten Woche landesweit knapp 1.400 neue Fälle gegeben. Das ist der bislang höchste Wochenwert in dieser Saison.

In Sachsen-Anhalt sind in diesem Jahr bereits zwei Menschen an der Grippe gestorben. Das bestätigte am Dienstag das Landesamt für Verbraucherschutz MDR SACHSEN-ANHALT.

Schwerpunkt aktuell im Osten

Momentan ist – gemessen an der Einwohnerzahl – der Osten Sachsen-Anhalts am stärksten von der Grippe betroffen. So wurden Mitte Februar im Landkreis Wittenberg auf 100.000 Einwohner umgerechnet 117 Grippefälle gemeldet, in Dessau-Roßlau waren es 123. Zum Vergleich: Im Kreis Mansfeld-Südharz waren es zum selben Zeitpunkt umgerechnet nur 19 Fälle, in der Altmark rund 27.

Momentan bewegen sich die wöchentlichen Fallzahlen etwas unterhalb der Vorjahreswerte. Ob die aktulle Grippesaison deswegen aber auch weniger stark ausfallen wird, ist erst in den kommenden Wochen absehbar.

Schwere Grippewelle im vergangenen Jahr

In der vergangenen Grippesaison 2017/2018 hatte Sachsen-Anhalt unter einer besonders schweren Grippewelle zu leiden. Die Krankenkassen meldeten mehr als 25.000 Erkrankte. 81 Menschen starben hierzulande an der Infektion. Verantwortlich dafür wurde unter anderem der Dreifach-Impfschutz gemacht, der nicht die richtigen Virenstämme enthielt. Seit Herbst und Winter 2018 bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen erstmals den Grippe-Impfstoff mit dem Vierfach-Schutz.

Quelle: MDR/mm

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 26. Februar 2019 | 08:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 26. Februar 2019, 11:10 Uhr

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1 Kommentar

27.02.2019 07:08 Impfverweigerer 1

Von den angeblichen "Grippeschutz"-Impfungen bin ich immer schwer krank geworden. Mit mir nicht mehr. Ohne geht es viel besser.

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