Ein Freibad mit zwei Wasserrutschen und Besuchern
Sachsen-Anhalt hat am letzten Junitag noch einmal einen neuen Juni-Temperaturrekord aufgestellt. (Archivfoto) Bildrechte: Ingo Gottlieb, Halle

Deutscher Wetterdienst 39,6 Grad: Bernburg war am Sonntag der heißeste Ort Deutschlands

Bernburg hat seinen eigenen Hitzerekord aus dem vergangenen Jahr am Sonntag geknackt. Laut Deutschem Wetterdienst wurden am Nachmittag 39,6 Grad gemessen. Auch in Halle und Staßfurt war es ziemlich heiß.

Ein Freibad mit zwei Wasserrutschen und Besuchern
Sachsen-Anhalt hat am letzten Junitag noch einmal einen neuen Juni-Temperaturrekord aufgestellt. (Archivfoto) Bildrechte: Ingo Gottlieb, Halle

Sachsen-Anhalt schwitzt – und fährt nebenbei noch einen neuen Hitzerekord ein: 39,6 Grad wurden laut Deutschem Wetterdienst am Sonntag gegen 16:30 Uhr in Bernburg im Salzlandkreis gemessen. Nirgends in Deutschland war es heißer. Und noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war es an einem Tag im Juni so heiß wie diesen Sonntag. Auch das gilt für ganz Deutschland.

Dass die Wetterrekorde fallen könnten, hatte sich bereits am Mittag abgezeichnet. 37,7 Grad wurden gegen 14 Uhr in Genthin gemessen, 38 Grad gegen 16 Uhr in Staßfurt. Noch heißer war es laut MeteoGroup in Halle, das mit 39,2 gemessenen Grad in Halle-Trotha zeitweise die heißeste Stadt Deutschlands war. Aber: In Bernburg kletterten die Temperaturen noch ein Stück höher – auf besagte 39,6 Grad.

Der Sonntag war deutlich wärmer als der vergangene Dienstag, wo in Bad Lauchstädt 37,2 Grad gemessen worden waren. Der vor wenigen Tagen aufgestellte Juni-Temperatur-Rekord ist also schon wieder Geschichte.

Überhitzung: Erntemaschine geht in Flammen auf

Doch die Hitze hat auch ihre Folgen: In Halle ist wegen der Temperaturen ein Konzert der Staatskapelle vom Markt in die Ullrichskirche verlegt worden. Außerdem hat die Parkeisenbahn "Peißnitzexpress" in Halle ihren Betrieb eingestellt. Auf einem Feld im Jerichower Land ist eine Erntemaschine in Flammen aufgegangen – laut Polizei wegen Überhitzung und technischem Versagen.

Quelle: MDR/aso,ld

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 30. Juni 2019 | 16:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 01. Juli 2019, 14:04 Uhr

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11 Kommentare

03.07.2019 12:36 XY 11

C.T. 9
„Wenn man in seinem Leben einen gewissen Bildungsstand erreicht hat, dann ist einem das bekannt.“
So sie haben also einen gewissen Bildungsstand erreicht aber Beweise können sie für ihre Meinung nicht vorlegen. Besonders angesichts der Tatsache das alle Wissenschaftler die sich in irgendeiner Weise mit dem Wetter befassen was ganz anderes sagen. Vielleicht sollten sie sich mal mit dem auseinandersetzen.

03.07.2019 10:24 Denkschnecke 10

@9 C.T. Sie haben offenbar in Ihrem Leben einen Bildungsstandard erreicht, der den des weit überwiegenden Teils der Kollegen in der Klimaforschung übersteigt. Welche wissenschaftlichen Paper haben Sie denn dazu gelesen? (Internet ist ja nur für die "weniger gebildeten")
Wenn mein Kumpel einen Body-Mass-Index von 32 hat, befindet er sich offenbar in einer natürlichen Phase der Verfettung, die wieder vorbei geht und nix mit seinem Konsum an Chips und Bier zu tun hat. </Ironie off>

02.07.2019 07:44 C.T. 9

@ XY

Wenn man in seinem Leben einen gewissen Bildungsstand erreicht hat, dann ist einem das bekannt.

... Und für die weniger gebildeten unter uns empfehle ich das "Internet".

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