Vereinsarbeit gegen den Stillstand Hardtlack in Nebra

Nichts los in Nebra? Seit 2013 kümmern sich die Mitglieder des Hardtlack-Vereins um ihre Region. Mit Partys und viel Musik wollen sie nicht nur der Jugend vermitteln, "dass diese Region nicht gänzlich eingeschlafen ist."

Im Gebäude des ehemaligen städtischen Jugendclubs an der Promenade 13a, zwischen Kirche und Rathaus, ist der Verein Hardlack untergebracht.
Ihre Vereinsräume haben die Mitglieder vom Hardtlack e.V. seit fast zwei Jahren genau am Markt von Nebra, zwischen Kirche und Rathaus. Bildrechte: MDR/Luise Kotulla
Im Gebäude des ehemaligen städtischen Jugendclubs an der Promenade 13a, zwischen Kirche und Rathaus, ist der Verein Hardlack untergebracht.
Ihre Vereinsräume haben die Mitglieder vom Hardtlack e.V. seit fast zwei Jahren genau am Markt von Nebra, zwischen Kirche und Rathaus. Bildrechte: MDR/Luise Kotulla
Promenade 13a: Schild mit der Adresse des ehemaligen städtischen Jugendclubs Nebra
Vorher war im Gebäude der städtische Jugendclub untergebracht. Der musste allerdings schließen. Nur das alte Schild erinnert an die Zeit davor. Bildrechte: MDR/Luise Kotulla
Mitglieder des Vereins Hardlack inNebra
Jetzt füllen die "Neuen" die Räume mit Leben. Die Mitglieder vom Verein haben eine neue Bar eingebaut. Sie mussten die Räume selbst renovieren und verschönern, doch das war dank handwerklich begabter Freunde kein Problem. Bildrechte: MDR/Luise Kotulla
DJ-Workshop des Vereins Hardlack
Der Verein finanziert sich nur aus den Einnahmen von Partys und Konzerten – deshalb ist die Bar essentiell. Bildrechte: MDR/Luise Kotulla
Philipp vom Hardtlack e.V. (mitte) gibt in den Vereinsräumen in Nebra einen DJ-Workshop
Die Mitglieder haben durch ihre jahrelange Vereinsarbeit viel gelernt: Wie organisiert man Veranstaltungen, wie funktioniert Öffentlichkeitsarbeit, wie meldet man sich bei der GEMA? Bildrechte: MDR/Luise Kotulla
Philipp (li.) und Frenzen sind DJs und Mitglieder im Hardtlack e.V.
Im Zentrum steht aber immer: die Musik. Hier die Mitglieder Philipp (li.) und Frenzen mit einer Hard & Smart-Platte. Bildrechte: MDR/Luise Kotulla
Mitglieder des Vereins Hardlack Nebra
Viele von ihnen wohnen aber gar nicht mehr im Ort und kommen nur am Wochenende in die alte Heimat. Sie studieren in Halle, arbeiten in Leipzig oder noch weiter entfernt im Westen von Deutschland. Ihre Einstellung ist jedoch: Bevor man nur meckert, selber machen – denn an Nebra hängen sie alle. Bildrechte: MDR/Luise Kotulla
Leon Christiani (re.), Mitglied im Hardlack e.V.
Einer der geblieben ist, ist der 17-jährige Leon Christiani (r.). Er wohnt noch in Nebra und will neuer Vereinsvorsitzender werden. Dafür muss er allerdings erst noch volljährig werden: "Ich möchte gern Vorsitzender sein, um der nachkommenden Generation auch was zu bieten und Nebra zu beleben – das ist in dem Verein ziemlich schön." Bildrechte: MDR/Luise Kotulla
Flyer und Aufkleber des Hardlack e.V.
Der Hardlack e.V. wurde 2013 mit dem Ziel, die "Heimat nicht dem totalen Stillstand, welcher für ländliche Regionen so typisch ist, anheimfallen zu lassen" gegründet.

Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 16.05.2019 | 19 Uhr
Quelle: MDR/mp
Bildrechte: MDR/Luise Kotulla
Alle (9) Bilder anzeigen

Mehr aus Burgenlandkreis und Saalekreis

Mehr aus Sachsen-Anhalt