Blaulicht auf Polizeifahrzeug vor Rettungswagen
Der Mann war bei einem Polizeieinsatz niedergeschossen worden. (Symbolbild) Bildrechte: imago/Steffen Schellhorn

Auf Beamte gezielt 30-Jähriger nach Schuss durch Polizei in Weißenfels gestorben

Die Polizei hatte am Wochenende in Weißenfels einen 30-Jährigen angeschossen, nachdem er mit einer Waffe auf die Beamten gezielt hatte. Der Mann ist jetzt im Krankenhaus gestorben.

Blaulicht auf Polizeifahrzeug vor Rettungswagen
Der Mann war bei einem Polizeieinsatz niedergeschossen worden. (Symbolbild) Bildrechte: imago/Steffen Schellhorn

Ein 30-Jähriger, den die Polizei in der Nacht zum Sonntag in Weißenfels angeschossen hatte, ist seinen Verletzungen erlegen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, starb der Mann laut den behandelnden Ärzten am späten Dienstagabend.

Der Mann wurde den Angaben zufolge am Oberkörper getroffen. Zuvor soll er selbst mit einer Waffe auf die Polizeibeamten gezielt haben. Er wurde festgenommen und schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Polizei selbst gerufen

Der 30-Jährige hatte die Polizei nach ersten Erkenntnissen am Samstagabend selbst zu seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gerufen und sich über Lärmbelästigung beschwert. Als die Beamten eintrafen, wurde ihr Streifenwagen aus dem Mehrfamilienhaus heraus mit einer Flasche beworfen. Dabei sei eine Scheibe zu Bruch gegangen, hieß es.

Kurz darauf sei der Mann mit einer Waffe in der Hand auf die Straße gekommen und habe auf den Streifenwagen gezielt. Daraufhin habe ihn ein Beamter niedergeschossen.

Ermittlungen werden in Magdeburg geführt

Die Staatsanwaltschaft Naumburg hat das Ermittlungsverfahren übernommen. Den Angaben zufolge wird gegen den Polizisten, der den Schuss abgegeben hat, ermittelt. Das Todesopfer wird nun obduziert. Mit einem Ergebnis wird Anfang kommender Woche gerechnet.

Quelle: MDR/cw

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 20. November 2019 | 10:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 20. November 2019, 11:23 Uhr

10 Kommentare

Heimatloser vor 2 Wochen

@emlo,
....es geht weiter
bevor man Versucht,andere User als Fremdschämer zu verurteilen(!),
bzw.nach Ihren Worten,zum Fremdschämer gezwungen werden sollen?
das aber ziehe ich mir nicht an,verbiete es mir,von Ihnen und allen ande-
ren auch
warum haben Sie nicht dem Gerd Müller geantwortet?
-fehlen Ihnen dazu die Worte,oder vielleicht der Mut?
-das währe auf jeden Fall besser gewesen
so sieht sich Herr Müller "siegesbewußt"oder bestätigt in seiner Meinung
-zum Punkt,sollte es Ihnen entgangen sein,hier meine "Nachhilfe"ich habe auf @Jana´s Kommentar geantwortet....und nicht auf Gerd Müller
-man beachte doch den feinen Unterschied

Heimatloser vor 2 Wochen

@emlo,
wenn Sie etwas nicht verstanden haben,ist es mein Kommentar.
-sollte es so sein,lesen Sie bitte zwei oder dreimal
-wo besteht ein Zusammenhang mit dem Kommentar von Gerd Müller
und meinen Kommentar?
-ich bitte um Antwort
-desweiteren habe ich nicht auf Gerd Müller geantwortet,sein Kommen-
tar ist einfach zu primitiv,um das ich darauf eingehe
wenn Ihnen aber meine "Verteidigung"des Polizisten (der Polizei) zu wider ist,den Eigenschutz nicht verstehen oder nicht verstehen wollen,
warum auch immer,enttäuchst mich das sehr
für mich war dieser Angriff dieses Herrn ein Angriff auf den Staat (im objektiven Dasein des Polizisten(der Polizei) und im weitesten Sinn auf
unsere eigene Sicherheit(auch die ihre)
-beurteilen kann man den Vorgang erst richtig,wenn derVorfall genau
untersucht und abgeschlossen ist(Schuldfrage des Polizisten....ja,oder nein,d.h.fahrlässig von der Dienstwaffe Gebrauch gemacht oder nicht
also richtig lesen,bevor man (Sie) versucht ...



Nordharzer vor 3 Wochen

Ich verstehe nicht so richtig, warum der MDR meinen Kommentar nicht veröffentlicht hat. Der Mann hat sich bewusst in Gefahr gebracht und ist darin umgekommen. Was ist daran falsch? Allen Kritikern des Polizisten möchte ich entgegen halten: Haben Sie schon mal in der Dunkelheit mit einer Kurzwaffe, wie einer Pistole auf einen mehrere Meter entfernten Menschen gezielt? Es ist nicht wie im Western, wo man aus 50 m Entfernung aus der Hüfte einem die Pistole aus der Hand schießt oder man mit einem Laserzielgerät einen roten Punkt im Ziel erzeugt. Der Polizist hat sicher versucht über Kimme und Korn das Ziel anzuvisieren und mit Glück hat er sogar getroffen - mit viel Glück. Kein Vorwurf an den Polizisten. Wenn er nicht getroffen hätte, wäre er jetzt vielleicht tot oder verletzt.

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