Zwei Männer leicht verletzt Unfall in Weißenfels – an derselben Hauswand

Ein Mann ist in Weißenfels von der Straße abgekommen und mit seinem Wagen in ein Baugerüst gefahren. Das sichert ein Haus vor dem Einsturz, das bereits vor wenigen Tagen von einem Laster gerammt worden war.

Ein Auto ist in ein Baugerüst an einer Hauswand gefahren
Ins Eckhaus gefahren: Ein 50-jähriger Fahrer unter Alkoholeinfluss. Bildrechte: Feuerwehr Weißenfels

Bei einem Unfall eines Renault-Fahrers sind ein Mann und sein Beifahrer leicht verletzt worden. Auffällig: Der Wagen war an derselben Stelle verunfallt wie bereits ein Lkw nur ein paar Tage zuvor. Diesmal kam nach Angaben der Polizei das Auto des 50 Jahre alten Fahrers in einer Kurve von der Straße ab und durchbrach eine Absperrung. Wie die Beamten weiter mitteilten, war der Wagen anschließend gegen ein Gerüst und gegen eben jene Hauswand geprallt, die bereits durch den vorherigen Unfall beschädigt worden war.

Haus unbewohnbar geworden – leer gezogen

Der neue Unfall ereignete sich am späten Mittwochabend. Die Polizei stellte zudem fest, dass der Fahrer betrunken hinterm Steuer saß. Ein Atemalkoholtest ergab fast 1,48 Promille.

Auch die Feuerwehr war im Einsatz, um das Baugerüst zu sichern. Das betroffene Haus war bereits nach dem ersten Unfall nicht mehr bewohnbar. Es ist einsturzgefährdet, die acht Bewohner mussten es verlassen.

Quelle: MDR/mg

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT | 11. Oktober 2018 | 20:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 11. Oktober 2018, 20:43 Uhr

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3 Kommentare

13.10.2018 06:49 Bernd 3

Also wer diese Stelle kennt, aktuell ist da ne Absperrung welche an die ehemalige Berliner Mauer erinnert. Wer da reinbrettert war wohl wesentlich zu schnell und nicht bei der Sache. Dem PKW-Fahrer sollte man helfen und ihm mitteilen dass er als Fußgänger wesentlich besser aufgehoben ist als am Steuer eines PKW. Als ich von dem Unfall hörte hab ich erst mal Geschaut ob nicht erster April ist.

11.10.2018 23:58 Max W. - Lobbyisten aka "Unsere Politiker" 2

"Diesmal kam nach Angaben der Polizei das Auto des 50 Jahre alten Fahrers in einer Kurve von der Straße ab und durchbrach eine Absperrung."

Nein, der "kam nicht ab" - der Fahrer war schlicht betrunken und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu schnell. Jedenfalls ist das weitaus wahrscheinlicher, als dass das KFZ "von der Strasse abkam". Schon deshalb, weil der Vorgang in Sachsen-Anhalt stattfand.

11.10.2018 21:40 Ralf 1

Zumindest muss wohl der PKW-Fahrer nun nicht für den Schaden der Wand aufkommen, lediglich die Sache in den Zustand versetzen bevor sie zum Zeitpunkt seines Unfalls war.