Ein Wähler steckt einen Wahlumschlag in eine Wahlurne.
Ein Wähler steckt einen Wahlumschlag in eine Wahlurne. (Symbolbild) Bildrechte: Getty Images

Fragen und Antworten zur Oberbürgermeisterwahl in Halle

Wer steht zur Wahl? Wer darf abstimmen? Was muss ich für die Briefwahl beachten? MDR SACHSEN-ANHALT beantwortet die wichtigsten Fragen zur Oberbürgermeisterwahl in Halle.

Ein Wähler steckt einen Wahlumschlag in eine Wahlurne.
Ein Wähler steckt einen Wahlumschlag in eine Wahlurne. (Symbolbild) Bildrechte: Getty Images

Wann ist der Termin für die Oberbürgermeisterwahl in Halle?

Die Oberbürgermeisterwahl findet am 13. Oktober 2019 statt. Sollte keiner der Kanditaten eine absolute Mehrheit erreichen, findet zwei Wochen später, am 27. Oktober, eine Stichwahl zwischen den beiden Bewerbern mit den meisten Stimmen statt.


Welche Kandidaten stellen sich zur Wahl?

  • Der amtierende Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) kandidiert für eine weitere Amtszeit. Seit 2012 ist Wiegand Chef im Rathaus Halle.
  • Hendrik Lange (Linke) tritt für die Linke, SPD und Grüne an. Er ist Landtagsabgeordneter und war bisher Vorsitzender des Stadtrats.
  • Andreas Silbersack (FDP) geht für FDP und CDU ins Rennen. Der Jurist ist zudem Vorsitzender des Landessportbundes.
  • Falko Kadzimirsz (Freie Wähler)
  • Daniel Schrader (parteilos)
  • Dörte Jacobi (unabhängig, unterstützt von Die Partei)
  • Martin Bochmann (unabhängig, unterstützt von Die Partei)
  • Rolf Lennart Thiemann (parteilos)


Anmeldungen waren bis zum 17. September, 18 Uhr möglich. Bewerben konnten sich Deutsche und EU-Bürger, die mindestens 21 Jahre alt sind und das 67. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Über die Zulässigkeit der Bewerbungen hat der Wahlausschuss entschieden.


Wer darf bei der Oberbürgermeisterwahl in Halle wählen gehen?

Wahlberechtigt sind Bürger, die Deutsche im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes sind oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union besitzen, das 16. Lebensjahr vollendet haben, seit mindestens drei Monaten in Halle wohnen, nicht infolge eines Richterspruchs vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.


Wie alt muss ich mindestens sein, um mitwählen zu dürfen?

Im Gegensatz zu Landtags- und Bundestagswahlen dürfen Einwohner der Stadt schon ab 16 wählen. Wahlberechtigt sind etwa 192.000 Hallenserinnen und Hallenser. Diese erhalten wenige Wochen vor der Wahl eine Benachrichtigung.


Was ist, wenn ich zur Wahl nicht zu Hause bin?

Wer am Wahltag verhindert ist, kann zuvor per Briefwahl abstimmen. Die erforderlichen Unterlagen können entweder mithilfe der Wahlbenachrichtigung oder online beantragt werden. Details zur Briefwahl hat die Stadt Halle hier zusammengefasst.

Zuletzt aktualisiert: 19. September 2019, 09:39 Uhr

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