Bronzeskulptur Halle bekommt seinen Gänsebrunnen zurück

Der hallesche Stadtteil Kröllwitz hat am Mittwoch ein Wahrzeichen zurückbekommen: den Gänsebrunnen. Für den Wiederaufbau haben sich seit 2014 Anwohner engagiert. Der Gänsebrunnen an der Petruskirche ist einst von den halleschen Künstlern Gustav Weidanz und Charles Crodel entworfen worden.

In den 1950er Jahren kletterten Schulkinder auf den Bronzegänsen herum und beschädigten sie. Daher wurde die Skulptur 1956 abgenommen und in Halle vor das Landesmuseum für Vorgeschichte versetzt. Die Restaurationsarbeiten wurden durch Spenden finanziert. Mehr als 2.000 Spender haben sich beteiligt. In einer Gießerei waren die Formen noch erhalten. Am Mittwoch sind die neu gegossenen Ersatz-Gänse nach 50 Jahren zurückgekommen. Feierlich eingeweiht wird der Kröllwitzer Gänsebrunnen am 20. Juli.

Eine Bronze-Skultpur mit drei Gänsen auf einem Brunnen.
Ab dem 20. Juli soll wieder Wasser durch den restaurierten Gänsebrunnen fließen. Bildrechte: MDR/Luise Kotulla

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Christina Böttcher steht vor der Baustelle am Gänsebrunnen Kröllwitz.
Bildrechte: Interessengemeinschaft Gänsebrunnen Kröllwitz

Quelle: MDR/cw

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 11. Juli 2018 | 12:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 11. Juli 2018, 15:26 Uhr

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1 Kommentar

12.07.2018 14:45 Ralf 1

Man kann nur alle Daumen drücken, dass nicht eines Tages Buntmetal Diebe die Bronze Plastiken stehlen! Leider ist die Kriminalität gestiegen, wo aber jedesmal es dementiert wird. TOI TOI ich drück die Daumen.