Tierische Geschichten Süßes Geheimnis bei den Grauhand-Nachtaffen

Im halleschen Bergzoo hat die Grauhand-Nachtaffen-Familie nach neun Monaten ihr zweites Jungtier bekommen. Erst vergangene Woche kam es im Faultiergehege auf die Welt. Das Kleine wiegt keine 100 Gramm und hat riesige Augen.

Drei Affen sitzen nebeneinander
Erst im März war Nachwuchs Nummer 1 von Nachtaffen-Dame Kirby und ihrem "Mann" Ilary auf die Welt gekommen (siehe rechts). Bildrechte: MDR/Andreas Manke
Drei Affen sitzen nebeneinander
Erst im März war Nachwuchs Nummer 1 von Nachtaffen-Dame Kirby und ihrem "Mann" Ilary auf die Welt gekommen (siehe rechts). Bildrechte: MDR/Andreas Manke
Drei Affen, im Vordergrund ein Faultier
Einige Monate später bekamen die Pfleger plötzlich Schwierigkeiten, Mutter und Vater zu unterscheiden. Sebastian Hiesener sagte MDR SACHSEN-ANHALT: "Wir konnten sie eigentlich immer schön unterscheiden und dann haben wir doch mit uns gehadert: Ist das jetzt ein dickes Männchen oder ist es ein dickes Weibchen?" Im Stillen habe man dann schon gedacht: "Na, ob sie jetzt wieder ein Jungtier bekommt?" Bildrechte: MDR/Andreas Manke
An einen Affen klammert sich ein Jungtier
Zwei Tage später war das zweite Jungtier bereits geboren und damit nur neun Monate nach seinem Geschwisterchen. Es ist knapp 100 Gramm leicht, hat einen 20 Zentimeter langen Schwanz und sehr große Augen, die es allerdings vor Zoobesuchern und Fotografen versteckt. Bildrechte: MDR/Andreas Manke
Ein Zoogehege mit Verkleidung aus Bast und Bambus
Grauhand-Nachtaffen können mit ihren großen Augen selbst bei schwachem Mondlicht sehen. Für sie wurde das Faultier-Gehege, in dem sie im halleschen Zoo untergebracht sind, extra abgedunkelt. Bildrechte: MDR/Andreas Manke
Eine Info-Tafel über Grauhand-Nachtaffen
Die Affen sind nachtaktiv und leben eigentlich in Kolumbien oder Venezuela. Die Gruppe in Halle soll größer werden und so hoffen die Tierpfleger, dass in einigen Monaten wieder Nachwuchs anstehen wird. Bildrechte: MDR/Andreas Manke
Eine Grauhand-Nachtaffen-Familie
Das vergangene Woche geborene Nachtäffchen lebt nun mit seiner Familie bei angenehmen 23 Grad Celsius im Gehege, trinkt oft Milch und klettert auf seinen Eltern umher. "Es klettert auch bis auf den Kopf hoch", erzählt Tierpfleger Sebastian Hiesener, der sich um die Affen-Bande kümmert. Bildrechte: MDR/Andreas Manke
Ein Zoogehege mit Verkleidung aus Bast und Bambus
Wer den Nachwuchs sehen will, kann jederzeit nach ihm Ausschau halten. Obwohl sie Nachtaffen heißen, sind sie auch tagsüber aktiv – allein schon, weil sie dann im Zoo gefüttert werden.

Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir| 29. Dezember 2018 | 08:40 Uhr

Quelle: MDR/lk
Bildrechte: MDR/Andreas Manke
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