Fällung in Wohnsiedlung Hallescher Weihnachtsbaum sorgt für Probleme

In Delitz am Berge im Saalekreis ist am Mittwochmorgen die Fichte für den halleschen Weihnachtsmarkt gefällt worden. Doch das Ganze gestaltete sich in diesem Jahr gar nicht so einfach.

In Delitz am Berge ist am Mittwochmorgen der Baum für den Weihnachtsmarkt der Stadt Halle gefällt worden. Die Blaufichte ist gut 16 Meter hoch, etwa 80 Jahre alt und kommt aus einer Wohnsiedlung. Dort ist es allerdings sehr eng, weshalb sich das Ganze etwas schwieriger als üblich gestaltete.

Millimeterarbeit für Kranführer

Für die Kranfirma eine große Herausforderung, erklärte Rüdiger Franz vom Grünflächenamt MDR SACHSEN-ANHALT. Denn der Kran müsse auf das Grundstück und dort relativ dicht am Baum positioniert werden, um diesen dort herauszuheben. Für den Fahrer sei es eine Millimeterarbeit dort am Hausdach vorbeizuschwenken,  ohne etwas zu beschädigen. "Das ist ja das Wichtigste, dass wir den Baum heil hier wegbekommen und auch bei den Anwohnern auf dem Grundstück keinen Schaden anrichten."

Nach gut zwei Stunden war das schwierige Unterfangen aber geschafft, die Blaufichte auf dem Tieflader festgezurrt und auf dem Weg in die hallesche Innenstadt. Dort soll er zum Mittag ankommen und aufgestellt werden.

Eine Fichte steht vor einem Haus.
Die Abholung des halleschen Baums aus dem engen Wohngebiet war eine besondere Herausforderung. Bildrechte: MDR/Stefan Bringezu

Quelle: MDR/cw

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 14. November 2018 | 08:10 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 14. November 2018, 19:42 Uhr

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2 Kommentare

14.11.2018 16:00 Nordharzer 2

Ich bin auch gegen Vertuschen von Nachrichten, aber es gibt eben auch noch was anderes. Insofern ist es ganz gut, wenn es auch mal 'ne andere Nachricht gibt.

14.11.2018 11:58 Schwabohans 1

Es gibt sie noch - die echten "Breaking-News" aus Halle, das Ding mit dem Weihnachtsbaum. Die Welt in dieser Stadt scheint, wie der Hallenser sagt, noch ganz schön "heile" zu sein. Messerstecherei und Massenschlägerei von Zugereisten - unter "Sonstiges". So geht Berichterstattung heute.