Hochhaus in Halle-Neustadt Scheibe A an Immobilienfirma verkauft

Das leer stehende Hochhaus Scheibe A in Halle-Neustadt ist verkauft. Neuer Eigentümer ist die Intown Gruppe, eine Immobilienfirma mit Sitz in Berlin. Der Kaufvertrag wurde schon Ende 2017 unterzeichnet.

Etwa 20 Jahre stand das Hochhaus Scheibe A in Halle-Neustadt leer – jetzt hat es einen neuen Eigentümer. Die Intown Gruppe, eine Immobilienfirma mit Sitz in Berlin, hat den Kaufvertrag für das Gebäude bereits Ende 2017 unterschrieben. Das bestätigte der Zwangsverwalter Harald Neumeister MDR SACHSEN-ANHALT. Die Gruppe hat etwas mehr als eine Million Euro für die Scheibe A bezahlt.

Um die Zukunft des Gebäudes gab es lange Diskussionen. Den vorherigen Eigentümer der Scheibe A, eine Immobiliengesellschaft aus Großbritannien, gibt es nicht mehr. Daher war für Oktober 2017 eine Zwangsversteigerung des Hochhauses angesetzt. Diese platzte, weil die Intown Gruppe den Kaufpreis von etwa einer Million Euro an den Zwangsverwalter Neumeister überwies. Damit konnte er die Forderungen begleichen, die die Stadt Halle an den ehemaligen Eigentümer hatte – und der Grund für die Zwangsversteigerung entfiel.

Stadt will Scheibe A anmieten

Die Stadt Halle plant, im Gebäude einen Verwaltungsstandort einzurichten. Bei einem Bürgerentscheid in Halle im September 2017 sprach sich die Mehrheit der Stimmberechtigten dafür aus. Dazu will die Stadt das Hochhaus nach der Sanierung für 30 Jahre anmieten. Diese Perspektive macht die Scheibe A für den neuen Eigentümer lukrativ.

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Quelle: MDR/mh

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 05. Januar 2018 | 13:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 05. Januar 2018, 15:52 Uhr

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