Regionalstudio Halle - Nachrichten um 23:30 Uhr


Ursachensuche nach Busunglück auf der A9

Nach dem Busunglück auf der A 9 zwischen Leipzig-West und Bad Dürrenberg wird nun nach der Ursache gesucht. Der Fernbus verunglückte am frühen Abend auf dem Weg von Berlin nach München. Eine Frau kam dabei ums Leben, neun Menschen wurden schwer verletzt. Unter den Schwerverletzten ist auch der Fahrer des Busses. Deshalb kann er noch nicht befragt werden. Verletzte wurden der Polizei zufolge in 14 Krankenhäusern in Sachsen-Sachsen-Anhalt und Thüringen versorgt. Insgesamt waren 75 Menschen aus dem in und Ausland an Bord des Busses. Die genaue Unfallursache ist noch unklar. Die Polizei hatte zunächst einen Sekundenschlaf des Fahrers vermutet. Diesen Verdacht wollte eine Polizeisprecherin am Montagmorgen aber nicht bestätigen. Der Bus wurde sichergestellt. Die A9 war 12 Stunden wegen Bergungsarbeiten gesperrt. Seit dem frühen Morgen rollt der Verkehr wieder.


Prozess um sexuellen Missbrauch von Kindern

Um sexuellen Missbrauch von Kindern geht es ab Montag in einem Prozess am Landgericht Halle. Angeklagt ist ein 28-jähriger Mann. Der Mann soll sich zwischen Februar und November 2016 mehrfach an zwei damals 13-jährigen Jungen vergangen haben. Laut Anklage hat er den Jungen dafür Geld gegeben. Der 28-jährige schweigt bisher zu den Vorwürfen. Für den Missbrauch wurden die Wohnungen des Angeklagten und eines Bekannten genutzt. Der ist bereits wegen sexuellem Missbrauchs zu 3,5 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Durch seine Aussagen im Prozess wird der Angeklagte schwer belastet.


Mann nach Angriff auf Ladendetektiv in U-Haft

In Halle ist ein Ladendetektiv von Dieben verletzt worden. Der Detektiv hatte Polizeiangaben zufolge am Samstag vier Personen beobachtet, die Parfüms und andere Artikel stahlen. Als er zwei Männer und zwei Frauen ansprach, wurde er mit Pfefferspray attackiert. Die Angreifer flüchteten. Der Detektiv konnte drei flüchtigen Tatverdächtigen folgen und wurde abermals mit Reizspray angegriffen. Beim Verlassen des Ortes stolperte er und stürzte. Einer der Täter, ein 25-jähriger Syrer, trat auf dem am Boden liegenden Ladendetektiv ein. Er konnte von der Polizei festgenommen werden, die anderen beiden Täter flüchteten. Der Ladendetektiv musste ins Krankenhaus gebracht werden. Gegen den 25-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen.


Jugendlicher in Halle lebensgefährlich verletzt

In Halle wurde am Samstagabend ein 17-jähriger Syrer durch einen Angriff am Rücken schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, wurde der junge Mann mit einem unbekannten Gegenstand lebensgefährlich verletzt und im Krankenhaus notoperiert. Der Täter konnte bislang nicht ermittelt werden. Auch die Hintergründe sind unklar. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zum Tathergang machen können. Die Staats-anwaltschaft Halle wollte noch am Sonntag einen haftantrag stellen.


Radfahrer nach Sturz reanimiert

Auf dem Radwanderweg von Bad Dürrenberg in Richtung Kleinkorbetha ist am Sonntag ein Radfahrer so schwer gestürzt, dass er reanimiert werden musste. Laut Polizei stürzte der Mann über den Lenker und fiel auf den Kopf. Er wurde mit einem Rettungshubschruber in eine hallesche Klinik geflogen.


Sachsen-Anhalt bei Jugend forscht ausgezeichnet

Beim Bundeswettbewerb "Jugend forscht" sind drei Projekte aus Sachsen-Anhalt ausgezeichnet worden. Wie die Stiftung mitteilte, erhielt ein Gymnasiast aus Halle einen Preis im Bereich Geowissenschaften. Drei Schüler aus Halle entwickelten eine faltbare Drohne und plazierten sich damit auf Rang 5 im Gebiet Technik. Zudem erhielt eine Schülerin aus Naumburg einen Sonderpreis für einen Test an Kameraobjektiven.


Grundsteinlegung für Teilneubau Burggymnasium Wettin

Die Burg Wettin an der Saale wird in den nächsten Jahren für 23 Millionen Euro saniert. Auf der historischen Mittelburg ist am Freitag feierlich der Grundstein für den Neubau eines naturwissenschaftlichen Schulgebäudes gelegt worden. Der Trakt mit 18 Räumen soll Ende 2021 fertig sein und die Lernbedingungen am Burggymnasium deutlich verbessern. 800 Kinder und Jugendliche lernen hier, darunter auch begabte Schüler im Kunstzweig des Gymnasiums. Fast 13 Millionen Euro fliessen allein in den Schulneubau.


Künftig leiten Hebammen in Halle zwei Kreißsäle

In Halle werden Hebammen demnächst in zwei Krankenhäusern ganz alleine die Kreißsäle leiten. Das Land stellt für ein entsprechendes Pilotprojekt 800-tausend Euro bereitgestellt. Beteiligt sind das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara sowie das Universitätsklinikum. Die Kreißsäle in den Krankenhäusern sollen zukünftig von Hebammen geleitet werden. Angestrebt wird so eine natürliche Geburtsatmosphäre abgeschirmt von der allgegenwärtigen Apparatemedizin. Außerdem sollen die Hebammen selber entscheiden, wann in Problemfällen ein Arzt hinzugezogen werden muss - mit allen Möglichkeiten eines modernen Krankenhauses. Durch das Projekt soll auch die stark gestiegene Anzahl von Kaiserschnitten wieder gesenkt werden.


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Das Studio Halle von MDR SACHSEN-ANHALT informiert Sie an jedem Wochentag jeweils um 6:30 Uhr, 7:30 Uhr, 8:30 Uhr, 9:30 Uhr, 12:30 Uhr, 16:30 und 17:30 Uhr aktuell über regionale Ereignisse und Themen aus dem Süden Sachsen-Anhalts: von Bernburg bis Zeitz, von Sangerhausen bis Bad Dürrenberg. Am Sonnabend hören Sie regionale Nachrichten jeweils zur halben Stunde von 7:30 Uhr bis 9:30 Uhr. Sie erreichen unsere Redaktion per Mail über studio-halle@mdr.de

Zuletzt aktualisiert: 20. Mai 2019, 23:45 Uhr

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