Auf der A9 ist ein Fernbus verunglückt.
Unfall auf der A9: Bei einem Busunglück ist ein Mensch gestorben, Dutzende wurden verletzt. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Ein Toter und neun Schwerstverletzte Fernreisebus auf A9 verunglückt – Autobahn wieder frei

Ein Toter und mindestens neun Schwerstverletzte: Auf der A9 zwischen Günthersdorf und Bad Dürrenberg ist ein Fernbus verunglückt. Die Polizei hält Sekundenschlaf als Ursache für möglich. Inzwischen ist die Autobahn wieder freigegeben.

Auf der A9 ist ein Fernbus verunglückt.
Unfall auf der A9: Bei einem Busunglück ist ein Mensch gestorben, Dutzende wurden verletzt. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Nach dem schweren Busunglück auf der Autobahn 9 nahe Leipzig hält die Polizei Sekundenschlaf als Ursache für möglich. Erste Ermittlungen wiesen darauf hin, dass der Busfahrer eingeschlafen sei, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntagabend MDR AKTUELL. Am Montagmorgen hieß es von der Polizei, die Ursache sei noch unklar. Es werde in alle Richtungen ermittelt.

Bei dem Unglück am Sonntagnachmittag war eine Frau getötet worden. In dem Bus hatten zum Zeitpunkt des Unglücks mehr als 70 Menschen gesessen. Alle wurden verletzt, mindestens neun Fahrgäste schwer. Die Verletzten wurden auf 14 Krankenhäuser in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verteilt. Die Identität der Toten ist noch nicht klar.

Wie die Polizei mitteilte, war der Flixbus zwischen Günthersdorf und Bad Dürrenberg umgekippt. Sechs Hubschrauber und mehr als zehn Rettungswagen seien im Einsatz gewesen, um die Opfer zu bergen.

Die Polizei hat Rufnummern eingerichtet, unter denen sich Angehörige melden können.

Die A9 war über Stunden in beiden Richtungen gesperrt. Die Sperrung hatte zwölf Stunden angedauert.

Quelle: MDR/mp,ld

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 19. Mai 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 20. Mai 2019, 09:51 Uhr