Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 27.10.2020

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Immer mehr Jugendliche leiden an Schlafstörungen

Immer mehr Jugendliche in Sachsen-Anhalt liegen nachts häufiger wach und leiden an Schlafstörungen. Das gab die Krankenkasse Barmer am Dienstag bekannt. Während Ärzte 2005 noch bei 116 jungen Menschen Schlafstörungen diagnistizierten, waren es 2018 bereits 296. Einen deutlichen Anstieg im Land habe es auch bei jugnen Erwachsenen zwischen dem 20. und 24. Lebensjahr gegeben. Laut Barmer-Landesgeschäftsführer Wiedemann sollten jüngere Menschen anhaltende Schlafstörungen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Nicht nur die Leistungsfähigkeit im Beruf und beim Sport werde dadurch eingeschränkt. Schlafstörungen könnten auch erste Hinweise auf psychische Erkrankungen sein.

Stand: 19:15 Uhr


Mopedfahrer im Landkreis Harz schwer verletzt

Im Landkreis Harz, bei Falkenstein, ist am frühen Dienstagmorgen eine Autofahrerin auf ein Moped geprallt. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Mopedfahrer gegen die Frontscheibe des Autos und anschließend auf die Straße geschleudert. Der 57-Jährige kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

Stand: 18:45 Uhr


FCM stellt Gjasula und Bertram vom Training frei

Fußball-Drittligist 1. FC Magdeburg hat zwei seiner Profis vom Training freigestellt. Wie der FCM auf Twitter mitteilte, betrifft das Sören Bertram und Jurgen Gjasula. Beide Spieler hätten einen individuellen Trainingsplan erhalten. Sie seien auf unbestimmte Zeit vom Training freigestellt. Zu den Gründen äußerte sich der FCM nicht. Die sportliche Vorbereitung auf das Spiel gegen Mannheim stehe im Vordergrund, hieß es. - Die Magdeburger sind aktuell Vorletzter in der Tabelle.

Stand: 18:00 Uhr


56 Bundeswehr-Soldaten unterstützen Sachsen-Anhalts Gesundheitsämter

Viele Gesundheitsämter in Sachsen-Anhalt haben sich angesichts steigender Corona-Infektionszahlen Verstärkung von der Bundeswehr geholt. Wie das Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin MDR SACHSEN-ANHALT mitteilte, unterstützen derzeit rund 56 Soldatinnen und Soldaten die Behörden im Land. Sie kommen in 14 Städten und Regionen zum Einsatz – neben den drei kreisfreien Städten beispielsweise in Bernburg, Genthin, Stendal und Merseburg.

Stand: 16:30 Uhr


Schweinepest: Mansfeld-Südharz verspricht Prämien für Jäger

Der Landkreis Mansfeld-Südharz hat die Jäger erneut aufgefordert, Proben von tot aufgefundenen oder verunfallten Wildschweinen zu nehmen. So soll ein möglicher Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest möglichst früh erkannt werden. Der Kreis kündigte Prämien an. Für jedes beprobte Tier können Jäger demnach 50 Euro erhalten. Bisher gibt es in Sachsen-Anhalt noch keinen Fall von Afrikanischer Schweinepest.

Stand: 16:00 Uhr


Frau stirbt bei Wohnungsbrand in Halle

In Halle ist bei einem Wohnungsbrand eine Frau ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, brach das Feuer am Mittag im Stadtteil Trotha aus. Die Feuerwehr konnte die Bewohnerin zunächst bergen und medizinisch versorgen. Wenig später verstarb die Frau jedoch. Die Brandursache konnte bislang noch nicht geklärt werden. Die Polizei ermittelt aktuell dazu.

Stand: 15:00 Uhr


Ermittlungen wegen Cyber-Kriminalität: Spur nach Sachsen-Anhalt

In einem größeren Fall von Cyber-Kriminalität führt eine Spur nach Sachsen-Anhalt. Wie die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg am Dienstag meldete, gab es am vergangenen Mittwoch 18 Durchsuchungen in Bayern, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Mehreren Verdächtigen wird sogenanntes Cardsharing vorgeworfen. Dabei wird eine Entschlüsselungs-Karte für Pay-TV-Sender illegal von mehreren Empfängern gleichzeitig verwendet. Die Ermittler gehen von mehreren hundert Kunden in ganz Europa aus. Sie beziffern den Schaden auf einen siebenstelligen Euro-Betrag. In Sachsen-Anhalt gab es Durchsuchungen in Magdeburg und Halle sowie dem Saale- und Salzlandkreis. Bei einer möglichen Verurteilung drohen den Tätern bis zu zehn Jahren Haft.

Stand: 13:30 Uhr


Seltene Kreuzotter im Grünen Band bei Arendsee gefunden

Im Grünen Band bei Arendsee ist eine seltene Kreuzotter entdeckt worden. Wie der BUND meldet, droht die Tierart in Sachsen-Anhalt auszusterben. Die Schlange sei erstmals in der Altmark gefunden worden. Es handelt sich demnach um ein Jungtier von etwa 25 Zentimetern Länge. Der BUND sieht in dem Fund ein Zeichen dafür, dass sich Arten-Erhalt lohnt. Im Grünen Band waren besondere Hilfsmaßnahmen für die Kreuzottern umgesetzt worden.

Stand: 13:30 Uhr


Corona: Zahlreiche Selbstständige auf Hartz IV angewiesen

In Sachsen-Anhalt haben wegen der Corona-Krise zahlreiche Selbstständige Hartz IV beantragen müssen. Wie die Regionaldirektion der der Bundesagentur für Arbeit mitteilte, meldeten sie sich bei den Jobcentern, da sie einen erheblichen Ausfall an Einnahmen oder gar keine Einnahmen mehr hatten. Die Hartz IV-Neuanträge von Selbstständigen seien von 50 im März dieses Jahres auf rund 1470 Anträge im April anstieg. Darunter waren auch sogenannte Solo-Selbstständige, wie es sie oft in der Kultur- und Unterhaltungsbranche gibt.

Stand: 11:00 Uhr


Kosten für Flüchtlingsunterkünfte stark gestiegen

Die Ausgaben für Flüchtlingsunterkünfte in Mitteldeutschland sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Wie eine MDR-Abfrage in zehn Jobcentern ergab, erhöhten sie sich von 2016 bis 2019 im Schnitt um 30 Prozent. In Dessau-Roßlau waren es sogar mehr als 60 Prozent. Kritik daran kommt vom Bund der Steuerzahler. Der Vorsitzende des Bundes in Sachsen-Anhalt, Seibicke, sprach von Steuergeldverschwendung, wenn die Ausgaben für die Flüchtlingsunterkünfte über den ortsüblichen Mieten lägen. Er warf den Kommunen vor, die Kostenexplosion hinzunehmen, weil das Geld für die Unterkünfte pauschal vom Bund komme.

Stand: 11:00 Uhr


Bildung: Fast alle Schul-Laptops ausgeliefert

Die vom Land Sachsen-Anhalt bestellten Laptops und Touchpads für Schülerinnen und Schüler sind inzwischen fast vollständig ausgeliefert. Das teilte das Bildungsministerium auf Nachfrage von MDR SACHSEN-ANHALT mit. Demnach wurden mehr als 9.500 digitale Endgeräte an gut 260 Schulen übergeben. Allerdings haben nicht alle Schulträger zentral über das Land bestellt, sondern sich selbst darum gekümmert. Hier liegen aktuelle Zahlen nicht vor. Der Landeselternrat hatte bezweifelt, dass die Schulen für mögliche erneute Schließungen in der Corona-Pandemie gut aufgestellt sind. Das Land informiert in einer Handreichung, wie möglicher Distanz-Unterricht umgesetzt werden soll.

Stand: 11:00 Uhr


Landesparteitage in Sachsen-Anhalt verschoben

Wegen der Corona-Pandemie verschieben CDU und SPD in Sachsen-Anhalt ihre für November geplanten Landesparteitage. Das teilten beide Parteien am Abend mit. Die CDU zieht jedoch die Wahl ihrer Landtagskandidaten vor. Sie soll nun schon kommende Woche in Neugattersleben stattfinden. Der große CDU-Parteitag mit der Vorstandswahl wird dagegen erst im Herbst nächsten Jahres stattfinden. Die SPD verschob ihren Landesparteitag vorerst auf das erste Quartal nächsten Jahres. Dann will die Partei ihr Landtags-Wahlprogramm beschließen.

Stand: 11:00 Uhr


Vorbeugung gegen Afrikanische Schweinepest

Das Jerichower Land bereitet sich auf ein mögliches Auftreten der Afrikanischen Schweinepest vor. Wie der Landkreis heute mitteilte, hat sich nach einigen Fällen in Brandenburg die Situation verschärft. Vertreter der Kreisverwaltung, der Jägerschaft, des Bauernverbandes sowie des Brand- und Katastrophenschutzes sollen künftig alle drei Wochen die Lage im Landkreis bewerten. Aktuell werde noch geprüft, ob der Einsatz von Wärmebildkameras bei der Suche nach infiziertem Wild hilfreich sein kann. Auch im Burgenlandkreis wurden Maßnahmen getroffen. Wie eine Reporterin von MDR SACHSEN-ANHALT berichtet, haben sich Kreis und Jägerschaft darauf geeinigt, dass bis zu 3.000 Wildschweine geschossen werden dürften. Die Afrikanische Schweinepest ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Vor allem für Haus- und Wildschweine ist sie tödlich. Für Menschen dagegen ungefährlich.

Stand: 11:00 Uhr


Weitere Meldungen aus den Regionalstudios


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