Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 23.02.2021

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Nordverlängerung der Autobahn 14 bleibt juristisch umstritten

Die Nordverlängerung der Autobahn 14 bleibt juristisch umstritten. Wie eine Sprecherin des Bundesverwaltungsgerichts sagte, ist die Begründung für die am 9. Dezember eingereichte Klage gegen den Abschnitt zwischen Dahlenwarsleben und Wolmirstedt fristgerecht eingegangen. Das Gericht werde sich jetzt damit befassen und gegebenenfalls eine mündliche Verhandlung anberaumen. Näheres zum zeitlichen Ablauf könne noch nicht gesagt werden. Bei früheren Klagen gegen die Nordverlängerung der A 14 dauerte es jeweils rund ein Jahr bis zu einem Verhandlungstermin.

Stand: 16:30 Uhr


Wegen Corona: Laden-Sterben in der Innenstadt von Dessau

Die Corona-Pandemie führt in der Innenstadt von Dessau-Roßlau zu einem Laden-Sterben. Wie der Manager des Rathaus-Centers, Bliesener, MDR SACHSEN-ANHALT sagte, haben bereits einige Geschäfte Insolvenz angemeldet. Wenn das Ostergeschäft ausfalle, müssten weitere Händler die Reißleine ziehen. Dem Handel fehle eine Öffnungs-Perspektive. Das Einkaufszentrum in der Dessauer Innenstadt zählt Bliesener zufolge momentan etwa 7.000 Kunden pro Tag. Vor dem Lockdown seien es dreimal so viele gewesen.

Stand: 16:30 Uhr


Magdeburgs Oberbürgermeister Trümper: Corona-Beschränkungen schrittweise lockern

Der Magdeburger Oberbürgermeister Trümper hat sich dafür ausgesprochen, die Corona-Beschränkungen schrittweise zu lockern. Trümper sagte dem MDR, das ständige Ein und Aus aus dem Lockdown sei keine gute Idee. Eine Öffnung sollte mit Schnelltests begleitet werden. Eine Voraussetzung sei jedoch, dass solche Schnelltests zu Hause gemacht werden könnten. Es wäre der falsche Weg, wenn man dafür erst in ein Test-Zentrum gehen müsste. Sachsen-Anhalts Landesregierung berät am Dienstag über den weiteren Umgang mit der Corona-Pandemie. Dabei geht es nach Worten von Ministerpräsident Haseloff darum, wie man Handel, Gastronomie, Hotellerie und Kultur eine verlässliche Öffnungs-Perspektive bieten kann.

Stand: 13:30 Uhr


Mehrere Wölfe im Norden Sachsen-Anhalts gesichtet

Im Norden Sachsen-Anhalts sind mehrere Wölfe gesichtet worden. Nach Angaben des Landesamtes für Umweltschutz waren die Tiere in der vergangenen Woche zum Teil auch innerhalb von Ortschaften unterwegs. Meldungen kamen unter anderem aus Hassel im Landkreis Stendal und dem Stendaler Hölzchen, aus Kalbe im Altmarkkreis Salzwedel und Calvörde im Landkreis Börde. Das Wolfskompetenzzentrum habe bestätigen können, dass es sich bei den Tieren um Wölfe handelte. Die Behörde warnte davor, auf die Tiere zuzugehen. Außerdem müssten in Wolfs-Gebieten Hunde an der Leine gehalten werden.

Stand: 13:30 Uhr


Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung: Boxprofi Tom Schwarz muss vor Gericht

Boxprofi Tom Schwarz muss sich Mitte April vor Gericht verantworten. Das hat ein Sprecher des Landgerichtes Stendal MDR SACHSEN-ANHALT bestätigt. Dem 26-Jährigen werde gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Schwarz soll vergangenen Mai seiner damaligen Freundin mit einem Faustschlag den Unterkiefer gebrochen haben. Schwarz stammt aus Halle und war Junioren-Weltmeister im Schwergewicht.

Stand: 13:30 Uhr


Landesregierung berät über Sachsen-Anhalt-Plan

In Sachsen-Anhalt berät die Landesregierung heute über den weiteren Umgang mit der Corona-Pandemie. Auf der Tagesordnung steht der Entwurf für einen neuen sogenannten Sachsen-Anhalt-Plan. Ministerpräsident Haseloff sagte vorab, es gehe darum, wie Handel, Gastronomie, Hotellerie und Kultur eine verlässliche Öffnungsperspektive geboten werden könne. Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) plädiert dafür, die Corona-Beschränkungen schrittweise zu lockern. Man müsse die Bereiche nach und nach angehen, sagte er dem MDR. Das ständige Ein und Aus aus dem Lockdown sei keine gute Idee. Trümper zufolge sollte eine Öffnung mit Schnelltests begleitet werden.

Stand: 11:00 Uhr


Ermittlungen gegen 14-Jährigen nach Tankstellenüberfall eingeleitet

In Halle ermittelt die Polizei nach einem Tankstellenüberfall gegen einen 14-Jährigen. Dem Jungen wird schwere räuberische Erpressung und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Laut Polizei soll der Jugendliche einen Angestellten der Tankstelle mit einem Messer bedroht haben. Dann sei er jedoch von einem Kunden überwältigt und festgehalten worden, bis die Polizei kam. Der Jugendliche befindet sich auf freiem Fuß.

Stand: 11:00 Uhr


Zehntausende Videosprechstunden in Sachsen-Anhalt abgerechnet

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben die Sachsen-Anhalter Zehntausende Videosprechstunden bei Ärzten und Psychotherapeuten in Anspruch genommen. Das geht aus einer Übersicht der Kassenärztlichen Vereinigung hervor. Demnach wurden rund 25.000 Videosprechstunden abgerechnet. In Sachsen-Anhalt verfügen inzwischen mehr als 600 Ärzte und Psychotherapeuten über die entsprechende Berechtigung. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 haben gerade einmal 16 Ärzte und Therapeuten eine Videosprechstunde angeboten.

Stand: 11:00 Uhr


Nach Razzia im Rathaus – Stadträte wollen Wiegand die Amtsgeschäfte verbieten

Mehrere Stadträte wollen Halles Oberbürgermeister Wiegand nach dessen vorzeitiger Corona-Impfung die Dienstgeschäfte verbieten. Wie die Stadtratsvorsitzende Müller mitteilte, wurde dazu heute eine Sondersitzung für den 15. März einberufen. Das sei von der Mehrheit der Stadträte unterstützt worden. Beamten kann aus zwingenden Gründen die Führung der Dienstgeschäfte verboten werden. Ein solcher Grund könnte eine Verdunklungsgefahr bei der Aufklärung der Impfaffäre sein. Wiegand hatte vor mehr als zwei Wochen eingeräumt, geimpft worden zu sein, obwohl er noch nicht an der Reihe war. Außerdem wurden mehrere Stadträte und Mitglieder des Katastrophenstabs geimpft. Gestern hatte die Staatsanwaltschaft Räume der Stadtverwaltung durchsucht.

Stand: 11:00 Uhr


RKI: Inzidenzwerte in Sachsen-Anhalt etwas gesunken

In Sachsen-Anhalt ist die 7-Tage-Inzidenz etwas gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts liegt der Wert aktuell bei 87. Gestern lag er noch bei 90. Deutschlandweit ist der Inzidenzwert bei rund 61 geblieben. Ziel der Bundesregierung ist es, die Zahl auf unter 35 zu drücken. - Am höchsten in Sachsen-Anhalt ist die Infektionsrate aktuell im Burgenlandkreis mit rund 196, am niedrigsten im Landkreis Stendal mit 38.

Stand: 11:00 Uhr


Weitere Meldungen aus den Regionalstudios


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