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Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 03.12.19

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Mehr Wölfe in Sachsen-Anhalt – weniger Risse

In Sachsen-Anhalt gibt es mehr Wölfe als im Vergleich zum Vorjahr. Das geht aus Zahlen des Wolfsmonitoring-Berichts hervor. Im Laufe des Untersuchungszeitraums seien 104 Wölfe gezählt worden. Allerdings seien darunter auch sechs tot aufgefundene Wolfs-Welpen. Der Report aus dem Vorjahr wies lediglich 76 Tiere aus. Trotz der größeren Population haben die Wölfe aber weniger Nutztiere gerissen. Aus Sicht des Umweltministeriums geht demnach die Strategie des Herdenschutzes auf. Der Wolfsmonitoring-Bericht für Sachsen-Anhalt wird seit 2012 jährlich erstellt.

Stand: 16:00 Uhr


Feuerteufel von Kelbra verurteilt

In Halle ist ein Mann wegen versuchter schwerer Brandstiftung in mehreren Fällen verurteilt worden. Fast 30 mal hatte es im vergangenen Jahr in und um Kelbra gebrannt. Gebäude, Lagerhallen und Fahrzeuge waren betroffen. In dem Prozess am Landgericht ging es neben Einbrüchen und Diebstahl aber nur um fünf versuchte Brandstiftungen. Der als Feuerteufel von Kelbra bekannte 28-Jährige wurde zu vier Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt. Nach Angaben des Staatsanwaltes könnte es wegen der Brandserie noch weitere Prozesse geben.

Stand: 16:00


Bildungsminister Tullner gibt sich mit Ergebnissen der Pisa-Studie nicht zufrieden

Zur aktuellen Pisa-Studie sagte Sachsen-Anhalts Bildungsminister Marco Tullner (CDU): "Die Ergebnisse sind stabil. Wir dürfen uns mit diesen allerdings nicht zufriedengeben. Unsere Ansprüche liegen höher." Auch wenn die Zunahme der leistungsstarken Schüler beim Lesen ein positives Signal sei, sei die Zahl der leistungsschwächeren Schüler auf hohem Niveau geblieben und leicht angestiegen. Das sei ein Alarmsignal.

Den Ergebnissen der aktuellen Pisa-Studie zufolge haben sich die deutschen Schüler in allen drei Bereichen der internationalen Vergleichsstudie – Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften – leicht verschlechtert.

Stand 14:00 Uhr


Totschlagsprozess in Dessau wird fortgesetzt

Am Dessauer Landgericht ist am Dienstag der Prozess gegen fünf Männer aus Dessau-Roßlau und Wittenberg fortgesetzt worden. Den Angeklagten im Alter von 22 bis 34 Jahren werden versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Im Januar dieses Jahres sollen sie in Dessau einen Mann überfallen und lebensgefährlich verletzt haben. Das Opfer konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden. Motiv für die Gewalttat waren offenbar Streitigkeiten im Drogenmilieu.

Stand 14:00 Uhr


Unfall mit Fahrerflucht: Polizei sucht Zeugen

Nach einem Unfall in Mühlbeck bei Bitterfeld sucht die Polizei Zeugen. Am Montagmorgen hatte ein dunkler Kleintransporter beim Abbiegen einen Jungen auf einem Fahrrad erfasst. Der 9-Jährige verletzte sich beim Sturz. Der Fahrer des Transporters stieg kurz aus, erkundigte sich nach dem Zustand des Jungen, verließ dann aber die Unglücksstelle. Die Polizei hofft auf Hinweise zum Unfallverursacher.

Stand 14:00 Uhr


Grundschulneubau in Stendal wird mehr als doppelt so teuer

Der Neubau der neuen Grundschule in Stendal wird teurer als ursprünglich geplant. Das bestätigte der Stadtrat am Montagabend. Die ursprünglich genannte Summe von 3,2 Millionen Euro sei nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT lediglich eine Schätzung gewesen, bei der noch nicht alle Kosten berücksichtigt worden seien. Die aktuelle Zahl von 7,4 Millionen Euro sei nun eine genaue Berechnung.

Stand 11:00 Uhr


Bauverzögerungen auf A9 zwischen Dessau und Coswig

Die Bauarbeiten auf der Autobahn 9 zwischen Dessau und Coswig werden sich womöglich verzögern. Wie die Landesstraßenbaubehörde mitteilte, hinken die Arbeiten dem Plan etwa acht Wochen hinterher. Grund sei ein Vergaberechtsstreit. Ob die Baustelle wie gehofft noch vor den Weihnachtsfeiertagen abgeschlossen werden kann, ist inzwischen mehr als fraglich. Der Projektleiter sagte, zunächst müssten noch Mittelleitplanken auf einer Länge von sieben Kilometern montiert werden. Seit Mai wird der Abschnitt zwischen Dessau-Ost und Coswig für 15 Millionen Euro saniert.

Stand 10:00 Uhr


Sangerhausen: Einbruch in Supermarkt

Unbekannte Einbrecher haben am Montagabend in einem Einkaufsmarkt in Sangerhausen einen erheblichen Sachschaden angerichtet. Laut Polizei brachen sie zunächst die Eingangstür auf. Anschließend zertrümmerten sie eine Glastür, um an Zigaretten und Tabakwaren im Wert von 500 Euro zu kommen. Der Sachschaden wird auf 12.000 Euro geschätzt.

Stand: 10:00 Uhr


Weiter Warnstreiks bei Klinikbetreiber Ameos

An den Ameos-Kliniken Aschersleben und Staßfurt gehen am Dienstag die Warnstreiks von Medizinern und Pflegepersonal weiter. Aufgerufen haben die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und die Ärztegewerkschaft Marburger Bund. Seit Montag lassen zahlreiche Mitarbeiter die Arbeit ruhen. Ziel ist ein Tarifvertrag. Klinikbetreiber Ameos bietet hingegen den Mitarbeitern Gehaltssteigerungen und Kündigungsschutz an, ohne die Gewerkschaft einzubinden. AMEOS-Regionalgeschäftsführer Timm sagte MDR SACHSEN-ANHALT, sollte man auf die Forderungen der Gewerkschaften eingehen, stünden rund 800 Arbeitsplätze auf der Kippe.

Stand 09:00 Uhr


Spatenstich für Weiterbau der A143 bei Halle

Für die einen Freud, für die anderen Leid: Im Süden Sachsen-Anhalts wird ab Dienstag die Lücke zwischen den Autobahnen 14 und 143 geschlossen. Geplant ist der erste Spatenstich für die knapp 13 Kilometer lange Westumfahrung Halles. Jahrelang war über den Weiterbau des Teilabschnittes der A143 gestritten worden. In diesem Jahr hatte das Bundesverwaltungsgericht grünes Licht gegeben. Die Bauarbeiten soll 2025 abgeschlossen sein. Naturschützer und Bürgerinitiativen wollen am Dienstag vor Ort gegen den Bau demonstrieren.

Stand 08:00 Uhr


Weitere Meldungen aus den Regionalstudios

Über Themen aus den Kurznachrichten berichtet MDR SACHSEN-ANHALT auch im .... Hörfunk | MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | ab 5:00 Uhr
Fernsehen | MDR um 11 | 11:00 Uhr
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Zuletzt aktualisiert: 03. Dezember 2019, 16:53 Uhr

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