Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 09.07.2020

Logo Kurznachrichten
Bildrechte: MDR SACHSEN-ANHALT


Viele rechtsextremistische Gewalttaten in Sachsen-Anhalt

Die Sicherheitsbehörden in Sachsen-Anhalt haben im vergangenen Jahr vergleichsweise viele rechtsextremistische Gewalttaten registriert. Insgesamt 71 entsprechende Gewalttaten verzeichnet der neue Verfassungsschutzbericht des Bundes. Damit liegt Sachsen-Anhalt im Bundesländervergleich auf Rang vier hinter Nordrhein-Westfalen, Berlin und Brandenburg. Sachsen liegt auf Rang fünf. Als schwerwiegendste Tat gilt der Terroranschlag von Halle. Verfassungsschutzpräsident Haldenwang warnte in diesem Zusammenhang vor einer gestiegenen Gewaltbereitschaft.

Stand: 21:00 Uhr


Sexueller Missbrauch: Mann aus Kalbe muss in Haft

Das Landgericht Stendal hat einen Mann wegen sexuellen Missbrauchs seiner Tochter zu einer Haftstrafe verurteilt. Das bestätigte ein Gerichtssprecher MDR SACHSEN-ANHALT. Der Mann aus Kalbe im Altmarkkreis Salzwedel muss demnach für zwei Jahre und neun Monate in Haft. Er hatte seine damals neun Jahre alte Tochter nach Auffassung des Gerichts unsittlich am Geschlechtsteil berührt. Auch hatte er ein Nacktfoto seiner Tochter per WhatsApp verschickt. Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatten nur maximal zwei Jahre Haft für den Mann gefordert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Stand: 21:00 Uhr


Lehrer positiv getestet: Quarantäne am Norbertusgymnasium Magdeburg

Am Norbertusgymnasium in Magdeburg hat sich ein Lehrer mit dem Coronavirus infiziert. Das hat die Stadt Magdeburg am späten Donnerstagnachmittag mitgeteilt. Das Gesundheitsamt hat demnach eine zehntägige Quarantäne (bis 17. Juli) für rund 100 Schülerinnen und Schüler sowie für zehn Lehrerinnen und Lehrer verhängt. In einem Brief an die Eltern empfiehlt die Schule jedoch, auch alle nicht betroffenen Schüler zu Hause zu lassen. In der Schule gebe es lediglich eine Notbetreuung. Das Schreiben liegt MDR SACHSEN-ANHALT vor. Der infizierte Lehrer hatte demnach zu Beginn dieser Woche noch unterrichtet. Wegen des Corona-Falls sollen die Zeugnisse am Norbertusgymnasium erst zu Beginn des neuen Schuljahres ausgehändigt werden. Das betrifft auch die für Freitag geplante Ausgabe der Abiturzeugnisse.

Stand: 17:45 Uhr


"Lichterwelt" in Magdeburg wird fortgesetzt

Magdeburg wird auch in den kommenden Jahren im vorweihnachtlichen Glanz erstrahlen. Das hat der Stadtrat am Donnerstag beschlossen. Wie eine Reporterin von MDR SACHSEN-ANHALT berichtet, gaben die Stadträte grünes Licht für die weitere Finanzierung der "Magdeburger Lichterwelt". Bis 2023 sind demnach mehr als 1,3 Millionen Euro für die Weihnachtsbeleuchtung eingeplant. Der Stadtrat hat außerdem mehrere Verbesserungen der Lichterschau beschlossen. Demnach soll der Halbkugelversuch auf dem Domplatz mehr Raum bekommen. Außerdem sollen am Hasselbachplatz künftig mehr Leuchtelemente aufgebaut werden. Die erste Auflage der Lichterwelten hatte im vergangenen Winter Tausende Gäste in die Innenstadt gelockt.

Stand: 16:30 Uhr


Behinderungen: Neue Straßenbahn-Gleise für hallesche Altstadt

Fahrgäste der Straßenbahn in Halle müssen sich ab kommender Woche auf Behinderungen einstellen. Das teilte die Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG) am Donnerstag mit. Erhard Krüger von der Havag sagte MDR SACHSEN-ANHALT, Grund sei eine neue Großbaustelle. Während der Sommerferien würden die Gleise zwischen Marktplatz und Franckeplatz erneuert. Baustart sei Donnerstag kommender Woche (16. Juli). Die Arbeiten seien nötig, weil die Gleise verschlissen seien. Das habe auch mit der Lage in der kurvenreichen Altstadt zu tun, sagte Krüger. Der Verschleiß dort sei höher als auf einer geraden Strecke. "Der Schallpegel ist teilweise nicht mehr vertretbar. Wir müssen hier etwas tun."

Wie die HAVAG weiter ankündigte, werden die Straßenbahnlinien 1, 3, 7, 8 und 95 während der Bauarbeiten umgeleitet. Der Betrieb der Straßenbahnlinie 16 werde vorübergehend eingestellt.

Stand: 16:00 Uhr


Dessau: Polizeihund tot in Privatauto von Beamtem gefunden

In Dessau-Roßlau ist ein Polizeihund tot im Privatwagen eines Beamten entdeckt worden. Das Tier sei im Kofferraum des Autos gewesen, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag MDR SACHSEN-ANHALT. Der Diensthundeführer soll den Hund demnach mehrere Stunden allein in seinem Wagen gelassen haben. Das Auto sei auf dem Gelände der Polizeiinspektion abgestellt gewesen. Woran das Tier starb, ist den Angaben zufolge noch nicht geklärt. Das müsse nun ein Tierarzt untersuchen. Der Vorfall hatte sich bereits vorige Woche (1. Juli) ereignet.

Stand: 15:00 Uhr


Tesvolt aus Wittenberg zieht Großauftrag an Land

Das Unternehmen Tesvolt aus Wittenberg hat einen Großauftrag an Land gezogen. Wie ein Unternehmenssprecher MDR SACHSEN-ANHALT bestätigte, wird Tesvolt Stromspeicher für den europaweit größten Ladepark für Elektrofahrzeuge zuliefern. Der Park entsteht aktuell am Autobahnkreuz Hilden in Nordrhein-Westfalen und soll in Teilen bereits im August dieses Jahres in Betrieb gehen. Tesvolt wird nach eigenen Angaben mehrere Stromspeicher-Container mit einer Leistung von jeweils zwei Megawattstunden in den Park liefern. Damit können 114 Ladeplätze mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden. Das Unternehmen Tesvolt war 2014 als Start-Up gegründet worden.

Stand: 15:00 Uhr


Gesundheitspolitiker verlangen Erhalt von Krankenhaus Havelberg

Gesundheitspolitiker mehrerer Landtagsfraktionen haben Sachsen-Anhalts Landesregierung aufgefordert, das Krankenhaus in Havelberg zu erhalten. Der Linken-Finanzexperte Swen Knöchel sagte am Donnerstag im Landtag, die Regierung habe in ihrem jüngsten Krankenhausplan vom Dezember 2019 das Versprechen abgegeben, ein Krankenhaus am Standort zu erhalten. Darin wird das Havelberger Haus aufgeführt. Seine Fraktion erwarte, dass dieses Versprechen umgesetzt werde. Knöchel: "Finden Sie eine Lösung mit dem Landkreis. Versetzen Sie den Landkreis in die Lage, das Krankenhaus zu übernehmen. Helfen Sie, die Anfangsverluste zu decken". Knöchel schlug vor, das Krankenhaus in die landeseigene Salus GmbH zu überführen. Entsprechende Forderungen hatte es von der Linken zuletzt häufiger gegeben. Der CDU-Abgeordnete Guido Heuer sagte MDR SACHSEN-ANHALT, er sei dafür, dass der Landkreis Stendal die Klinik übernehme. Das Krankenhaus ist bislang in Besitz der Klinikgruppe KMG. Sie hatte Anfang dieses Jahres angekündigt, das Krankenhaus in Havelberg wegen roter Zahlen zu schließen und in ein Seniorenheim umzubauen. Verhandlungen von Stadt und Landkreis hatten zuletzt keinen neuen Träger hervorgebracht. In den vergangenen Wochen hatten mehrfach Hunderte Menschen für den Erhalt des Krankenhauses demonstriert. Am Havelberger Krankenhaus gibt es 37 Betten.

Stand: 14:00 Uhr


Kinderbeauftragter: Schutz vor sexualisierter Gewalt ausbauen

Sachsen-Anhalts neuer Kinder- und Jugendbeauftragter, Holger Paech, will junge Sachsen-Anhalter besser vor sexualisierter Gewalt schützen. Paech sagte MDR SACHSEN-ANHALT am Mittwoch, dies werde ein Schwerpunkt seiner Arbeit sein. Er wolle dazu beitragen, dass auf allen Ebenen besser zusammengearbeitet werde. Im Mittelpunkt müsse der Schutz von Kindern stehen. Es dürfe nicht sein, dass sie mehr als einen Ansprechpartner benötigten, ehe ihnen geholfen werde. Paech wird in seiner Rolle auch Ansprechpartner der Bundesregierung in Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs sein. Er wolle sich außerdem dafür einsetzen, dass Kinder und Jugendliche sich in politische Debatten einmischten und ihre Erwartungen an die Landespolitik formulierten, sagte Paech. "Die Zeiten, wo Erwachsene genau wussten, was für Kinder und Jugendliche gut ist, sind ein für allemal vorbei." Holger Paech folgt auf Gerd Keutel, der nach 13 Jahren im Amt in den Ruhestand gewechselt ist. Paech arbeitet nach Angaben der Staatskanzlei in Magdeburg seit vielen Jahren im Sozialministerium, zuletzt als Leiter des Referats "Frühe Hilfen und Kinderschutz".

Stand: 14:00 Uhr


Neue Runde im Prozess zum Pelletwerk Tangermünde

Der Strafprozess um Insolvenzverschleppung und Betrug beim ehemaligen Pelletwerk in Tangermünde geht in die nächste Runde. Wie Gerichtssprecher Christian Löffler MDR Sachsen-Anhalt mitteilte, haben die beiden wegen Betrugs vom Landgericht Magdeburg verurteilten ehemaligen Manager des Tangermünder Pelletwerks nun Revision eingelegt. Die Männer hatten laut Urteil seit 2008 mehrere Millionen Euro in das Tangermünder Werk investiert und dafür zusätzlich drei Millionen Euro Fördergelder anderem vom Land Sachsen-Anhalt und vom Bund erhalten. Viel Holzbrennstoff wurde allerdings nicht produziert, sehr schnell war das Werk pleite. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Männer die Insolvenz verschleppt, Subventionen erschlichen und damit Betrug begangen hatten.

Stand: 12:30 Uhr


Kleinkind rassistisch beleidigt und mit Glas beworfen

In Mertendorf im Burgenlandkreis ist ein Kleinkind rassistisch beleidigt und mit einem Glas beworfen worden. Wie die Polizei mitteilte, war das Kind mit seinen Verwandten spazieren gewesen, als es von einem Mann aus dessen Wohnung heraus beleidigt wurde. Später habe der Mann auch ein Glas nach dem Kind geworfen. Es blieb unverletzt. Der Mann bekam mehrere Anzeigen.

Stand: 12:00 Uhr


Polizei stellt Marihuana sicher

Die Polizei in Sachsen-Anhalt hat bei Wohnungs-Durchsuchungen acht Kilogramm Marihuana sichergestellt. Die Beamten durchsuchten am Mittwoch zwei Wohnungen in Magdeburg und eine in Sangerhausen. Außerdem fanden die Ermittler Hieb- und Stichwaffen. Ein 28 Jahre alter Mann wurde festgenommen.

Stand: 12:00 Uhr


Marode Brücken: OB von Aschersleben für Förderprogramm

Ascherslebens Oberbürgermeister Andreas Michelmann (parteilos) hat sich für ein Förderprogramm zur Sanierung von Brücken in Sachsen-Anhalt ausgesprochen. Michelmann sagte MDR SACHSEN-ANHALT am Donnerstag, dann müssten Brücken seltener gesperrt werden. Vorbild sei Baden-Württemberg. Dort gebe es ein Brückenbauprogramm. Der Investitionsstau bei der Sanierung von Brücken sei seitdem zum Großteil Geschichte. "Wir haben in Sachsen-Anhalt das eigenartige Verhältnis, dass wir wenig bis kein Geld zur Reparatur von Brücken haben. Zugleich haben wir hohe Standards, was die Sicherheit anbelangt." Die Folge sei, dass Brücken in Sachsen-Anhalt zum Leidwesen der Anwohner schnell gesperrt werden müssten. Im Ascherslebener Ortsteil Drohndorf ist die Brücke über die Wipper seit Wochen gesperrt. Einige Anwohner sind vom Dorf abgeschnitten. Die Stadt Aschersleben rechnet mit Baukosten von 750.000 Euro. Eine schnelle Lösung sei nicht in Sicht, sagte Michelmann.

Stand: 11:00 Uhr


Mansfeld-Südharz übergibt Kohle-Masterplan an Haseloff

Der Kreistag von Mansfeld-Südharz hat einen Forderungskatalog zum Kohle-Ausstieg erstellt. In dem 200-seitigen Strategie-Papier stehen Projekte, die die Zukunft des Landeskreises nach dem Ende der Kohleverstromung sichern sollen. Der Masterplan war am Mittwoch vom Kreistag verabschiedet worden und soll am Donnerstagnachmittag Ministerpräsident Reiner Haseloff überreicht werden. Landrätin Angelika Klein fordert, dass sich die Landesregierung zügig mit der Förderung der Reviere nach dem Kohle-Ausstieg befasst. Vor einer Woche hatte der Bundestag beschlossen, bis zum 2035 aus der Braunkohle-Verstromung auszusteigen.

Stand: 10:00 Uhr


Landtag diskutiert über Gesundheitsversorgung

Im Landtag in Magdeburg geht es am Donnerstag um die Gesundheitsversorgung in Sachsen-Anhalt. Diskussionsbedarf gibt es bei der Frage nach dem Erhalt der Klinik in Havelberg, dem Erhalt der Kinderklinik am Krankenhaus Gardelegen sowie der Situation beim Klinikbetreiber AMEOS. Die Tarifverhandlungen dort sind wieder festgefahren. Die Linke wirft AMEOS vor, Pflegepersonal in eine Beschäftigungsgesellschaft auslagern zu wollen um so Tarifverträge zu umgehen.

Weiteres Thema im Landtag sind die Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie. Nach dem Corona-Massenausbruch am Hauptsitz des Tönnies-Schlachtbetriebs in Nordrhein-Westfalen fordern die Grünen bessere Arbeits- und Wohnbedingungen für die oft osteuropäischen Arbeitskräfte und eine Verbesserung des Tierwohls. Tönnies hat auch Standorte in Weißenfels und Zerbst.

Standard: 09:00 Uhr


SPD-Chef Schmidt kritisiert Streit im Ortsverband Köthen

Der Vorsitzende der SPD in Sachsen-Anhalt, Andreas Schmidt, hat den Machtkampf seiner Partei in Köthen scharf kritisiert. Schmidt sagte MDR SACHSEN-ANHALT, sein Eindruck sei, dass es um persönliche Probleme Einzelner vor Ort gehe. Das könne aber kein Anlass sein, die Partei in Köthen leiden zu lassen. Der Landesvorstand der SPD werde das Gespräch mit dem Ortsverein suchen. Am Dienstag war Köthens Oberbürgermeister Bernd Hauschild aus der SPD ausgetreten und hatte das mit fehlendem Rückhalt in der eigenen Stadtratsfraktion begründet. In einem Brief an die Mitglieder des Ortsvereins hatte SPD-Mitglied Sascha Ziesemeier dem Oberbürgermeister vorgeworfen, keinen Willen zur Veränderung zu zeigen. Neben Oberbürgermeister Hauschild trat auch sein Vorgänger Kurt-Jürgen Zander aus der SPD aus.

Stand: 09:00 Uhr


Gemeinderat: Weitere 500.000 Euro für Theater-Standort Naumburg

In Naumburg kann jetzt weiter in den Aufbau des neuen Theater-Standorts investiert werden. Der Gemeinderat hat am Abend zugestimmt, dafür 500.000 Euro vom Burgenlandkreis abzurufen. Außerdem beschlossen die Räte, dass das traditionelle Töpferfest trotz der Corona-Einschränkungen am letzten August-Wochenende stattfinden soll. Zudem wird die Kurtaxe ausgeweitet. Um die Einnahmen zu erhöhen, sollen in Naumburg und Bad Kösen künftig auch Gäste von Jugendherbergen und Gruppenunterkünften zahlen müssen.

Stand: 07:00 Uhr


Anklage wegen Mordes an Rentner aus Zahna erhoben

Nach dem gewaltsamen Tod eines Rentners in Zahna-Elster im Kreis Wittenberg muss sich der Verdächtige wegen Mordes verantworten. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage beim Landgericht Dessau-Roßlau erhoben. Dem 54-Jährigen wird vorgeworfen, den Rentner vor anderthalb Jahren in Zahna bei einer Gassirunde mit seinem Hund schwer verletzt und in einen Graben geworfen zu haben. Dort ertrank das Opfer. Nach dem Verdächtigen war unter anderem mit einem DNA-Massentest gesucht worden.

Stand: 07:00 Uhr


Bitterfeld-Wolfen: Beschuldigter flüchtet aus Amtsgericht

Bei einem Gerichtstermin in Bitterfeld-Wolfen ist einem Häftling vorübergehend die Flucht gelungen. Wie das Landgericht Dessau-Roßlau mitteilte, attackierte der Mann seine beiden Bewacher. Er habe sie zur Seite gestoßen und sei mit einem gekaperten Auto entkommen. Auch der Einsatz von Pfefferspray habe ihn nicht stoppen können. Der 29-Jährige fuhr auf der B100 in Richtung Halle. In Landsberg konnte die Polizei ihn stellen und wieder festnehmen. Der Mann sollte sich unter anderem wegen Einbruchs und illegalen Waffenbesitzes verantworten.

Stand: 07:00 Uhr


Jerichower Land: keine Corona-Infektionen bei Kontaktpersonen

Der auf das Coronavirus positiv getestete Mitarbeiter eines Geflügel-Schlachthofs in Möckern hat keine Kollegen angesteckt. Das hat der Landkreis Jerichower Land mitgeteilt. Alle Tests bei den Kontaktpersonen seien negativ ausgefallen. Das gilt auch beim zweiten Coronavirus-Fall vom vergangenen Wochenende. Die Kontaktpersonen einer infizierten Grundschülerin aus Schlagenthin wurden ebenfalls negativ getestet. Insgesamt wurden 54 Proben genommen.

Stand: 06:00 Uhr


Sekundarschulen: Tullner verteidigt Stunden-Kürzungen

Sachsen-Anhalts Bildungsminister Marco Tullner hat die geplante Stunden-Kürzung an Sekundar- und Gemeinschaftsschulen verteidigt. Tullner sagte im Landtag, die Schülerzahlen seien gestiegen und würden weiter steigen. Gleichzeitig gebe es im Land und bundesweit zu wenig Lehrkräfte. Damit müsse man jetzt umgehen. Das Unterrichts-Angebot werde über den Mindestvorgaben der Kultusministerkonferenz bleiben. AfD und Linke kritisierten die Pläne.

Stand: 06:00 Uhr


Silbersack will FDP nach Sitta-Rücktritt neu sortieren

Sachsen-Anhalts FDP soll sich nach dem angekündigten Rückzug von Landeschef Frank Sitta neu sortieren. Das fordert Vorstandsmitglied Silbersack. Mit Blick auf die Landtags- und Bundestagswahlen im kommenden Jahr sagte Silbersack MDR SACHSEN-ANHALT, es gehe um die Frage, welches Gesicht man der FDP gebe. Dazu würden Gespräche auf Landesebene und mit den Kreisverbänden geführt. Liberale Standpunkte seien gefragt. Dabei gehe es nicht nur um Freiheitsrechte sondern auch um Wirtschaftsfragen. FDP-Landeschef Sitta hatte gestern angekündigt, alle politischen Ämter aufgeben zu wollen. Als Grund nannte er unterschiedliche Vorstellungen für die zukünftige Ausrichtung der Partei.

Stand: 05:00 Uhr


Raubüberfälle in Tangermünde

In Tangermünde sind am Mittwochnachmittag eine Tankstelle und ein Einkaufsmarkt überfallen worden. Ein maskierter Mann hatte zunächst in einer Tankstelle in der Stendaler Straße die Verkäuferin mit einer Machete und einer Schusswaffe bedroht, so die Polizeiinspektion Stendal. Der Täter erbeutete Bargeld und Zigaretten. Nur zehn Minuten später überfiel der Maskierte einen Einkaufsmarkt, in dem er ebenfalls Bargeld erbeutete. Kurz darauf nahmen Beamte im Streifendienst einen Radfahrer fest, auf den die Personenbeschreibung des Maskierten passt. Der 19-jährige Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen, gegen ihn wird nun wegen schweren Raubes ermittelt.

Stand: 05:00 Uhr


Weitere Meldungen aus den Regionalstudios


Über Themen aus den Kurznachrichten berichtet MDR SACHSEN-ANHALT auch im .... Hörfunk | MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | ab 5:00 Uhr
Fernsehen | MDR um 11 | 11:00 Uhr
Fernsehen | MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 19:00 Uhr

MDR SACHSEN-ANHALT

0 Kommentare

Mehr aus Sachsen-Anhalt