Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 21.01.2021

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Bevölkerungsstudie der Uni Halle zu Corona

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat eine Bevölkerungsstudie zu den Folgen der Corona-Pandemie begonnen. Wie die Universitätsmedizin mitteilte, wurden bereits 50.000 Einwohner der Stadt Halle per Brief gebeten, sich an einer Internetbefragung zu beteiligen. Dabei gehe es darum, wie sich die Pandemie im Alltag der Hallenserinnen und Hallenser auswirkt und wie sie damit zurechtkommen. Ziel sei es außerdem, die Verbreitung der Infektion besser zu verstehen und welche Langzeitfolgen Corona-Erkrankungen haben.

Stand: 18:00 Uhr


Hallescher FC muss mehrere Wochen auf Torwart Müller verzichten

Fußball-Drittligist Hallescher FC muss mehrere Wochen auf Torhüter Sven Müller verzichten. Wie der Verein mitteilte, hat sich der 24-Jährige einen Muskelbündelriss im Oberschenkel zugezogen. Bereits am Mitwoch hatte deshalb Vertreter Kai Eisele gegen Waldhof Mannheim im Tor des HFC gestanden.

Stand: 17:00 Uhr


Illegale Migranten in LKW auf A 14 entdeckt

Die Polizei hat erneut in einem LKW auf der A 14 illegale Migranten entdeckt. Der bulgarische LKW-Fahrer hatte bei einer Rast am Parkplatz Petersberg Geräusche von der Ladefläche gehört und den Notruf gewählt. Polizisten fanden dann zwischen Verpackungsfolien sieben Männer im Alter zwischen 15 und 38 Jahren. Sie stammen aus Afghanistan und Pakistan und sind ohne Papiere unterwegs. Die Männer gaben an, in Deutschland Asyl zu suchen. Für die Schleusungen haben sie bis zu 17.000 Euro gezahlt.

Stand: 16:00 Uhr


Südafrikanische Corona-Mutation bei Person aus Halle vermutet

In Halle gibt es einen Verdachtsfall einer Corona-Mutation. Wie Oberbürgermeister Wiegand mitteilte, soll ein an der südafrikanischen Virus-Variante Erkrankter Kontakt zu einer Person in Halle gehabt haben. Diese sei inzwischen auch positiv auf Covid19 getestet worden. Laut Wiegand gibt es jetzt weitere Untersuchungen. Das Ergebnis der Probe soll am Freitag feststehen. Die Mutation gilt als deutlich ansteckender als das bisher in Sachsen-Anhalt verbreitete Virus.

Stand: 15:00 Uhr


Bauernverband: Wolfsbestand regulieren

Der Bauernverband in Sachsen-Anhalt kritisiert erneut den Umgang des Landes mit den Wölfen. Präsident Olaf Feuerborn sagte, der Wolf sei längst über einen guten Erhaltungs-Zustand hinaus. Der Bestand müsse unbedingt reguliert werden. Herdentierhalter müssten immer wieder getötete Tiere beklagen. Laut Zahlen des Wolfskompetenz-Zentrums wurden in Sachsen-Anhalt binnen eines Jahres etwa 400 Nutztiere von Wölfen gerissen, die meisten waren Schafe und Ziegen.

Stand: 15:00 Uhr


Mikrozensus startet: Landesamt verschickt Info-Briefe

Tausende Haushalte in Sachsen-Anhalt bekommen demnächst Post vom Statistischen Landesamt. In den Briefen wird den Bürgern mitgeteilt, dass sie bald zu ihrer Lebenssituation befragt werden. Dabei handelt es sich um eine repräsentative Umfrage in der Bevölkerung, den Mikrozensus. In Sachsen-Anhalt sollen dafür 12-tausend Haushalte interviewt werden. Je nach Pandemie-Lage soll das per Telefongespräch oder schriftlich geschenen. - Die Befragung gibt es seit 1957 bundesweit. Die daraus gewonnen Informationen sind Grundlage für Gesetze und politische Entscheidungen.

Stand: 15:00 Uhr


Bauernverband beklagt Absatzeinbrüche

Sachsen-Anhalts Bauernverband beklagt große Absatzeinbrüche infolge der Coronakrise. Mit massiven Problemen kämpfen etwa die Schweinehalter, weil Schlachthöfe zeitweise geschlossen wurden und teilweise auch Exportmärkte wegbrachen. Präsident Olaf Feuerborn sprach von einem getakteten Markt, der ins Wanken geraten sei. Die Folge sei ein Schweinestau in den Ställen. Wegen der Grenzschließungen im Frühjahr konnte Milch nicht an Abnehmer südlich der Alpen geliefert werden. Das wirke ebenso bis heute nach wie die Schließung von Gaststätten und der Einbruch im Flugverkehr. So seien etwa 600.000 Tonnen Kartoffeln zu viel auf dem Markt, die normalerweise zu Pommes verarbeitet worden wären. Spargel- und Obstbauern hätten Probleme, ausländische Helfer ins Land zu bekommen. Diese arbeiteten unter strengen Hygieneauflagen. Die Erzeuger bereiteten sich nun auf eine weitere Ausnahmesaison vor.

Stand: 15:00 Uhr


DHL erweitert Impfstofflager am Flughafen Leipzig/Halle

DHL erweitert in Mitteldeutschland seinen Standort für Medizin- und Pharmaprodukte. Wie das Logistikunternehmen mitteilte, umfasst das neue Lagerhaus 2.500 Quadratmeter und liegt in der Nähe des Flughafens Leipzig/Halle. In der Halle gibt es demnach zwei Temperatur-Zonen. In einer könnten etwa Impfstoffe kühl zwischengelagert werden. Für diese Arbeiten seien die Beschäftigten speziell geschult worden.

Stand: 14:00 Uhr


MVB gegen Sprechverbote, aber für Gebote in Bus und Bahn

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) haben sich gegen ein Sprechverbot in Bussen und Straßenbahnen ausgesprochen. Das teilten die MVB MDR SACHSEN-ANHALT auf Anfrage mit. Man zeige sich aber offen für Gebote, nicht oder weniger in den Fahrzeugen zu sprechen. Weitere Angaben zur Umsetzung machten die Verkehrsbetriebe nicht. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmer hatte kürzlich ein Sprechverbot empfohlen. Der Verband begründete seinen Vorstoß damit, dass vor allem bei Handy-Gesprächen die Fahrgäste den Mund-Nasen-Schutz herunterziehen und sich so Aerosole verbreiten könnten. - Bislang gilt nur in Spanien ein Sprechverbot. Auf den Balearen werden Fahrgäste aufgefordert, in Bussen und Bahnen nicht zu sprechen.

Stand: 13:00 Uhr


Fälscherwerkstatt in Magdeburg ausgehoben

Die Polizei hat in Magdeburg eine Fälscher-Werkstatt ausgeboben. 220 Einsatzkräfte durchsuchten gestern mehrere Wohnungen und ein Büro. Drei junge Deutsche wurden festgenommen. Sie werden verdächtigt, seit mindestens 2018 im Darknet gefälschte Dokumente angeboten zu haben. Dazu gehören nach Polizeiangaben Rezepte, Personalausweise sowie Ausweispapiere aus Österreich, Italien, Tschechien und Polen. Die Männer sollen damit einen Gewinn von 45.000 Euro gemacht haben.

Stand: 13:00 Uhr


Dermapharm will mehr Corona-Impfstoff produzieren

Ein Pharmaunternehmen aus dem Kreis Anhalt-Bitterfeld will künftig deutlich mehr Corona-Impfstoff produzieren. Dabei handelt es sich nach einem Bericht der Mitteldeutschen Zeitung um die Firma Dermapharm aus Sandersdorf-Brehna. Sie stellt bereits seit einigen Wochen das Serum des Herstellers BionTech/Pfizer her. Unternehmenschef Feldmeier sagte dem Blatt, die Produktion werde in den kommenden Wochen verdoppelt. Am Standort arbeiten 600 Beschäftigte. - Wegen Umbauarbeiten in seinem belgischen Werk liefert BionTech/Pfizer derzeit deutlich weniger Impfstoff als geplant.

Stand: 07:00 Uhr


Polizisten finden Marihuana-Pflanzen und Ernte bei Durchsuchung

Polizisten haben in Eisleben im Kreis Mansfeld-Südharz eine Cannabis-Plantage entdeckt. Die Beamten fanden in einem Gebäude 800 Töpfe für die Anzucht der Pflanzen. Noch einmal genauso viele waren zum Trocknen aufgehängt. Die Hanfpflanzen wurden beschlagnahmt. Die Polizei nahm einen 33 Jahre alten Mann vorläufig fest. Cannabis ist die am häufigsten konsumierte illegale Rauschdroge.

Stand: 11:00 Uhr


Sturm fegt mit Tempo 140 über den Brocken

Ein heftiger Sturm tobt seit dem Morgen über den Brocken. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor extremen Orkanböen. In den Hochlagen des Harzes könnten Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometer je Stunde erreicht werden. Wegen des stürmischen Wetters haben sich kaum Menschen auf den Harzgipfel gewagt. Nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT ist das Brockenplateau am Vormittag wie leergefegt.

Stand: 11:00 Uhr


Betreiben eines Hundesalons unter Corona-Bedingungen zulässig

Ein Hunde-Salon darf auch unter Corona-Bedingungen geöffnet werden. Das hat das Verwaltungsgericht Magdeburg entschieden. Wie das Gericht mitteilte, hatte sich eine Hundefriseurin mit einem Eilantrag an das Gericht gewandt. Der Landkreis Stendal habe ihr mit Verweis auf die Corona-Eindämmungsverordnung des Landes ihre Arbeit untersagt. Die Richter argumentierten dagegen, in der Verordnung gehe es ausschließlich um körpernahe Dienstleistungen am Menschen.

Stand: 06:00 Uhr


Landkreis Stendal hebt Ausgangsbeschränkungen auf

Der Landkreis Stendal hat die cornabedingten Ausgangsbeschränkungen mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Grund ist, dass der 7-Tage-Inzidenzwert seit einigen Tagen unter der Marke von 200 liegt. Landkreisbewohner können sich damit ab heute wieder frei bewegen, auch mehr als 15 Kilometer um ihre Gemeindegrenzen herum. Im Burgenlandkreis im Süden Sachsen-Anhalts drohen dagegen angesichts hoher Corona-Infektionszahlen Ausgangsbeschränkungen. Landrat Ulrich sagte, sollte die Zahl der Infektionen in den nächsten Tagen nicht deutlich sinken, könne dies bereits zu Beginn der kommenden Woche der Fall sein.

Stand: 08:00 Uhr


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