Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 16.07.2020

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Halle und Leipzig beteiligen sich an Corona-Testprogramm am Flughafen

Halle und Leipzig beteiligen sich an der Einrichtung einer Corona-Anlaufstelle für Reiserückkehrer. Darauf haben sich die Oberbürgermeister Bernd Wiegand und Burkhard Jung geeinigt. Die Anlaufstelle für freiwillige Abstriche ist am Flughafen Leipzig-Halle geplant. Weitere Betreiber sind der Landkreis Nordsachsen und der Saalekreis. Halles OB Wiegand erklärte, mit der Rückkehr von Urlaubern steige die Gefahr einer zweiten Corona-Infektionswelle. Deshalb sei es wichtig, dass sich Sachsen-Anhalt an dem Testprogramm beteilige.

Stand: 19:00 Uhr


West-Nil-Virus im Bergzoo Halle

Im Zoo Halle ist am Donnerstag ein Fall des West-Nil-Virus aufgetreten. Eine Alpendohle ist an einer der Infektion verendet. Wie die Stadt Halle mitteilt, wurde das Virus bereits 2018 und 2019 bei verschiedenen Vogelarten im Stadtgebiet nachgewiesen. Vögel gelten im Allgemeinen als Träger des Virus, das durch Stechmücken übertragen wird. Weitere Tiere im Zoo sind nicht erkrankt. Für Besucher gibt es keine Einschränkungen.

Stand: 17:00 Uhr


Haseloff zufrieden mit Einigung zu lokalen Ausreisesperren

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff ist zufrieden, dass Bund und Länder künftig zielgenauer auf lokale Coronavirus-Ausbrüche der Corona-Pandemie reagieren wollen. Haseloff sagte, statt ganze Landkreise abzuriegeln, sei es notwendig, lokale Ausbrüche schnell zu erkennen, Infektionsketten nachzuverfolgen und punktgenau zu agieren. Bund und Länder hatten sich heute verständigt, dass es bei akuten Corona-Ausbrüchen in Deutschland örtlich begrenzte Ausreisesperren gibt. Beschränkungen für den gesamten Landkreis sind demnach vom Tisch.

Stand: 17:00 Uhr


Wittenberg verbietet Verbrennen von Gartenabfällen

Die Lutherstadt Wittenberg verbietet das Verbrennen von Gartenabfällen. Das hat der Stadtrat beschlossen. Nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT gilt das Verbot für das alte Wittenberger Stadtgebiet. Die zwölf eingemeindeten Ortsteile sollen selbst über das Verbot entscheiden. Der Landkreis Wittenberg muss dem Beschluss noch zustimmen.

Stand: 14:00 Uhr


Trümper: Für Digitalisierung der Schulen fehlen Leute

Magdeburg hat Schwierigkeiten bei der Digitalisierung seiner Schulen. Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) sagte MDR SACHSEN-ANHALT am Donnerstag, man habe insgesamt 20 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung, die jetzt umgesetzt werden müssten. Bei mehr als 60 Schulen sei das eine Riesenaufgabe und mit den Leuten, die bisher Schulverwaltung gemacht hätten, nicht möglich. Sie hätten schlicht nicht die nötige Qualifikation. Trümper: "Wir gehen jetzt alle mit sehr viel Geld auf ein Thema - wie wir das immer machen - und merken dann, dass das gar nicht so einfach funktioniert." Man brauche zusätzliche Mitarbeiter und möglicherweise auch Hilfe von außen. Derzeit finde man aber keine Fimen dafür.

Stand: 14:00 Uhr


Mehr Geld für Ameos-Beschäftigte

Die Beschäftigten der Ameos-Kliniken in Aschersleben-Staßfurt, Bernburg, Schönebeck und Haldensleben bekommen mehr Geld. Darauf haben sich Konzern und Gewerkschaft ver.di geeinigt. Nach Informatinen von MDR SACHSEN-ANHALT werden die Gehälter rückwirkend zum Mai um drei Prozent angehoben, im nächsten Sommer noch einmal um 2,5 Prozent. In Haldensleben gibt es zum Jahreswechsel eine dritte Gehaltserhöhung. Auch Einmalzahlungen wurden ausgehandelt. Die Vereinbarung soll noch heute unterschrieben werden.

Stand: 12:00 Uhr


Protest gegen neue Windkraftanlagen in Osterburg

Im 300-Seelen-Ort Düsedau bei Osterburg im Landkreis Stendal formiert sich Protest gegen neue Windkraftanlagen. Fünf einhundert Meter hohe Türme sollen dort gegen vier ausgetauscht werden, die jeweils 244 Meter hoch sind. Anwohner befürchten dadurch zusätzliche Beeinträchtigungen, etwa durch stärkere Geräusche der Rotoren. Die Pläne waren gestern auch Thema einer Bürgerversammlung.

Stand: 10:00 Uhr


Corona: Schweine stapeln sich bei Züchtern

In Sachsen-Anhalt hat die eingeschränkte Arbeit der Schlachthöfe Auswirkungen auf die Schweinezüchter im Land. Sie bleiben in der Corona-Krise immer häufiger auf ihren schlachtreifen Tieren sitzen. Der Landes-Vorsitzende des Schweine-Wirtschaftsverbandes Meyer, sagte MDR SACHSEN-ANHALT, die Schweine würden sich in den Betrieben momentan förmlich stapeln. Schlachtstellen zahlten entsprechend weniger Geld. Außerdem würden die Tiere immer fülliger. Ein Schlachtschwein nehme pro Woche sechs Kilogramm zu. Meyer sagte, man sei im Augenblick machtlos. Notschlachtungen habe es bislang aber nicht gegeben.

Stand: 08:00 Uhr


Temposünder profitieren von Streit um Bußgeldkatalog

In Sachsen-Anhalt erhalten einige Temposünder ihren eingezogenen Führerschein zurück. Sie profitieren damit vom Streit um den strengeren Bußgeldkatalog. Nach Angaben des Innenministeriums können rechtskräftige Bußgeldbescheide von Ende April bis Anfang Juli zwar nicht aufgehoben werden. Wer jedoch ein Fahrverbot bekommen hat, das nach den alten Regeln nicht verhängt worden wäre, bekommt die Fahrerlaubnis zurück. Der neue Bußgeldkatalog war wegen eines Formfehlers ausgesetzt worden.

Stand: 07:00 Uhr


Fälscherring zerschlagen - Durchsuchung in Genthin

Bundespolizei und Europol haben einen internationalen Fälscherring mit Verbindungen nach Sachsen-Anhalt ausgehoben. Wie die Ermittler mitteilten, gab es in mehreren deutschen Städten Razzien, darunter in Genthin im Jerichower Land. In Berlin ist ein Mann festgenommen worden. Gleichzeitig wurden Objekte in Griechenland durchsucht. Dabei seien gefälschte Dokumente gefunden worden wie Ausweise und Führerscheine. Mehr als 250 Bundespolizisten waren an dem Einsatz beteiligt.

Stand: 05:00 Uhr


Weitere Meldungen aus den Regionalstudios


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