Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 29.05.2020

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Erlass: Schulen erhalten "Fahrplan" bis zu den Sommerferien

Sachsen-Anhalts Schulen haben am Freitag einen Erlass aus dem Bildungsministerium erhalten. Darin geht es um die Unterrichtsregelung bis zum den Sommerferien. Laut Ministerium beginnt am Dienstag an den Schulen der Wechsel zwischen Präsenz- und Fernunterricht. Ab dem 8. Juni können die Grundschüler in einen eingeschränkten Regelbetrien zurückkehren und alle Kinder dauerhaft in der Schule unterrichten. Dazu werden getrennte Gruppen mit festen Ansprechpartnern gebildet. In den weiterführenden Schulen werden die Gruppen geteilt. Bildungsminister Tullner betonte, die Hygienemaßnahmen seien weiter von zentraler Bedeutung.

Stand: 17:00 Uhr


Thale: Stadtrat gegen Schließung des Gymnasiums

Der Stadtrat in Thale lehnt eine Schließung des Richard-von-Weizsäcker-Gymnasiums ab. Die Ratsvorsitzende Sieker sagte MDR SACHSEN-ANHALT, sie halte die Entscheidung für nicht nachvollziehbar. Thale brauche als Industrie- und Tourismusstandort qualifizierten Nachwuchs vor Ort. Das Gymnasium soll geschlossen werden, weil es für die fünften Klassen zu wenige Kinder gibt.

Stand: 19:00 Uhr


Freizeitangebote im Harz haben wieder geöffnet

Im Harz haben passend zum Pfingstwochenende viele Freizeitangebote wieder für Touristen geöffnet. Ein Geschäftsführer von Harzdrenalin an der Rappbodetalsperre sagte, dass nun auch die Sport- und Spaßangebote wieder genutzt werden könnten. Er rechne am langen Wochenende mit viel Andrang. Die Hängeseilbrücke über die Talsperre ist schon länger wieder geöffnet. Auch die Westernstadt Pullman City in Hasselfelde ist seit Freitag wieder für Besucher offen.

Stand: 19:00 Uhr


Sachsen-Anhalt: Finanzämter schrittweise wieder geöffnet

Die Finanzämter in Sachsen-Anhalt öffnen ab Dienstag schrittweise wieder. Den Anfang machen laut Finanzministerium die Behörden in Halle, Merseburg, Salzwedel und Stendal. Am 15. Juni folgen dann die restlichen. Bürger sollen telefonisch einen Termin vereinbaren.

Stand: 17:00 Uhr


Bilanz: Trockener Mai in Sachsen-Anhalt

Der Mai war in Sachsen-Anhalt trockener als üblich. Das geht aus Zahlen hervor, die der Deutsche Wetterdienst heute veröffentlicht hat. Pro Quadratmeter wurden 30 Liter Regen registriert. Der Mittelwert der vergangenen Jahre lag im Mai bei 52 Litern. Dafür war es mit durchschnittlich zwölf Grad etwas kühler als sonst.

Stand: 16:30 Uhr


Wahlleiter ruft für Landratswahl im Landkreis Harz zu Briefwahl auf

Für die Landratswahl am 5. Juli im Harz hat der Kreiswahlleiter zur Teilnahme per Briefwahl aufgerufen. Kreiswahlleiter Skiebe sagte, gerade vor dem Hintergrund des Infektionsschutzes wolle er dafür werben. Bis zum 14. Juni sollen alle Wahlberechtigten ihre Benachrichtigungen erhalten. Ab der darauf folgenden Woche bestünde dann die Möglichkeit, sich die Briefwahlunterlagen nach Hause schicken zu lassen. Am Wahltag seien aber auch alle Wahllokale geöffnet.

Stand: 16:00 Uhr


Jugendliche als mutmaßliche Brandstifter ermittelt

Die Polizei in Bitterfeld-Wolfen hat eine Brandserie aufgeklärt. Wie ein Sprecher mitteilte, werden vier Jugendliche verdächtigt, seit Januar an mehr als 20 Orten in Wolfen-Nord Feuer gelegt zu haben. Dabei sei ein Schaden von insgesamt mehreren zehntausend Euro entstanden. Es werde geprüft, ob die 14- bis 17-Jährigen für weitere Straftaten verantwortlich sind.

Stand: 15:00 Uhr


Grundstein für 30-Millionen-Euro-Investition in Barleben gelegt

In Barleben im Landkreis Börde ist der Grundstein für eine Millioneninvestition gelegt worden. Wie das Wirtschaftsministerium mitteilte, wird im Technologiepark Ostfalen das Werk des Anlagenbauers Horiba erweitert. Der Batterie- und Brennstoffzellenspezialist investiere rund 30 Millionen Euro und wolle bis zu 250 neue Arbeitsplätze schaffen.

Stand: 14:30 Uhr


Synagogen-Gemeinde Halle Ziel von Antisemitismus

Eine jüdische Gemeinde in Halle ist Ziel von Antisemitismus geworden. Wie die Polizei mitteilte, ist gestern bei der Gemeinde in Halle-Trotha ein Schreiben mit beleidigendem und volksverhetzendem Inhalt eingegangen. Der Staatsschutz ermittelt. Der Polizeischutz für die Synagogengemeinde wurde verstärkt. Es handelt sich nicht um die Synagoge, auf die im Oktober ein bewaffneter Anschlag verübt worden war. Ein Man hatte versucht, in das Gotteshaus im Paulusviertel einzudringen. Als das misslang, erschoss er eine Frau auf der Straße und einen Mann in einem Imbiss. Der Prozess gegen den Attentäter soll voraussichtlich im Juli beginnen.

Stand: 14:00 Uhr


Stahlknecht bekräftigt Willen zur CDU-Spitzenkandidatur

Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht hat seine Bereitschaft bekräftigt, für die CDU als Spitzenkandidat bei der Landstagswahl 2021 ins Rennen zu gehen. Stahlknecht sagte MDR SACHSEN-ANHALT, er stehe weiter zur Verfügung. Außerdem werde er beim CDU-Landesparteitag im Februar kommenden Jahres erneut für das Amt des CDU Landesvorsitzenden kandidieren. Darüber, wer die Christdemokraten in den Landtagswahlkampf führt, wird auf dem Parteitag im November entschieden. CDU-Generalsekretär Sven Schulze erklärte MDR SACHSEN-ANHALT, er erwarte, dass bis Mitte/ Ende Oktober klar sei, ob es neben Stahlknecht einen weiteren Kandidaten gebe. Ministerpräsident Reiner Haseloff hat sich bisher nicht dazu positioniert, ob er erneut antritt.

Stand: 13:30 Uhr


Bienenkrankheit im Altmarkkreis ausgebrochen

In Klötze ist erneut die Amerikanische Faulbrut ausgebrochen. Wie der Altmarkkreis Salzwedel mitteilt befällt die Erkrankung die Brut von Bienen und sorgt so für Massensterben. Für Menschen ist die Krankheit ungefährlich. Bisher wurde die Faulbrut bei einem Imker in Klötze festgestellt. Um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, wurde Klötze zum Sperrgebiet erklärt. Imker dürfen ihre Völker innerhalb des Gebiets nicht an einen anderen Standort bringen, zudem dürfen keine weiteren Bienenvölker ins Sperrgebiet gebracht werden. Beim Ausbruch der Faulbrut in Klötze 2018 mussten 22 Bienenvölker getötet werden.

Stand: 13:00 Uhr


Hubschrauber ertappt Kleiderdiebe in Bitterfeld-Wolfen

Bei einem Überwachungsflug hat die Bundespolizei in Bitterfeld-Wolfen in der Nacht zum Freitag zwei Kleiderdiebe auf frischer Tat ertappt. Ein Sprecher sagte, die Besatzung des Huschraubers habe zwei Männer beobachtet, die in der Nähe einer Textilfirma mehrere Säcke aus einem Bahnwaggon geholt hätten. Die Verdächtigen hätten die Säcke in ein Fahzreug geladen. Als die beiden den Hubschrauber bemerkten, seien sie geflohen. Sie wurden später jedoch gefasst. Im Wagen der mutmaßlichen Täter fanden die Ermittler 16 Säcke mit jeweils rund 25 Kilogramm Kleidern.

Stand: 13:00 Uhr


Thale: 30-Jähriger schlägt auf Unfallgegner ein

In Thale sind zwei Unfallgegner aneinander geraten. Nach Polizeiangaben hat ein 30-Jähriger auf einen 52-Jährigen eingeschlagen. Zuvor sei der 30-Jährige dem anderen Fahrer beim Abbiegen so nah gekommen, dass er ausweichen musste und dabei gegen ein geparktes Auto knallte. Dabei wurde sein 72 Jahre alter Beifahrer leicht verletzt. Unklar war zunächst, ob der 30-Jährige zu schnell oder der 52-Jährige zu weit in der Straßenmitte unterwegs war. Nach dem Unfall hatten die beiden Fahrer zunächst verbal miteinander gestritten, dann langte der 30-Jährige mindestens ein Mal zu. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung ermittelt.

Stand: 12:00 Uhr


Dessauer Stadtschwimmhalle bisher ohne Perspektive

Die Dessauer Stadtschwimmhalle soll eigentlich verkauft werden. Doch bisher findet sich kein Interessent. Das teilt Stadtsprecher Carsten Sauer MDR SACHSEN-ANHALT mit. Möglichweise könnten Investoren von den Auflagen abgeschreckt worden sein. Darin heißt es, dass die Nutzung als Schwimmhalle erhalten bleiben müsse. Das Bad ist im Jugendstil erbaut und wurde im vergangenen Jahr aufwendig saniert. Die Stadt hat aber grünes Licht für einen Verkauf gegeben, um den Haushalt zu sanieren. Heute endet die Frist für die Abgabe von Angeboten. Kommt keine Anfrage rein, wolle die Stadt die Frist verlängern, hieß es.

Stand: 11 Uhr


Kommunen fordern Schuldenerlass

Angesichts der Corona-Krise fordern einige Kommunen in Sachsen-Anhalt einen Schuldenerlass, darunter die Bürgermeister von Aschersleben, Hettstedt und Könnern. Nach ihren Angaben gebe es große Lücken in den Haushalten. Vor allem wegbrechende Gewerbesteuer-Einnahmen seien ein Problem. Allein Aschersleben hat bis Jahresende ein Defizit von drei Millionen Euro. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hatte zuletzt angekündigt, für ein Kommunal-Entlastungs-Paket 57 Milliarden Euro bereitzustellen. Die Bürgermeister von Aschersleben, Hettstedt und Könnern wollen darüber hinaus den Schuldenerlass. Magdeburs Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) hatte sich vor kurzem gegen einen solchen Erlass von Altschuldden ausgesprochen.

Stand: 11:00 Uhr


Lösung für Havelberger Klinikstandort noch fern

Für den gefährdeten Klinikstandort Havelberg ist eine Lösung noch fern, die Zeit aber wird knapp.  Bürgermeister Bernd Poloski sagte MDR SACHSEN-ANHALT, der aktuelle Stand sei nicht zufriedenstellend. Es werde viel verhandelt, aber bisher ohne konkretes Ergebnis. Die Stadt muss innerhalb eines Monats einen Betreiber finden, der die Klinik als Klinik übernehmen würde. Der aktuelle Betreiber, die KMG-Kliniken, will daraus ein Seniorenheim machen. In der Klinik arbeiten 50 Mitarbeiter. Sie gehen, ebenso wie Menschen aus der Region, immer wieder für den Erhalt der Klinik auf die Straße.

Stand: 11:00 Uhr


In einer Woche rund 15.000 Sars-CoV-2-Tests in Sachsen-Anhalt

In Mitteldeutschland werden mehrere zehntausend Coronavirus-Tests pro Woche gemacht. Das haben Recherchen von MDR AKTUELL ergeben. Nach Angaben der zuständigen Ministerien wurden vergangene Woche rund 44.000 gezählt, davon etwa 15.000 in Sachsen-Anhalt (Thüringen: 15.000; Sachsen: 15.000). Vorherige Zahlen wurden nicht zentral erfasst, weil die Gesundheitsämter die Zahlen bisher nur bei bestätigter Infektion weitermelden mussten. Die Sprecherin des Gesundheitsministeriums in Sachsen-Anhalt, Ute Albersmann sagte, jetzt gebe es neue Regeln zur Erfassung. Die Ämter müssen demnach neben positiven nun auch negative Testergebnisse übermitteln.

Stand: 11:00 Uhr


Fußball: Entscheidung zur Regionalliga am 5. Juni

Über die Zukunft der aktuellen Saison der Fußball-Regionalliga Nordost wird frühestens kommende Woche entschieden. Der Nordostdeutsche Fußballverband erklärte, bis zur Sitzung Ende nächster Woche, sollten die Vereine dem Verband mitteilten, ob sie die Saison fortsetzen oder abbrechen wollen. In der Regionalliga spielt auch Germania Halberstadt.

Stand: 11:00 Uhr


Weitere Meldungen aus den Regionalstudios


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