Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 18.09.2020

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Altmark: Johanniter fordern Rettungshubschrauber

Die Johanniter fordern, in der Altmark einen Rettungshubschrauber zu stationieren. Die Krankenkassen lehnen das bisher ab. Der Leiter des Johanniter-Krankenhauses in Stendal, Krüssin, sagte MDR SACHSEN-ANHALT, er wolle nun die Landesregierung einschalten. Bei entsprechenden politischen Signalen würden die Kostenträger die Argumente sicherlich akzeptieren. Derzeit sind in der Altmark und im Elb-Havel-Winkel Rettungshubschrauber aus Magdeburg, Niedersachsen oder Berlin im Einsatz. Deswegen verspäten sie sich oft.

Stand: 18:00 Uhr


Steppuhn: Tafeln wieder am Netz, aber in Sorge vor dem Winter

In Sachsen-Anhalt haben nach der Corona-Zwangspause inzwischen wieder alle Tafeln ihre Arbeit aufgenommen. Der Vorsitzende des Landesverbandes, Andreas Steppuhn, sagte MDR SACHSEN-ANHALT, die 32 Tafeln und 100 Ausgabestellen seien wieder am Netz. Überall würden wieder Lebensmittel eingesammelt und an bedürftige Kunden verteilt.  Besorgt äußerte sich Steppuhn allerdings wegen des bevorstehenden Winters. Die kalte Jahreszeit werde eine Herausforderung, da die Ausgaben momentan noch zum Teil im Freien stattfänden. Das werde im Winrer nicht mehr funktionieren. Im vergangenen Jahr hatten die Tafeln in Sachsen-Anhalt eigenen Angaben zufolge durchschnittlich 50.000 bedürftige Kunden. Steppuhn sagte, nach ersten Schätzungen habe sich die Zahl in diesem Jahr bislang leicht erhöht. Es werde landesweit von etwa 3.000 Neukunden ausgegangen.

Stand: 17:30 Uhr


Jobs bei Autozulieferer im Salzlandkreis gesichert

Beim insolventen Autozulieferer Pressmetall in Hoym im Salzlandkreis können 170 Arbeitsplätze gesichert werden. Ein neuer Investor wird am dem 1. Oktober das Werk übernehmen. Geschäftsführer Henningsen sagte MDR SACHSEN-ANHALT, man wolle als eigenständige Firma agieren. Wegen weggebrochener Aufträge war das Unternehmen in finanzielle Schieflage geraten. Ende 2019 hatte Pressemetall Insolvenz angemeldet.

Stand: 17:30 Uhr


Halberstadt: Wieder Auseinandersetzung in der ZASt

In der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber in Halberstadt sind wieder Bewohner und Wachleute aneinandergeraten. Wie ein Polizeisprecher MDR SACHSEN-ANHALT sagte, wurden dabei am Freitag drei Sicherheitsleute verletzt. Einer von ihnen werde im Krankenhaus behandelt. Wegen interner Corona-Beschränkungen waren zwei Bewohner aufgefordert worden, sich auszuweisen. Die beiden hätten sich jedoch geweigert. Ein anschließender Streit gipfelte in körperlichen Auseinandersetzungen. Es werde wegen einfacher und gefährlicher Körperverletzung ermittelt. In der Vergangenheit ist es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Bewohnern der Asylunterkunft und Wachleuten gekommen. Nach des Polizeisprechers gab es allein zwei Vorfälle im August.

Stand: 17:30 Uhr


Umsatz von Kinos in Sachsen-Anhalt halbiert

Die Corona-Beschränkungen haben die Kinos in Sachsen-Anhalt hart getroffen. Wie die Filmförderungsanstalt mitteilte, hat sich der Umsatz der Kinos in den ersten Monaten dieses Jahres halbiert. Demnach sanken die Umsätze auf 4,6 Millionen Euro. Im Jahr zuvor waren es 9,4 Millionen Euro gewesen. Im Frühjahr hatten die Lichtspielhäuser wegen der Corona-Pandemie schließen müssen. Im Mai durften sie wieder öffnen, allerdings mit weniger Sitzplätzen. Branchenvertreter kritisieren, dass dadurch viele Kinobetreiber um ihre Existenz kämpfen.

Stand: 17:30 Uhr


Harz: Verdächtiger im Missbrauchsfall Bergisch Gladbach gestellt

Im Kreis Harz ist ein Verdächtiger im Kindesmissbrauchsfall Bergisch-Gladbach festgenommen worden. Das haben die Polizei in Köln und die Staatsanwaltschaft Magdeburg am Freitag bekanntgegeben. Demnach ist der 34-Jährige am Mittwoch festgenommen worden. Er soll kinderpornografisches Material verbreitet haben. Die Ermittler waren in Chats auf den Mann aus dem Harz gestoßen. Weil die Behörden ein Kind in Gefahr sahen, mussten sie schnell reagieren. Ausgehend von einem Fall von Kinderpornografie in Bergisch-Gladbach in Nordrhein-Westfalen sind mittlerweile mehr als 200 Verdächtige namentlich ermittelt worden.

Stand: 16:00 Uhr


Handball: SCM zum Saisonstart mit 2.000 Zuschauern

Der SC Magdeburg darf mit 2.000 Zuschauern in die neue Saison der Handball-Bundesliga starten. Wie der Verein mitteilte, haben die Behörden die entsprechende Erlaubnis erteilt. Sie basiert auf einem Hygienekonzept. Neben personalisierten Tickets gilt eine Maskenpflicht. Außerdem gibt es in der Halle ein Alkoholverbot. SCM-Geschäftsführer Marc-Henrik Schmedt sagte, der Verein habe einen Vertrauensvorschuss von der Politik erhalten. Den gelte es durch das Verhalten aller, zu rechtfertigen. Am 1. Oktober empfangen die Magdeburger zum Saisonauftakt den Bergischen HC.

Stand: 16:00 Uhr


Harz: Ärztin coronapositiv, Patienten in Quarantäne

Im Harz ist eine Ärztin mit einer Coronainfektion aus dem Urlaub zurückgekehrt. Wie der Landkreis meldet, wurden 27 Kontaktpersonen der Medizinerin aus Blankenburg ermittelt. Alle wurden in Quarantäne geschickt. Darunter sind auch vier Patienten. Wie es den Betroffenen geht, ist nicht bekannt.

Stand: 14:00 Uhr


DLRG: 3,2 Millionen Euro von Land für neue Ausbildungsstätte

Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft bekommt mehr als drei Millionen Euro vom Land Sachsen-Anhalt. Mit dem Geld soll im Bereich des Holzplatzes an der Saale in Halle eine neue Ausbildungs- und Sportstätte entstehen. Innenminister Stahlknecht sagte bei der Übergabe des Fördermittelbescheids, die DLRG leiste einen nahezu einmaligen Beitrag für das tägliche Miteinander. Mit dem Geld sollten die bestmöglichen Rahmenbedingungen geschaffen werden. In dem Neubau wird auch der Landesverband seinen Sitz haben.

Stand: 14:00 Uhr


A36: Lkw bei Wernigerode verunglückt

Auf der Autobahn 36 ist am Vormittag ein Lastwagen verunglückt. Wie die Feuerwehr berichtet, war der LKW zwischen Heimburg und Wernigerode auf einen Schilderwagen aufgefahren. Der Kühllaster geriet ins Schlingern, durchbrach die Leitplanke und landete im Graben. Der Fahrer und ein Insasse im Schilderwagen wurden leicht verletzt. Die Ursache ist noch unklar. Seit dem Vormittag ist die A36 Richtung Braunschweig gesperrt.

Stand: 14:00 Uhr


Harz: Land unterstützt Schmalspurbahnen

Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt die Harzer Schmalspurbahnen in den kommenden Jahren mit 28 Millionen Euro. Das Unternehmen und das Finanzministerium haben heute eine Finanzierungsvereinbarung unterzeichnet. Sie läuft bis Ende 2024. Im gleichen Zeitraum müssen die HSB rund 20 Millionen Euro an Eigenmitteln aufbringen. Mit dem Geld sollen Gleise, Weichen, Bahnübergänge, Brücken und Sicherungstechnik erneuert werden. Verkehrsminister Webel nannte die Schmalspurbahnen ein Stück lebendige Geschichte und einen Publikumsmagneten.

Stand: 13:00 Uhr


Bahn: Große Lücken im Mobilfunknetz entlang von Strecken

An fast 100 Kilometern Bahnstrecke in Sachsen-Anhalt gibt es kein schnelles 4G-Mobilfunknetz. Diese Zahlen hat die FDP von der Bundesregierung erfragt. Umgerechnet auf das komplette Schienennetz ist das jeder 27. Kilometer. In den meisten anderen Ländern sieht es ähnlich aus. Nur in Berlin, Hamburg und Bremen kann inzwischen relativ problemlos im Zug gesurft werden.

Stand: 13:00 Uhr


Millioneninvestition für mehr Sicherheit in Dessau-Roßlau

Dessau-Roßlau bekommt eine neue Rettungswache. Die Doppelstadt wird 4,5 Millionen Euro investieren, lautete das Votum des Stadtrates. Das Gebäude soll im Ortsteil Waldersee in den kommenden drei Jahren errichtet werden. Es soll Platz für Einsatzpersonal, Technik und Fahrzeuge bieten.

Stand: 12:30 Uhr


Anstieg neuer Corona-Fälle in Halle

In Halle ist die Zahl der neu an Corona infizierten in der vergangenen Woche sprunghaft angestiegen. Die Gesamtzahl liegt aber noch unterhalb von 35 Infektionen in einer Woche pro 100-tausend Einwohner. Wird diese Grenze erreicht, sollen in der Stadt wieder strengere Regeln zur Eindämmung der Pandemie gelten. Schwerpunkte des Infektionsgeschehens sind derzeit Schulen.

Stand: 12:30 Uhr


Wittenberg: Asisi-Panorama bleibt drei Jahre länger

Das Asisi-Panorama bleibt drei Jahre länger in Wittenberg. Wie es von den Verantwortlichen heißt, wird die Ausstellung "Luther 1517" bis Oktober 2024 verlängert. Das 360-Grad-Kunstwerk zeigt auf 15 mal 75 Metern die Protagonisten der Reformation und ihren Alltag. Seit der Eröffnung vor knapp vier Jahren haben mehr als 600.000 Menschen das Kunstwerk von Yadegar Asisi besucht. Neuer Gesellschafter wird ab heute die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland.

Stand: 11:00 Uhr


Sangerhausen gegen geplante Hamsterzuchtanlage

Die Stadt Sangerhausen wehrt sich gegen den geforderten Bau einer Hamsterzuchtanlage. Der Stadtrat hat den Weg dafür am Donnerstag frei gemacht. Oberbürgermeister Sven Strauß will beim Landkreis Mansfeld-Südharz einen Antrag auf Rücknahme der Umweltauflage stellen. Die Station war eine Naturschutzauflage im Gegenzug für die Genehmigung einer Baufläche für das MIFA-Werk. Zwei Hamster wurden damals dort gefunden Die Stadt soll 10 Jahre Hamster züchten. Als Baukosten für das Hamster-Hotel sind rund 800.000 Euro veranschlagt, für die jährlichen Unterhaltskosten 150.000 Euro.

Stand: 11:00 Uhr


Corona: Alle Tests an Berufsschule in Salzwedel negativ

Die Corona-Tests für 130 Berufsschüler und deren Lehrer in Salzwedel sind allesamt negativ. Das hat der Altmarkkreis Salzwedel am Freitagvormittag bekannt gegeben. Anfang der Woche waren acht Klassen und mehrere Pädagogen in Quarantäne geschickt worden, nachdem ein Lehrer positiv getestet worden war. Auch von den in Quarantäne geschickten 30 Gymnasiasten in Gardelegen ist den Angaben nach niemand infiziert.

Stand: 10:30 Uhr


Kreistagsbeschluss: Frauenklinik in Bitterfeld soll wieder öffnen

Die Frauenklinik in Bitterfeld soll wieder öffnen. Das hat der Kreistag von Anhalt-Bitterfeld am Abend nach stundenlanger Debatte beschlossen. Dabei sollen Finanzlücken des gesamte Bitterfelder Gesundheitszentrums künftig mit Geld aus dem Kreishaushalt ausgeglichen werden. Die Frauenklinik im Gesundheitszentrum war im März wegen der Coronavirus-Pandemie geschlossen worden. Ein Gutachten hatte empfohlen, sie aus Kostengründen auch nicht wieder zu öffnen. Landrat Schulze hatte daraufhin vorgeschlagen, dass der Landkreis allein die Geburtsklinik in den kommenden zwei Jahren mit insgesamt sechseinhalb Millionen Euro unterstützen sollte. Dem Beschluss des Kreistages zufolge soll nun das gesamte Bitterfelder Gesundheitszentrum von den Finanzspritzen profitieren.

Stand: 08:00 Uhr


Burgenlandkreis: Landrat Ulrich hat Corona

Der Landrat des Burgenlandkreises, Ulrich, ist an Corona erkrankt. Das bestätigte Ulrich MDR SACHSEN-ANHALT. Er fühle sich, als habe er eine leichte Grippe mit etwas Fieber, Husten und Kopfschmerzen. Ulrich sagte, er habe sich am Dienstag testen lassen, weil er Corona-Symtome bemerkt habe. In den kommenden Tagen bleibe er in häuslicher Quarantäne. Auch mehrere Mitarbeiter des Landratsamtes in Naumburg müssten zu Hause bleiben.

Stand: 06:00 Uhr


Sachsen-Anhalt treibt Herauslösung der IB aus Nord/LB voran

Sachsen-Anhalt treibt die Herauslösung seiner Investitionsbank aus der Norddeutschen Landesbank voran. Nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT soll dieser Schritt bis spätestens Juli 2023 vollzogen sein. Dafür soll die Förderbank neu aufgestellt werden. Die Linke im Landtag begrüßte das Vorhaben. Die finanzpolitische Sprecherin, Heiß, sagte MDR SACHSEN-ANHALT, man brauche eine Förderbank, die die Unternehmen vor Ort und zum Beispiel auch die Wohnungswirtschaft regional unterstütze. Die Nord/LB war durch Verluste bei Schiffskrediten in finanzielle Schieflage geraten. Sachsen-Anhalt hält knapp sieben Prozent an der Bank und musste zur Rettung knapp 200 Millionen Euro beisteuern.

Stand: 07:00 Uhr


Post-Warnstreiks in Sachsen-Anhalt

Die Beschäftigten der Deutschen Post in Sachsen-Anhalt wollen am Wochenende streiken. Die Gewerkschaft Ver.di erklärte, man fordere in der laufenden Tarifrunde ein Einkommens-Plus von 5einhalb Prozent. Ver.di zufolge hatte die Post vor, nur ein Lohn-Plus von 1,5 Prozent anzubieten. Die nächste Verhandlungsrunde ist Anfang kommender Woche angesetzt.

Stand: 09:00 Uhr


Lob und Kritik von Lotto-Untersuchungsausschuss

Der Lotto-Untersuchungsausschuss begrüßt die Abberufung der beiden Lotto-Geschäftsführer. Vorsitzender Stepphuhn sagte MDR SACHSEN-ANHALT, der Schritt des Aufsichtsrates bringe Ruhe in die Lotto-Gesellschaft. Der AfD-Politiker Schmidt, der ebenfalls im U-Ausschuss sitzt, sagte MDR SACHSEN-ANHALT, mit einer früheren Abberufung hätte der Aufsichtsrat dem Land große Verluste erspart. Der Lotto-Aufsichtsrat hatte gestern die Trennung von der bereits seit Juli beurlaubten Doppelspitze der Lotto-Gesellschaft beschlossen. Hintergrund sind Millionengewinne fragwürdiger Großspieler über eine Sportwette sowie der Verdacht auf Geldwäsche und Vetternwirtschaft.

Stand: 06:00 Uhr


Corona-Alarm in Kindertagesstätte in Klieken

Die Kindertagesstätte in Klieken bei Coswig ist seit Freitag geschlossen. Nach Angaben des Landkreises Wittenberg war zuvor eine Erzieherin positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Nun werden von 11 Mitarbeitern und 60 Kindern Abstriche genommen. Außerdem werden weitere Kontaktpersonen ermittelt, die sich in Quarantäne begeben müssen. Insgesamt verzeichnet der Landkreis Wittenberg drei neue Corona-Fälle. In Dessau-Roßlau wurden sechs neue Corona-Fälle registriert, darunter sind drei Mädchen im Alter von neun bis elf Jahren.

Stand: 06:00 Uhr


Altmärker dabei: Bundesweite Rinderzucht-Kooperation

Fünf Rinderzuchtverbünde in ganz Deutschland haben am Donnerstagabend eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Die "Phönix Group" will die Zuchtprogramme für Bullen bündeln und optimieren - eine große Kontaktbörse für Kühe. Fünf Zuchtorganisationen aus ganz Deutschland erhoffen sich von ihrer Kooperation weniger bürokratischen Aufwand, gebündelte Kräfte beim Absatz und noch bessere Zuchtergebnisse. Auch Sachsen-Anhalt ist mit der Rinder-Allianz mit dabei, die unter anderem im altmärkischen Bismark ansässig ist. Die Spermien der besten Zuchtbullen könnten durch das neue Netzwerk national und international noch besser vermarktet werden, sagte Dr. Sabine Krüger von der Rinder-Allianz MDR Sachsen-Anhalt. Vor allem die Rasse Holstein sei ein Verkaufsschlager. Mit einer Million Tieren vereinigt die neue Vereinigung jetzt die Hälfte der gesamten deutschen Holstein-Population.

Stand: 05:00 Uhr


Gardelegen: Neues "Aktionsbündnis Kindergesundheit"

In Gardelegen wird heute das "Aktionsbündnis Kindergesundheit" gegründet. Das Gremium will die medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen in der Hansestadt dauerhaft sicherstellen. Das Bangen um den Erhalt der Kinderstation am Gardelegener Krankenhaus, das Gefühl teilweise der Hilflosigkeit gegenüber der großen Politik, der Kampf um 15.000 Unterschriften zum Erhalt vor Ort - all das hat sowohl die Stadtverwaltung als auch den Förderverein "Kindertraum" geprägt. Für das Aktionsbündnis Kindergesundheit gesellt sich die Trägergesellschaft des Altmark-Klinikums dazu, die Salus Altmark Holding, die gemeinsam mit den Partnern zum Beispiel um neue Kinderärzte für die Station am Gardelegener Krankenhaus wirbt. Auch der Altmarkkreis wird dem Bündnis beitreten.

Stand: 05:00 Uhr


Mansfeld-Südharz: Gräber aus Völkerwanderungszeit entdeckt

Im Landkreis Mansfeld-Südharz sind Schätze aus Gräbern der Völkerwanderungszeit entdeckt worden. Nach Angaben von Archäologen handelt es sich um rund 1.500 Jahre alte Beigaben wie eine gläserne Schüssel und eine oströmische Goldmünze. Der Friedhof mit insgesamt rund 60 unversehrten Gräbern wurde bei Bauarbeiten für eine Hühnerzuchtanlage in der Nähe der Ortschaft Brücken-Hackpfüffel entdeckt.

Stand: 08:00 Uhr


Kirchensynode kommt in Zerbst zusammen

Die Landessynode der Evangelischen Landeskirche Anhalts kommt am Freitag und Sonnabend zu einer außerplanmäßigen Tagung in der Zerbster Kirche St. Trinitatis zusammen. Im Mittelpunkt der Beratungen sollen die Folgen der Corona-Krise auf das kirchliche Leben sowie die Wahl des Landeskirchenrates stehen. Zudem stellt sich Kirchenpräsident Joachim Liebig der Wiederwahl als Leitender Geistlicher der Landeskirche. Liebig amtiert als Kirchenpräsident seit Januar 2009.

Stand: 06:00 Uhr


Naumann-Museum jahrelang geschlossen

Das Naumann-Museums im Schloss Köthen muss wegen mehrjähriger Bauarbeiten geschlossen werden. Ab dem 12. Oktober ist die Einrichtung nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich. Da eine umfanreiche Sanierung des Dachgeschosses erfolgt, muss die gesamte Sammlung und Ausstellung ausgelagert werden. Vor allem der Transport der historischen Vitrinen, die noch von Museumsgründer Johann Friedrich Naumann gestaltet und mit einmaligen Vogelpräparaten bestückt worden sind, ist eine logistische Herausforderung.

Stand: 06:00 Uhr


Weitere Meldungen aus den Regionalstudios

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