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Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 08.11.19

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Fußball-Regionalliga: Heimpleite für Halberstadt gegen Lok Leipzig

In der Fußball-Regionalliga hat Germania Halberstadt eine Heimpleite einstecken müssen. Die Halberstädter verloren 0:2 gegen den Tabellenvierten 1. FC Lok Leipzig. Trotz der Niederlage bleibt die Germania vorerst auf dem 13. Tabellenplatz.

Stand: 21:00 Uhr


Rentnerin in Arendsee von Sohn getötet

Nach dem mutmaßlich gewaltsamen Tod einer 87 Jahre alten Frau in Arendsee im Altmarkkreis Salzwedel hat die Polizei den Sohn der Rentnerin festgenommen. Laut Polizei sitzt der 64-Jährige bereits in Untersuchungshaft. Der Tod sei den Beamten am Freitagmorgen gemeldet worden. Ersten Erkenntnissen zufolge war die Frau in ihrem Einfamilienhaus getötet worden.

Stand: 20:00 Uhr


1. FC Magdeburg verlängert mit Maik Franz

Der 1. FC Magdeburg hat den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Maik Franz vorzeitig verlängert. Der Leiter der Lizenzspielerabteilung erhält ein Arbeitspapier mit Gültigkeit bis 30.06.2021. Das gab der Verein am Freitag auf seiner Homepage bekannt. Der gebürtige Merseburger entsprang in seiner aktiven Zeit der Nachwuchsabteilung des 1. FC Magdeburg und sammelte von 2001 bis 2014 Profierfahrung bei den Bundesligisten VfL Wolfsburg, Karlsruher SC, Eintracht Frankfurt und Hertha BSC. Seit Beendigung seiner aktiven Laufbahn gilt das Interesse des ehemaligen Abwehrspielers dem 1. FC Magdeburg.

Stand: 16:00 Uhr


Täter nach Schuss mit Schreckschusswaffe auf Auto ermittelt

Die Polizei hat einen Mann festgenommen, der am Mittwoch in Magdeburg mit einer Schreckschusswaffe auf ein geparktes Auto gefeuert haben soll. Es handele sich um einen 26-Jährigen, der bereits per Haftbefehl gesucht wurde, so die Ermittler. Er sitze nun im Gefängnis. Die Schreckschusswaffe sei sichergestellt worden. Zudem seien gestohlene Autokennzeichen gefunden und an den Eigentümer zurückgegeben worden.

Stand: 16:00 Uhr


Durchschnittsalter der Sachsen-Anhalter um zehn Jahre gestiegen

Das Durchschnittsalter der Bevölkerung in Sachsen-Anhalt ist seit dem Mauerfall um zehn Jahre gestiegen. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, lag das mittlere Alter im Jahr 1989 bei 37,9 Jahren. Derzeit sind es 47,8 Jahre. Wie das Amt weiter mitteilt, verringerte sich die Zahl der unter 20-Jährigen um mehr als die Hälfte. Insgesamt hat Sachsen-Anhalt seit 1989 ein Viertel seiner Bevölkerung verloren.

Stand: 14:00 Uhr


Flixbus erwägt teilweisen Rückzug aus Mitteldeutschland

Der Fernbusanbieter "Flixbus" überprüft, ob er ab 2021 Haltepunkte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ersatzlos streicht. Wie Unternehmenssprecher Meyer dem MDR bestätigte, sei das eine Reaktion auf die geplante Mehrwertsteuersenkung bei Bahntickets. Als privater Anbieter müsse "Flixbus" auf die Wirtschaftlichkeit seines Angebots achten. Die Bevorteilung eines Wettbewerbers würde dementsprechend dazu führen, dass das Angebot von derzeit rund 400 Haltestellen in Deutschland kritisch geprüft werden müsse. In Sachsen-Anhalt betrifft das die Haltepunkte Quedlinburg, Aschersleben, Zeitz, Köthen, Halberstadt und Wernigerode.

Stand: 14:00 Uhr


Drei Fahrkartenautomaten-Sprenger zu Haftstrafen verurteilt

Drei Automaten-Sprenger sind in Hannover zu Gefängnisstrafen von drei bzw viereinhalb Jahren verurteilt worden. Die drei haben laut Gericht serienmäßig Fahrkarten- Automaten im Raum Hannover und auch in Quedlinburg gesprengt. Der vierte Angeklagte erhielt eine siebenmonatige Bewährungsstrafe - er war nur bei einer Sprengung dabei. Die Männer hatten insgesamt 18.000 Euro erbeutet, aber einen Schaden von etwa 200.000 Euro angerichtet.

Stand: 14:00 Uhr


Grundsteinlegung für neue Synagoge in Dessau

In Dessau wird heute der Grundstein für eine neue Synagoge gelegt. Geplant ist ein moderner Rundbau, der etwa 1,7 Millionen Euro kosten soll. Für die Finanzierung werden Bund, Land, Stadt und Lotto-Toto aufkommen. Die Fertigstellung des Gemeindehauses ist für 2021 geplant. Die Jüdische Gemeinde Dessau hat etwa 300 Mitglieder. Vor 81 Jahren war die alte Dessauer Synagoge von den Nazis zerstört worden.

Stand: 11:00 Uhr


Neun Verletzte bei Verkehrsunfall auf B185

Im Landkreis Anhalt-Bitterfeld sind bei einem Verkehrsunfall auf der B185 neun Menschen, darunter sieben Kinder verletzt worden. Am Abzweig nach Elsnigk missachtete eine 41-jährige Autofahrerin die Vorfahrt. Sie übersah einen einen Wagen des Dessauer Behindertenverbandes. Nach dem Zusammenstoß mussten alle Fahrzeuginsassen medizinisch behandelt werden.

Stand: 11:00 Uhr


Sekundarschullehrer: Weitere Verschlechterungen unzumutbar

Der Landesverband der Sekundarschullehrer zeigt sich verwundert über die Ratlosigkeit hinsichtlich der vielen Schulabgänger ohne Abschluss. Vorsitzende Diepenbrock sagte, Bildungsminister Tullner brauche die Ursachen dafür nicht, wie angekündigt, mit einer Studie erforschen zu lassen. Das könne er sich sparen. Die Gründe lägen vielmehr auf der Hand:  Zum einen das schlechte Image der Sekundarschulen, zum anderen der erhebliche Lehrermangel. Die Veränderungen der Klassenzusammensetzungen hinsichtlich Alter, Leistung und Migrations-Hintergrund kämen erschwerend hinzu. Es müssten endlich Ruhe und Verlässlichkeit in die Schullandschaft einkehren, forderte Diepenbrock. In Sachsen-Anhalt haben in diesem Jahr etwa 2.000 Jugendliche die Schule ohne jeglichen Abschluss verlassen. Das sind 11,4 Prozent aller Schüler.

Stand: 11:00 Uhr


Weitere Meldungen aus den Regionalstudios

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Zuletzt aktualisiert: 08. November 2019, 21:14 Uhr

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