Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 14.02.2020

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Mutmaßliche rechte Terrorzelle – zwei Sachsen-Anhalter festgenommen

​Bei den Razzien gegen eine mutmaßlich rechte Terrorzelle in sechs Bundesländern,sind auch zwei Männer aus Sachsen-Anhalt festgenommen worden. Nach Informationen der Deutschen Presseagentur kommen die beiden aus dem Salzlandkreis und dem Landkreis Wittenberg. Sie sollen die Gruppe unterstützt haben. Die mutmaßlichen fünf Mitglieder kommen demnach aus Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen. Insgesamt wurden zwölf Menschen festgenommen. Seit den Morgenstunden waren heute bundesweit 13 Orte durchsucht worden.

Stand: 18:00 Uhr


Haselof: 200 Mio. Euro zusätzlich für Busse und Bahnen

Der Bund stockt seine Milliarden-Zuschüsse für den Regionalverkehr mit Bussen und Bahnen deutlich auf. Der Bundesrat billigte heute zwei Gesetze von Bundesverkehrsminister Scheuer. Ministerpräsident Haseloff sagte MDR SACHSEN-ANHALT, für das Land seien das 200 Millionen Euro zusätzlich für den öffentlichen Personen-Nahverkehr. In der Diskussion um mehr Klimaschutz sei das ein wichtiges Zeichen. Künftig müssten keine Linien abbestellt werden.

Stand: 17:00 Uhr


Wölfe dürfen künftig leichter abgeschossen werden

Wölfe können künftig nach Angriffen auf Nutztiere leichter abgeschossen werden. Der Bundesrat hat einer neuen Regelung zugestimmt, die den Abschuss auch dann erlaubt, wenn nicht klar ist, welches Raubtier genau etwa Schafe gerissen hat. Das hat Sachsen-Anhalts Umweltministerin Dalbert von den Grünen bereits vorab kritisiert. In Sachsen-Anhalt werde sich der Umgang mit den Wölfen aber auch nach einer Verschärfung des Gesetzes nicht ändern. Knapp 100 Wölfe wurden hier im Land zuletzt gezählt.

Stand: 13:00 Uhr


Bundesrat stimmt über Tempolimit ab – Sachsen-Anhalt enthält sich

Der Bundesrat stimmt am Freitag darüber ab, ob auf Autobahnen ein Tempolimit von 130 Kilometern pro Stunde eingeführt werden soll. Der Antrag hat aber kaum Chancen, eine Mehrheit zu finden, weil die Union dagegen ist. Nach Informationen des MDR werden Bayern und Nordrhein-Westfalen dagegen stimmen. Neun weitere Bundesländer, darunter Sachsen-Anhalt, werden sich enthalten. Der Bundestag hatte erst im Oktober gegen ein generelles Tempolimit auf Autobahnen gestimmt.

Stand: 10:00 Uhr


Unbekannte brechen in "Luther Sterbehaus" in Eisleben ein

In Eisleben sind in der Nacht zu Freitag Unbekannte in das "Luther Sterbehaus" eingebrochen. Wie die Polizei MDR SACHSEN-ANHALT mitteilte, wurde der Alarm kurz nach Mitternacht ausgelöst. Mit einen Gullydeckel hätten die Täter die Glasfüllung der Eingangstür zerschlagen und sich so Zutritt in das Museum verschafft. Aus einer Spendenbox entwendeten sie den Angaben zufolge rund 100 Euro. Den Schaden an der Eingangstür bezifferte die Polizei auf mehr als 1.000 Euro. Die Suche nach den Tätern mit einem Fährtenhund blieb erfolglos.

Stand: 10:00 Uhr


Zahl der Apotheken in Sachsen-Anhalt sinkt kontinuierlich

In Sachsen-Anhalt gibt es immer weniger Apotheken. Ende 2019 waren es 581. Ein Jahr zuvor gab es noch sieben mehr. Das geht aus Angaben der Apothekenkammer hervor. Die Kammer spricht von einem kontinuierlichen Rückgang. Noch sei die flächendeckende Versorgung auch dank Rezeptsammelstellen und Botendienste zwar gesichert. Doch Kunden müssten teilweise schon jetzt längere Wege in Kauf nehmen.

Stand: 08:00 Uhr


Jubiläumsjahr: Mehr als eine Million Besucher in Bauhaus-Stätten

Die Bauhaus-Stätten und Museen in Dessau, Weimar und Berlin haben im Jubiläumsjahr 2019 insgesamt mehr als eine Million Besucher angelockt. In Dessau wurden nach Angaben des Bauhaus-Verbundes etwa 286.000 Menschen gezählt. Weimar als Gründungsort der Architektur-, Kunst- und Design-Schule lockte und 430.000 Menschen an. Deutschlandweit hatten sich im vergangenen Jahr mehr als 2500 Veranstaltungen mit dem Bauhaus beschäftigt.

Stand: 06:00 Uhr


Zörbig: Frau mit 5,5 Promille unterwegs

In Zörbig im Landkreis Anhalt-Bitterfeld ist der Polizei eine stark betrunkene Autofahrerin ins Netz gegangen. Die 53-Jährige war mit ihrem Fahrzeug in den Nachmittagsstunden unterwegs. Anwohner alarmierten die Polizei. Die Beamten trafen die Frau in ihrem Wagen am Straßenrand an. Sie sagte, sie wolle eine kurze Pause machen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 5,5 Promille – Normalerweise ist eine Alkoholkonzentration von 3,5 Promille im Blut lebensgefährlich.

Stand: 05:00 Uhr


Weitere Meldungen aus den Regionalstudios

Über Themen aus den Kurznachrichten berichtet MDR SACHSEN-ANHALT auch im .... Hörfunk | MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | ab 5:00 Uhr
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