Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 03.06.2020

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A2: Situation für Fahrer soll sich entspannen

Die Lage für die Fahrer auf der Autobahn 2 bei Magdeburg soll sich ab Donnerstag etwas entspannen. Ein Sprecher von Sachsen-Anhalts Landesstraßenbaubehörde sagte dem MDR, der Verkehr Richtung Hannover sei erst am Mittwoch auf die Gegenfahrbahn verlegt worden. Es pegele sich langsam ein. Im Laufe der Woche werde sich die Stausituation normalisieren. Auf der A2 wird zwischen Magdeburg-Rothensee und dem Kreuz Magdeburg die Fahrbahn erneuert. Außerdem finden an der Elbbrücke in Hohenwarthe Schweißarbeiten statt. Am ersten Tag hatte es kilometerlange Staus gegeben.

Stand: 20:00 Uhr


Unbekannte legen Hakenkreuz vor jüdische Gemeinde in Halle

Unbekannte haben Hakenkreuze auf den Gehweg vor der jüdischen Gemeinde in Halle gelegt. Wie die Polizei meldet, war ihr bereits am Sonntag ein aus Zellstoff hergestelltes Hakenkreuz übergeben worden. Gestern war es zu einem zweiten Vorfall gekommen. Erst in der vergangenen Woche waren an beide jüdischen Gemeinden in Halle Drohbriefe verschickt worden. Daraufhin hatte die Polizei die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt.

Stand: 18:00 Uhr


Erfolgreiche Razzia im Burgenlandkreis

Im Burgenlandkreis sind bei Durchsuchungen von über 20 Wohnungen, Garagen und Gartengrundstücken Drogen und Waffen sichergestellt worden. In Zeitz, Freyburg, Nebra, und Ortsteilen von Karsdorf wurden insgesamt 1 Kilo Crystal und 7,5 Kilo Marihuana gefunden. Seit April 2019 hatte die Kripo die Bande im Blick. Ein 31-Jähriger ist festgenommen worden, die anderen 15 Ermittelten sind Deutsche und Albaner.

Stand: 16:40 Uhr


Straßenausbaubeiträge: Volksinitiative unzufrieden

Wenn die Straßenausbaubeiträge in Sachsen-Anhalt abgeschafft werden, müssen am Ende die Kommunen draufzahlen. Das befürchtet Peter Müller (Freie Wähler), der Bürgermeister von Zahna-Elster im Landkreis Wittenberg. Müller sagte MDR SACHSEN-ANHALT, er gehe davon aus, dass die zur Verfügung gestellten Mittel nicht ausreichen werden. Kritik kommt auch von der Volksinitiative, die sich für die Abschaffung der Beiträge einsetzt.

Die Beiträge müssten rückwirkend zum 1. Januar 2019 entfallen, so Stefan Kretschmar, der Vizechef der Freien Wähler. Denn viele Betroffene würden sonst klar benachteiligt. Bislang werden in Sachsen-Anhalt Grundstücksbesitzer an den Kosten für Straßensanierungen beteiligt. Das soll sich nach dem Willen der schwarz-rot-grünen Landesregierung rückwirkend zum 1. Januar 2020 ändern. Das Land will den Kommunen die fehlenden Einnahmen künftig ersetzen. Pro Jahr sind dafür 15 Millionen Euro eingeplant. Der Gesetzentwurf soll nach Angaben der SPD im Juli ins Parlament eingebracht und im Herbst beschlossen werden.

Stand: 16:00 Uhr


Bis Ende 2021: Ultraschnelles Internet für 950 Schulen

Sachsen-Anhalt will bis Ende nächsten Jahres rund 950 Schulen im Land mit ultraschnellem Internet versorgen. Heute wurde die 30. Schule an das Glasfasernetz angeschlossen. Dabei handelt es sich um das Internationale Gymnasium "Pierre Trudeau" in Barleben. Finanzminister Richter sagte MDR SACHSEN-ANHALT, Kommunen und Landkreise müssten nun zügig die nötigen Genehmigungen erteilen, um weitere Kabel in die Erde zu bringen. - Wer angeschlossen ist, kann mit Übertragungs-Raten von einem Gigabit pro Sekunde im Netz surfen.

Stand: 15:30 Uhr


Kaum neue bekannte Corona-Infektionen in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt gibt es kaum neue bekannte Corona-Virusfälle. Wie das Sozialministerium mitteilte, meldeten Halle, der Salzlandkreis und der Kreis Mansfeld-Südharz seit Dienstag jeweils eine bestätigte Neuinfektion. Damit stieg die Zahl der Fälle im Land insgesamt auf 1.711. Während der Pandemie sind bisher 55 Menschen mit dem Virus gestorben.

Stand: 15:30 Uhr


Feuer an Roßtrappe im Harz endgültig gelöscht

Der Brand an der Roßtrappe bei Thale im Harz ist gelöscht. Das teilte die Feuerwehr MDR SACHSEN-ANHALT mit. Eine Brandwache solle dennoch vor Ort bleiben. Am Abend und in der Nacht hatten die Einsatzkräfte letzte Glutnester an dem Steilhang mit rund 60.000 Litern Wasser gelöscht. Seit Montagnachmittag waren zahlreiche Helfer unterwegs, um die Flammen zu bekämpfen. Auch zwei Löschhubschrauber kamen zum Einsatz. - Das Feuer an der Roßtrappe sorgt im Nachgang zu Diskussionen um die Ausstattung der Feuerwehren in Sachsen-Anhalt. Thales Bürgermeister Balcerowski zeigte sich mit dem Status Quo unzufrieden. Er forderte im Gespräch mit MDR SACHSEN-ANHALT eine bessere Ausrüstung der Feuerwehr.

Stand: 11 Uhr


Schulstreit in Halle geht in die nächste Runde

In Halle erhitzt die Eröffnung zweier Klassen am Südtadt-Gymnasium die Gemüter. Denn: Viele Eltern wollen ihre Kinder gern auf eine Gesamtschule schicken. Doch davon gibt es in Halle zu wenig. So gab es in Halle auf 200 Plätze gut 360 Bewerbungen. Damit können 160 Schülerinnen und Schüler nicht auf die Integrierte Gesamtschule. Die Stadtverwaltung wollte eben diese Schülerinnen und Schüler am liebsten auf dem Südstadtgymnasium sehen. Das hat der Bildungausschuss am Dienstagabend abgelehnt. So macht sich etwa die Fraktion für eine neue IGS noch im Jahr 2020 stark.

Stand: 11:00 Uhr


Storchennachwuchs in der Altmark

In der Region rund um Kalbe/Milde wohnen aktuell 23 Storchenpaare. Das geht aus einer Zählun der NABU-Fachgruppe Vienau hervor. Platz hätten sogar noch mehr. Für sechs Horste haben sich jedoch in diesem Jahr keine Bewohner gefunden. Bei einigen Storchenfamilien gibt es schon Nachwuchs - so in Kakerbeck und Kalbe/Milde. Wie Michael Arens, Leiter der NABU-Ortsgruppe Vienau, sagte , gibt es sogar eine Neu-Ansiedlung in der Region: Ein Storchenpaar hat sich Jeggeleben als Wohnort ausgesucht.

Stand: 11:00 Uhr


FCM gewinnt in Würzburg

In der Dritten Fußball-Liga hat Magdeburg sein Auswärtsspiel in Würzburg gewonnen. Der 1. FCM setzte sich bei den Würzburger Kickers mit 1:0 durch und verschaffte sich etwas Luft im Kampf um den Klassenerhalt. Der Hallesche FC spielt heute zu Hause gegen Eintracht Braunschweig.

Stand: 11:00 Uhr


Update zum SEK-Einsatz in Stendal

Er könne mit Sprengstoff viele Zivilisten in einer deutschen Stadt töten - damit hatte in der vergangenen Woche ein Stendaler im Internet angegeben. Spezialeinheiten der Polizei fanden in der Wohnung des 32-Jährigen geringe Mengen an Schwarzpulver und Drogen vor. Die Staatsanwaltschaft geht aktuell einem Anfangsverdacht nach. Dieser behandelt die "Störung des öffentlichen Friedens durch das Androhen von Straftaten". Vor Gericht könnte das für den 32-Jährigen eine Geldstrafe bedeuten. Es wäre aber auch eine Haftstrafe für bis zu drei Jahren möglich. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen gebe es jedoch keinen Grund für eine Untersuchungshaft.

Stand: 8:00 Uhr


Weitere Meldungen aus den Regionalstudios


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