Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 21.10.2020

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Tote Wildscheine im Harz frei von Schweinepest

Die fünf toten Wildschweine in der Harzer Bode sind nicht an Afrikanischer Schweinepest verendet. Nach Angaben des Landkreises ergab das ein Bluttest. Die Tiere seien offensichtlich wegen des hohen Wasserstandes ertrunken. Die Kadaver waren sicherheitshalber getestet worden. - In Brandenburg dagegen gibt es inzwischen 80 Fälle der Afrikanischen Schweinepest.

Stand: 20:00 Uhr


Unfall auf der A2 bei Magdeburg

Auf der Autobahn 2 Richtung Berlin ist es am Nachmittag in der Nähe von Magdeburg zu einem schweren Unfall gekommen. Nach Angaben der Polizei war ein Autofahrer zwischen dem Magdeburger Stadtteil Rothensee und Lostau mit seinem Fahrzeug liegen geblieben. Nachdem er aus seinem Auto ausgestiegen war, sei der Mann auf der rechten Fahrspur von einem LKW erfasst worden. Dabei sei er schwer verletzt worden und schwebe nun in Lebensgefahr. Die genauen Umstände des Unfalls sind noch unklar. Die A2 war an der Unfallstelle in Richtung Berlin vorübergehend gesperrt worden. Inzwischen ist eine Spur wieder freigegeben worden.

Stand: 18:00 Uhr


Vorerst kein Lärmschutz in Petersroda bei Bitterfeld

Die Einwohner von Petersroda bei Bitterfeld müssen weiter auf eine Lärmschutzwand warten. Eine Bürgerinitiative kämpft seit Jahren für besseren Lärmschutz und musste nun einen Rückschlag hinnehmen. Der Petitionsausschuss in Berlin empfohlen, das Verfahren einzustellen. Jens-Uwe Böhme von der Bürgerinitiative gegen Bahnlärm sagte MDR SACHSEN-ANHALT, die Summe sei offenbar im 10 Milliarden Euro teuren Ausbaupaket der Bahn nicht drin. Eine Lärmschutzwand hätte 300.000 Euro gekostet. Täglich führen 150 Güter-, Regional- und Schnellzüge auf der wichtigen Nord-Süd-Trasse der Bahn, erklärte Böhme. Im Jahr seien es 40.000 Züge. An einen durchgehenden Schlaf sei in den teils nicht mal 100-Meter entfernten Häusern kaum zu denken. Einwohner aus Petersroda hatten immer wieder auf die unerträglichen Zustände hingewiesen, Unterschriften gesammelt, protestiert. Die Proteste hatten es bis in den Bundestag geschafft.

Stand: 18:00 Uhr


Bürgerservice: Gardelegen auf Instagram und PPush

Die Stadt Gardelegen will ihre Bürger auch in den Sozialen Medien auf dem Laufenden halten. Seit einigen Tagen ist die Stadt auf den Social-Media-Kanälen Instagram und PPush vertreten, um dort regionale Neuigkeiten zu verbreiten. Ilka Marten von der Stabsstelle Marketing sagte MDR SACHSEN-ANHALT, bei PPush handle es sich um eine Nachrichten-App, die der Nutzer einmalig installiert. Eine Anmeldung wie bei anderen Diensten sei nicht notwendig. Marten sagte, das sei ein großer Vorteil. Außerdem würden keine persönlichen Daten wie E-Mail-Adresse oder Handynummer für die App benötigt. Das Herunterladen der App reiche, um an gewünschte Informationen zu kommen. Um die Bürger darüber hinaus zu informieren, werde aktuell daran gearbeitet, ab dem kommenden Jahr einen Bürgerkurier zu veröffentlichen.

Stand: 16:00 Uhr


Kulturhauptstadt: Digitale Präsentation in Magdeburg

Eine Woche vor der Entscheidung um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 hat sich Magdeburg einer Jury präsentiert. Dazu gab es einen Live-Stream von drei verschiedenen Orten in der Stadt und eine anschließende Fragerunde. In der Präsentation zeigte sich Magdeburg unter anderem als bunte Stadt und Stadt des modernen Bauens. Oberbürgermeister Trümper sagte MDR SACHSEN-ANHALT, er sei optimistisch. Kommenden Mittwoch soll der Gewinner bekanntgegeben werden. Neben Magdeburg stehen Hannover, Hildesheim, Nürnberg und Chemnitz zur Wahl.

Stand: 15:00 Uhr


Tod von Kleinkind in Wefensleben: Polizei weitet Fahndung nach verschwundener Mutter auf Raum Leipzig aus

Nach dem Tod eines Kleinkindes Anfang September in Wefensleben weitet die Polizei ihre Fahndung nach der Kindsmutter auch auf den Raum Leipzig aus. Das teilte die Polizeiinspektion in Magdeburg mit. Die 43 Jahre alte Mutter werde mit Haftbefehl wegen Totschlags gesucht. Es bestehe der Verdacht, dass sie ihr 14 Monate altes Kind hätte retten können, hieß es. Seit dem Tod des Säuglings ist die Mutter mit ihren drei älteren Kindern verschwunden. Der Vater sitzt seit Ende September in Untersuchungshaft.

Stand: 13:30 Uhr


Alkoholisiertes Pärchen streitet sich lautstark: Frau schlägt Mann mit Bierflasche

In Halle musste die Polizei den Streit eines alkoholisierten Pärchens am Hauptbahnhof schlichten. Nach Angaben der Bundespolizei fügte die 30-jährige Frau ihrem Lebensgefährten bei dem Streit durch den Schlag mit einer Bierflasche Verletzungen am Kopf zu. Der Mann soll sie zuvor angespuckt, geschlagen und gestoßen haben. Im Krankenhaus wollte sich laut Polizei keiner der Streithähne behandeln lassen. Bei dem Mann wurden 1,13 Promille Atemalkohol, bei der Frau 0,39 Promille gemessen. Gegen das Paar wurde Strafanzeigen wegen Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung gestellt.

Stand: 13:30 Uhr


Jüdisches Denkmal in Halle beschmiert

In der Innenstadt von Halle ist ein jüdisches Denkmal mit Schrift beschmiert worden. Wie die Polizei mitteilte, gibt es bisher keine Hinweise auf die Täter. Der Staatsschutz sei eingeschaltet worden. Das Denkmal erinnert an die ehemalige Synagoge in Halle. In der Vergangenheit war es schon mehrfach Ziel von Angriffen.

Stand: 11:00 Uhr


Steigende Corona-Zahlen: Heimspiel des HFC vor 1.000 Zuschauern

Der Hallesche FC wird sein Heimspiel am Mittwochabend gegen Meppen vor nur 1.000 Zuschauern austragen. Das hat nach Angaben des Fußball-Drittligisten das Gesundheitsamt am Vormittag entschieden. Grund sei die aktuelle Pandemielage. Der HFC habe darauhin umgehend den Vorverkauf für das Spiel gestoppt. Die Stadt Halle hat landesweit derzeit die meisten Corona-Fälle.

Stand: 11:00 Uhr


Endspurt bei Bewerbung um Kulturhauptstadt-Titel: Jury stattet Magdeburg Besuch ab – digital

Im Endspurt um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 stattet die internationale Jury heute Magdeburg einen digitalen Besuch ab. Die Stadt präsentiert sich den Entscheidern coronabedingt online rund sechs Stunden lang in einem nicht öffentlichen Livestream mit verschiedenen Aktionen. Am Mittwoch kommender Woche wird verkündet, welche deutsche Stadt den Titel Kulturhauptstadt Europa 2025 bekommt. Im Rennen sind neben Magdeburg auch Chemnitz, Hannover, Hildesheim und Nürnberg.

Stand: 09:00 Uhr


Pilzexperten warnen vor Apps fürs Smartphone

Pilzexperten warnen vor so genannten Pilz-Apps auf dem Smartphone. Der Landesvorsitzende der Pilzsachverständigen, Groß, sagte MDR SACHSEN-ANHALT, die Verwechlungsgefahr sei enorm. Das könne lebensbedrohliche Folgen haben. Wer Zweifel habe, um welchen Pilz es sich handele, der solle einen Experten zu Rate ziehen und keinesfalls einer Handy-App vertrauen. Die Beratung der Pilzsachverständigen sei grundsätzlich kostenlos.

Stand: 09:00 Uhr


FCM enttäuscht bei Verl: 1:3 verloren

In der dritten Fußball-Liga hat Magdeburg am Dienstagabend auswärts gegen Verl verloren. Der FCM unterlag mit 1:3. In der Tabelle bleiben die Magdeburger auf dem 15. Platz. Halle hat am Mittwochabend Meppen zu Gast.

Stand: 05:00 Uhr


Handballer des SCM starten mit Kantersieg in Europa-League

In der Handball Europa-League hat Magdeburg am Dienstagabend bei Besiktas Istanbul mit 41:23 gewonnen. Für den SCM war es das erste Spiel in der Gruppenphase. Am kommenden Dienstag trifft der Verein in heimischer Arena auf den französischen Rekordmeister Montpellier.

Stand: 05:00 Uhr


Weitere Meldungen aus den Regionalstudios


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