Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 25.05.2020

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Erstes Quartal: Weniger Verkehrstote in Sachsen-Anhalt

In den ersten drei Monaten 2020 hat es in Sachsen-Anhalt weniger Verkehrstote im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gegeben. Wie das Statistische Bundesamt berichtet, starben auf den Straßen in Sachsen-Anhalt zwischen Januar und März 20 Menschen. Das sind neun weniger als vor einem Jahr. Sachsen-Anhalt liegt mit seinen Zahlen im bundesweiten Trend: Deutschlandweit starben 548 Menschen. Das ist ein Rückgang von 93.

Stand: 15:00 Uhr


Flughafen Leipzig/Halle: Offener Brief für eingeschränkte Nachtflüge

Im Umland vom Flughafen Leipzig/Halle formiert sich Widerstand gegen nächtlichen Fluglärm. Mit einem offenen Brief wandte sich jetzt die "Interessengemeinschaft Nachtflugverbot" an den Petitionsausschuss im Bundestag. Dabei geht es in erster Linie um den Frachtflugverkehr. Der Lärm sei für die Anwohner schon seit Monaten unerträglich. Im Großraum Leipzig, Halle und Merseburg seien rund 1,5 Millionen Menschen betroffen. Die Interessengemeinschaf fordert ein Nachtflugverbot für besonders laute Maschinen sowie ein generelles Flugverbot in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag.

Stand: 14:00 Uhr


Ungewöhnlicher Papageien-Diebstahl in Oschersleben

In Oschersleben im Bördekreis ist in der Nacht ein mutmaßlicher Papageien-Dieb unmittelbar nach der Tat gestellt worden. Wie die Polizei mitteilte, waren den Beamten kurz nach Mitternacht zwei Radfahrer ohne Beleuchtung aufgefallen. Bei ihrer Überprüfung stellte sich heraus, dass einer der beiden Männer auf seinem Fahrradanhänger zwei Graupapageien in einem Karton transportierte. Eine Überprüfung im örtlichen Tiergarten ergab, dass die Tiere gestohlen wurden. Gegen den 30-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Stand: 14:00 Uhr


Grimm-Benne: Weg von Ramelow "sehr gefährlich"

Auch Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) sieht die Aufhebung der Corona-Beschränkungen in Thüringen kritisch. Die Ministerin sagte MDR SACHSEN-ANHALT, sie halte den Weg Ramelows für sehr gefährlich. Er signalisiere ein Ende der Pandemie, was nicht der Fall ist. Grimm-Benne sagte, das Handeln Thüringens mache den guten Erfolg in Gesamtdeutschland kaputt. Niedrige Infektionszahlen seien die größte Sicherheit, die man der Bevölkerung geben könne. Ab Donnerstag sollen in Sachsen-Anhalt weitere Lockerungen gelten. So sollen zum Beispiel wieder Touristen aus ganz Deutschland für Ausflüge und Urlaube ins Land kommen dürfen.

Stand: 13:00 Uhr


Hilfsfond für Studierende der Hochschule Magdeburg-Stendal

Studierende der Hochschule Magdeburg-Stendal, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, können auf Unterstützung hoffen. Der Förderverein Pro FH und der Förderkreis für den Standort Stendal haben einen Corona-Hilfsfond eingerichtet. Das teilt die Hochschule auf ihrer Website mit. Studierende können sich bei der Hochschule auf einen Zuschuss von bis zu 450 Euro bewerben. Die ersten Ausschüttungen sollen Anfang Juni erfolgen.

Stand: 11:00 Uhr


Landkreis Harz: Brand in Reifenlager gelöscht

In Falkenstein im Harz hat ein am frühen Montagmorgen ein Reifenlager in einem Gewerbegebiet gebrannt. Wie die Feuerwehr-Leitstelle MDR SACHSEN-ANHALT mitteilte, ist das Feuer auf dem 400 Quadratmeter großen Freilager inzwischen gelöscht. Der dichte schwarze Rauch war zuvor auch über den Ortsteil Ermsleben hinweggezogen. Unter den Einsatzkräften gab es laut Leitstelle einen Verletzten.

Stand: 09:00 Uhr


Land will Folgeprogramm zu Soforthilfen entwickeln

In Sachsen-Anhalt sind an die Unternehmen insgesamt 260 Millionen Euro Corona-Soforthilfen ausgezahlt worden. Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) sagte dem MDR, mit dem Programm sei man im Grunde durch. Jetzt gehe es darum, ein Folgeprogramm zu entwickeln. Dabei denke er vor allem an die Tourismusbranche, die Kultur und die Messebauer. Weiterhin sprach sich Willingmann für einen sogenannten Unternehmerlohn aus. Wenn Unternehmer, Selbstständige oder Freiberufler keine Einnahmen hätten, solle der Staat eine Pauschale von 1.200 Euro pro Monat zahlen. Diese könne für den Lebensunterhalt verwendet werden. Die bisherigen Soforthilfen schließen das aus.

Stand: 11:00 Uhr


"Tagesspiegel": Prozessauftakt gegen mutmaßlichen Halle-Attentäter im Juli

Der Prozess gegen den mutmaßlichen Attentäter von Halle könnte bereits im Juli beginnen. Das berichtet der "Tagesspiegel" unter Berufung auf Justizkreise. Bisher hieß es, der Prozess werde wegen der Corona-Pandemie in den September verlegt. Der Angeklagte soll den Anschlag vom 9. Oktober begangen haben, bei dem versucht wurde in eine Synagoge in Halle einzudringen, um die dort Feiendern zu töten. Als dies nicht gelang tötete er eine Passantin und einen Kunden in einem Döner-Imbiss.

Stand: 8:00 Uhr


Einbruch in Juweliergeschäft – mit dem Auto

In Bitterfeld ist die Polizei mit einem aufsehenerregenden Einbruch in ein Juweliergeschäft beschäftigt. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur. Ihr Vorgehen allerdings hinterließ eine Menge Spuren: Sie waren in der Nacht zu Sonntag mit einem Auto rückwärts in den Laden gefahren. Wie die Polizei mitteilte, zerstörten die Einbrecher anschließend mehrere Vitrinen und verschwanden mit etlichen Schmuckstücken. Allein der Sachschaden beträgt nach Angaben des Juweliers rund 100.000 Euro. Zum Wert des gestohlenen Schmucks wurden zunächst keine Angabe gemacht.

Stand: 11:00 Uhr


A38 zwischen Roßla und Sangerhausen West weiter dicht

Die A38 ist noch mindestens bis Ende dieser Woche in Richtung Leipzig zwischen Roßla und Sangerhausen West komplett gesperrt. Das hat ein Polizeisprecher MDR SACHSEN-ANHALT bestätigt. Die Fahrbahn muss repariert werden, weil es zwischen Roßla und Sangerhausen West vergangene Woche einen Unfall mit einem brennenden Auto gegeben hatte. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Fahrbahn wurde durch die Hitze auf einer Fläche von 250 Quadtratmetern beschädigt. Auf der Umleitung, vor allem in Roßla, kommt es regelmäßig zu Staus.

Stand: 09:00 Uhr


Weitere Meldungen aus den Regionalstudios


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