Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 26.10.2020

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Hotel- und Gaststättenverband verlangt Aufhebung von Beherbergungsverbot

Sachsen-Anhalts Hotel- und Gaststättenverband hat ein Ende des Beherbergungsverbots für Reisende aus Corona-Risikogebieten gefordert. Wie der Verband am Montag mitteilte, hat die Regelung bislang eine "Stornierungswelle höchsten Ausmaßes" verursacht. Zwei Klagen gegen die Regelung liegen derzweit beim Oberverwaltungsgericht Magdeburg. Das Gericht hatte die Landesregierung aufgefordert, dazu Stellung zu nehmen. Das habe die Landesregierung noch immer nicht getan, kritisiert der Dehoga.

Stand: 21:00 Uhr


SPD verschiebt wegen Corona ihren Parteitag

Die SPD in Sachsen-Anhalt hat wegen der Corona-Pandemie den für kommende Woche geplanten Parteitag verschoben. Das sei bei einer Videokonferenz des Landesvorstandes einstimmig beschlossen worden, teilte die Partei am Montagabend mit. Bei der Veranstaltung sollte über das Wahlprogramm für die bevorstehende Landtagswahl im Sommer 2021 abgestimmt werden.

Stand: 19:30 Uhr


Nachfrage nach professioneller Unterstützung bei Erziehung von Kindern steigt

In Sachsen-Anhalt steigt die Nachfrage nach einer professionellen Unterstützung bei der Kindererziehung. Das teilte das Statistische Landesamt am Montag mit. Demnach wurden im vergangenen Jahr 28.700 Hilfen zur Erziehung in Anspruch genommen. Mehr als 40 Prozent der Unterstützungen entfielen auf Beratungsangebote, gefolgt von Erziehung in Heimen sowie sozialpädagogische Familienhilfe. Fast jeder zweite Betroffene lebte bei einem alleinerziehenden Elternteil. Bei knapp sechs Prozent der Hilfesuchenden waren die Eltern unbekannt oder verstorben.

Stand: 19:30 Uhr


Bombendrohung: Zwei Schulgebäude in Halle geräumt

In Halle sind nach einer schriftlichen Bombendrohung zwei Gebäude einer Berufsschule evakuiert worden. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, wurden die Gebäude am Montag weiträumig abgesperrt. Sprengstoffsuchhunde durchsuchten demnach die beiden Berufsschulstandorte in der Innenstadt. Unklar blieb zunächst, ob ein Sprengsatz gefunden wurde. Die Bombendrohung kam per E-Mail an die Schulleitung.

Stand: 17:15 Uhr


Corona: Sachsen-Anhalt rüstet sich für mehr Corona-Tests

In Sachsen-Anhalt bereiten sich Kreise, Kommunen und Mediziner auf eine steigende Nachfrage von Corona-Tests vor. So sollen zusätzliche Fieberambulanzen öffnen. In Wittenberg wurde eine solche Einrichtung bereits vergangene Woche wieder in Betrieb genommen. Im Jerichower Land soll die Fieberambulanz in Burg kommende Woche reaktiviert werden. Das teilte der Kreis heute mit. In bestehenden Testzentren werden die Öffnungszeiten zum Teil ausgeweitet und das Personal aufgestockt. Personen, die sich auf das Virus testen lassen wollen, müssen derzeit mitunter länger auf ihren Test warten.

Stand: 16:00 Uhr


Haseloff: Corona-Lage im Griff, aber kein Selbstläufer

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff sieht die Corona-Lage im Land derzeit als beherrschbar. Auf einer Pressekonferenz in Halle sagte Haseloff, man habe die hohe Test-Dichte aufrechterhalten können. Die Situation sei aber kein Selbstläufer und der Prozess jeden Tag neu beeinflussbar. Haseloff appellierte erneut an die Sachsen-Anhalter, vermeidbare Reisen zu unterlassen und die Kontakte zu beschränken. Morgen soll im Kabinett die weitere Lage beraten werden. Zudem werde es eine Konferenz der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin geben.

Stand: 14:00 Uhr


Frau stirbt bei Verkehrsunfall zwischen Rogätz und Loitsche

Bei einem schweren Verkehrsunfall im Landkreis Börde ist am Montagvormittag eine Frau ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, war die 47-Jährige mit ihrem Auto zwischen Rogätz und Loitsche unterwegs, als sie auf einen Transporter mit Anhänger auffuhr. Der LKW-Fahrer hatte gebremst, weil er links abbiegen wollte. Die Straße zwischen Loitsche und Rogätz ist an der Unfallstelle noch gesperrt.

Stand: 12:45 Uhr


Halle: Prozess gegen ehemaligen Bauunternehmer beginnt

Vor dem Landgericht in Halle beginnt heute der Prozess gegen einen ehemaligen Bauunternehmer aus Coswig. Er soll zwischen 2009 und 2012 unter anderem für seine Mitarbeiter keine Sozialversicherungsbeiträge gezahlt und Steuern hinterzogen haben. Dabei geht es um rund 450.000 Euro. Insgesamt werden dem Mann Verstöße in 29 Fällen zur Last gelegt. Im Falle einer Verurteilung droht dem Angeklagten eine Freiheitsstrafe.

Stand: 11:00 Uhr


Mansfeld-Südharz verschärft Corona-Maßnahmen

Wegen steigender Corona-Infektions-Zahlen gelten im Landkreis Mansfeld-Südharz ab heute weitere Einschränkungen. Landrätin Klein hat eine entsprechende Verfügung erlassen. An privaten Feiern dürfen demnach generell nur noch 20 Personen teilnehmen. Ausgenommen seien Feiern mit Angehörigen aus maximal zwei Hausständen oder mit nahen Verwandten. Bei fachkundiger Organisation dürfen in geschlossenen Räumen maximal 100; unter freiem Himmel maximal 200 Personen gemeinsam feiern. Das gilt auch bei geschäftlichen, kirchlichen und anderen Veranstaltungen. Wer gegen die Auflagen im Kreis Mansfeld-Südharz verstößt, muss laut Landrätin mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro rechnen.

Stand: 11:00 Uhr


Ermittlungen nach Unfall mit zwei Toten im Bördekreis

Im Landkreis Börde ermittelt die Polizei nach einem Unfall mit zwei Toten am Wochenende zur Ursache. Wie die Polizei mitteilte, waren bei Schleibnitz zwischen Magdeburg und Wanzleben zwei Autos frontal zusammengestoßen. Der Fahrer des einen Wagens konnte schwer verletzt aus dem Wrack befreit werden. Der Fahrer und die Beifahrerin des anderen Autos kamen ums Leben. Vier Kinder im Alter zwischen acht Monaten und 14 Jahren in dem Van wurden schwer verletzt. Bei der getöteten Frau soll es sich um die Mutter des acht Monate alten Kleinkindes handeln. Mehrere Angehörige, die am Unfallort eintrafen, erlitten einen Schock. Notfallseelsorger kümmerten sich auch um Ersthelfer und Einsatzkräfte.

Stand: 11:00 Uhr


Schnelles Internet für viele in Mansfeld-Südharz

Über schnelles Internet dürfen sich ab heute viele Menschen im Landkreis Mansfeld-Südharz freuen, nämlich in Arnstein, Sangerhausen, Hettstedt, Allstedt und Eisleben sowie den Gemeinden Seegebiet Mansfelder Land, Südharz und Goldene Aue. Privatkunden könnten nun mindestens 50 Mbit/s nutzen, Firmen und Gewerbetreibenden mindestens 100 Mbit/s, hieß es. Das Ausbauprojekt verlief allerdings nicht reibungslos. Immer wieder gab es Verzögerungen, unter anderem durch Lieferschwierigkeiten beim Material.

Stand: 11:00 Uhr


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