Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 25.01.2021

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Weltkriegsbombe in Leuna gesprengt

Am Chemiestandort Leuna haben Bauarbeiter am Dienstag-Vormittag eine Bombe entdeckt. Kampfmittel-Experten zufolge stammt sie aus dem Zweiten Weltkrieg und wiegt fünf Zentner. In Absprache mit der Flugsicherung und dem Betreiber einer Pipeline wurde die Bombe am Nachmittag in der nahegelegenen Kiesgrube Wallendorf kontrolliert gesprengt.

Stand: 20:30 Uhr


Bauhaus ist "Museum des Jahres"

Das Bauhaus-Museum in Dessau ist "Museum des Jahres". Das hat der Deutsche Verband der Kunstkritiker mitgeteilt. Das 2019 eröffnete Haus halte nicht nur die Erinnerung an das Bauhaus wach. Es übertrage die Idee auch eindrucksvoll in die Gegenwart. Die Entscheidung, das Museum im Stadtzentrum zu bauen, trage zu ihrer kulturellen Wiederbelebung bei. Dem Verband gehören knapp 220 deutsche Autoren, Journalisten und Publizisten an.

Stand: 17:30 Uhr


Lösung für Streit um kranke Bäume im Gartenreich in Sicht

Im Streit um kranke Bäume im Dessau-Wörlitzer Gartenreich scheint eine Lösung in Sicht. Wie die Direktorin der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Mang, sagte, soll ein externes Büro gemeinsam mit Umweltschützern bis zum Sommer eine Inventur machen. Die Stiftung hatte vor kurzem angekündigt, 49 kranke Bäume zu fällen. Das hatte für Proteste gesorgt. Zum Dessau-Wörlitzer Gartenreich gehören rund 4.000 Hektar Wald.

Stand: 17:00 Uhr


Müll-Aufkommen in Anhalt und Wittenberg gestiegen

Das Müll-Aufkommen in Anhalt und Wittenberg ist wegen der Corona-Pandemie deutlich gestiegen. Wie der Chef der Anhalt-Bitterfelder Kreiswerke, Eckelmann, MDR SACHSEN-ANHALT sagte, sind die Annahmestellen regelrecht mit Elektroschrott geflutet worden. Auch beim Biomüll ging es demnach deutlich nach oben, pro Kopf um mehr als zwölf Kilogramm. Beim Sperrmüll und Hausmüll seien es zwischen drei und vier Kilogramm mehr gewesen. Eckelmann geht trotzdem nicht von höheren Müll-Gebühren aus. Im Nachbarkreis Wittenberg sollen die Müll-Gebühren dagegen wegen der größeren Abfallmengen angehoben werden. Auch andere Kreise und Städte wie Magdeburg hatten über ein erhöhtes Müll-Aufkommen berichtet.

Stand: 17:00 Uhr


Corona-Maßnahmen verhindern auch andere Infektionen

Die Corona-Beschränkungen wirken sich in Sachsen-Anhalt auf andere Erkrankungen aus. Nach Angaben der Krankenkasse DAK sind Windpocken, Grippe oder Infektionen mit dem Norovirus im vergangenen Jahr nur noch etwas mehr als halb so oft aufgetreten wie im Vorjahr. Für 2019 meldete die Kasse rund 27.000 und für 2020 rund 15.000 Fälle. Beim Norovirus habe es sogar einen Rückgang um zwei Drittel gegeben. DAK-Chef Meyrich sagte, die Hygiene-Maßnahmen hätten auch andere gefährliche Krankheiten verhindert.

Stand: 13:00 Uhr


Städte- und Gemeindebund gegen Steuererhöhungen

Der Städte- und Gemeindebund in Sachsen-Anhalt sieht Gebühren- oder Steuererhöhungen während der Corona-Pandemie skeptisch. Landesgeschäftsführer Leindecker sagte dem MDR, es sei nicht möglich, Gebühren für Müllabfuhr oder Wasserversorgung hochzuschrauben, um beispielsweise Steuerverluste auszugleichen. Das Kommunalabgaberecht verbiete solche Querfinanzierungen. Auch bei anderen kommunalen Angeboten wie Schwimmbädern oder Theatern seien Gebührenerhöhungen eher schwierig. In einer Umfrage hatten zwei Drittel der befragten Städte und Gemeinden angekündigt, Steuern und Abgaben erhöhen zu wollen.

Stand: 13:00 Uhr


Mann stirbt nach Unfall auf der A2

Zehn Tage nach einem Auffahrunfall auf der A2 ist ein Autofahrer an den Folgen gestorben. Nach Polizeiangaben starb der 58-Jährige heute im Krankenhaus. Der Mann hatte auf der A2 zwischen Ziesar und Theeßen einen vor ihm fahrenden Wagen auf der mittleren Fahrspur übersehen. Er fuhr auf das Auto auf, wodurch beide Fahrzeuge einen weiteren Wagen streiften. Neben dem 58-Jährigen waren fünf Insassen im zweiten Auto verletzt worden, darunter drei Kinder.

Stand: 13:00 Uhr


Hallesche Verkehrsbetriebe verteilen kostenlose Masken in Bus und Bahn

In Halle verteilen die halleschen Verkehrsbetriebe ab heute kostenlose OP-Masken an Fahrgäste. Wie die HAVAG mitteilte, werden in den ersten zwei Wochen Teams im gesamten Liniennetz unterwegs sein. Die Stadt Halle stelle 30.000 medizinische Mund-Nasen-Schutze zur Verfügung. Wer nur eine einfache Stoffmaske trage, werde darauf hingewiesen und bekomme ebenfalls einen kostenlosen medizinischen Schutz. Anders als in Magdeburg wird gegen Maskenverweigerer ab dem 1. Februar eine Geldstrafe in Höhe von 30 Euro verhängt.

Stand: 11:00 Uhr


Behinderungen an der B2 bei Wittenberg

Autofahrer auf der Bundesstraße 2 von Lutherstadt Wittenberg Richtung Eutzsch müssen ab heute mit Behinderungen rechnen. Grund sind umfangreiche Bauarbeiten an der Flutbrücke am Abzweig Wittenberg-Pratau. Nach Angaben der Landesstraßenbaubehörde werden dort die beiden Übergänge zwischen der Brücke und dem Straßenbelag saniert. Autos würden einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Ende der Woche soll alles fertig sein.

Stand: 11:00 Uhr


Edeka zieht in neues Logistikzentrum Osterweddingen

Der Lebensmittelhändler Edeka bezieht ein neues Logistikzentrum südlich von Magdeburg. Nach Angaben des Vermieters Garbe Industrial Real Estate wird EDEKA wird voraussichtlich im dritten Quartal 2021 etwa ein Viertel der insgesamt 84.000 Quadratmeter Hallenfläche beziehen. Die Bauarbeiten für das neue Logistikzentrum bei Osterweddingen hatten erst vor wenigen Wochen begonnen.

Stand: 11:00 Uhr


Brandstiftung in Gardelegen und Stendal

In Gardelegen und Stendal ermittelt die Polizei in zwei Fällen wegen Brandstiftung. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Unbekannter in Gardelegen in einer Gartenanlage 12 Kubikmeter Kaminholz angezündet. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. In Stendal versuchte ein Mann, einen PKW mit einem angezündeten Lappen in Brand zu stecken. Die Feuerwehr konnte jedoch eingreifen, bevor das Fahrzeug komplett in Flammen aufging. Verletzte gab es in beiden Fällen nicht.

Stand: 11:00 Uhr


Abwahlverfahren in Gerbstedt: Bürgermeister muss Posten räumen

In der Stadt Gerbstedt im Landkreis Mansfeld-Südharz ist der parteilose Bürgermeister Bernd Hartwig gestern abgewählt worden. Zur Abstimmung aufgerufen waren rund 6.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Laut dem vorläufigen Endergebnis stimmten rund 65 Prozent für die Abwahl. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 52 Prozent. Innerhalb der nächsten drei Monate muss es nun eine neue Bürgermeisterwahl geben. Dem Abwahlverfahren vorausgegangen waren monatelange Reibereien zwischen Stadtrat und Rathauschef, unter anderem wegen des Haushalts.

Stand: 11:00 Uhr


Weitere Meldungen aus den Regionalstudios


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