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Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 02.12.19

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Neuer Stendaler Landrat will Nahverkehr umstellen

Der neu gewählte Landrat im Kreis Stendal, Patrick Puhlmann, will den Nahverkehr umstellen. Der SPD-Politiker sagte, derzeit gebe es ein starres Linienbus-System, das wenig genutzt werde, aber viel Geld koste. Künftig solle im Nahverkehr auf Bürger-Mobile und andere flexiblere Modelle gesetzt werden. Der 36-Jährige tritt seinen neuen Job als Landrat im März an.

Stand: 21:00 Uhr


Baumfällungen im Gartenreich liegen weiter auf Eis

Im Dessau-Wörlitzer Gartenreich werden in diesem Winter nicht wie geplant tausende Bäume gefällt. Das ist das Ergebnis einer Kuratoriumssitzung im Schloss Großkühnau. Staatsminister Robra räumte dabei Kommunikationsprobleme ein. Es sei nie geplant gewesen, 8.000 Eichen zu fällen, sondern 8.000 geschädigte Bäume, vornehmlich Eschen. Davon ist inzwischen keine Rede mehr. Jetzt sollen im Gartenreich nur noch umsturzgefährdete Bäume an den Wegen gefällt werden. Ein neuer Forst-Strategie-Plan soll dann klären, welche Maßnahmen künftig notwendig sind, um Dürre-Folgen und Schädlingsbefall zu meistern.

Stand: 17:00 Uhr


Mehr Äcker in Sachsen-Anhalt ökologisch bewirtschaftet

In Sachsen-Anhalt werden immer mehr Agrarflächen ökologisch bewirtschaftet. Wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte, stieg der Anteil des Ökolandbaus in den vergangenen zwei Jahren auf 8 Prozent der gesamten Anbaufläche. Das waren 53 Prozent mehr als 2016. Landwirtschaftsministerin Dalbert begrüßte die Entwicklung und verwies auf die Bedeutung der Landwirtschaft für den Klimaschutz.

Stand: 16:00 Uhr


Weiterbetrieb der Burgenland-Kliniken vorerst gesichert

Beim insolventen Klinikum Burgenlandkreis soll der Betrieb an den beiden Standorten Naumburg und Zeitz vorerst unverändert weiterlaufen. Das hat der Insolvenzverwalter mitgeteilt. Bis endgültig über die Zukunft der Kliniken entschieden sei, würden weder Stationen geschlossen noch Personal abgebaut. Das gelte auch für die Geburtsstation in Zeitz. Wie es mit den rund 1.500 Beschäftigten weitergeht, soll spätestens im März feststehen. Die Krankenhäuser in Naumburg und Zeitz hatten im September Insolvenz angemeldet. Derzeit wird an einem neuen Konzept für die Burgenland-Kliniken gearbeitet.

Stand: 15:00 Uhr


Linke bezweifelt Aufklärungsziel der AfD zum Anschlag von Halle

Der Untersuchungsausschuss zum Anschlag von Halle ist aus Sicht der Linken ein Mittel zur Selbstinszenierung der AfD. Die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Henriette Quade, sagte MDR SACHSEN-ANHALT nach der ersten Sitzung, die AfD wolle sich als Aufklärer des Anschlags aufspielen. Sie stelle aber nicht eine Frage zur Motivation des Täters. Der AfD-Abgeordnete Robert Farle erklärte, es gehe um die Sicherheit der Bürger, die auf dem Spiel stehe. Er sprach von schlampiger Arbeit der Polizei. Der Ausschuss wurde mit den Stimmen der AfD vom Landtag eingesetzt. - In Halle hatte ein schwer bewaffneter Mann am 9. Oktober versucht, in die Synagoge einzudringen. Als das nicht gelang, erschoss er zwei Menschen.

Stand: 13:00 Uhr


Rätsel um Schwimmpanzer in der Elbe gelöst

Das Rätsel um einen Panzer in der Elbe bei Rosslau ist gelöst. Nach Angaben der Polizei gehört der russische Kampfwagen einem Mann aus Dessau-Rosslau. Ein Sprecher sagte, mit dem Hobbypanzerfahrer sei ein intensives Gespräch geführt worden. Derzeit werde geprüft, ob der Mann den Panzer überhaupt fahren durfte. Wie der Mann in den Besitz des Fahrzeugs gekommen ist, ist unklar. Vor rund vier Wochen hatte der Panzer bei Rosslau die Elbe durchquert. Das hatte bei Anwohnern für Aufsehen gesorgt.

Stand: 11:00 Uhr


Ein Wald für Tangermünde

Die Tangermünder wollen ihrer Stadt einen Wald schenken. Nach Angaben des Gründungsvereins der Stadtstiftung laufen Gespräche, auf welchem Gelände ein Stück Land aufgeforstet werden könnte. Ziel sei eine grüne Oase für Erholung, Spiel und Artenvielfalt. Der Stadtstiftung-Verein in Tangermünde hatte in der Vergangenheit schon bei anderen Projekten die Organisation übernommen und die Finanzierung angeschoben.

Stand: 10:00 Uhr


Aschersleben und Staßfurt: Streik bei Ameos

In den Kliniken Aschersleben und Staßfurt lassen zahlreiche Beschäftigte heute ihre Arbeit ruhen. Die Gewerkschaft Verdi hat zu einem zweitägigen Warnstreik aufgerufen. Gefordert werden Tarifverträge. Seit Sommer gebe es kein verhandlungsfähiges Angebot, heißt es in einer Mitteilung der Gewerkschaft.

Ameos hingegen wirft den Gewerkschaftern vor, Arbeitsplätze zu gefährden. Man werde reagieren müssen, teilte der Klinikbetreiber mit. Die Patienten- und Notfallversorgung sei auch während des zweitätigen Warnstreiks in Aschersleben und Staßfurt sichergestellt.

Stand: 09:00 Uhr


Untersuchungsausschuss zum Terroranschlag in Halle

Fast zwei Monate nach dem Terroranschlag in Halle beginnt heute die politische Aufarbeitung des Geschehens. Im Magdeburger Landtag kommt am Vormittag zum ersten Mal der Untersuchungsausschuss zusammen. Auf Antrag der AfD-Fraktion soll das Gremium den Polizeieinsatz am Tat-Tag beleuchten.

Außerdem geht es um das Sicherheitskonzept für die Synagoge in Halle. Sie war trotz des höchsten jüdischen Feiertages nicht zusätzlich geschützt. Heute steht zunächst Organisatorisches auf der Tagesordnung. Die inhaltliche Arbeit soll im Januar beginnen.

Stand: 08:00 Uhr


SPD-Landeschefin für Fortsetzung der GroKo

Sachsen-Anhalts künftige SPD-Landeschefin Juliane Kleemann ist für eine Fortsetzung der Großen Koalition im Bund. Kleemann sagte MDR SACHSEN-ANHALT, es sei nicht sehr intelligent, sollten die Sozialdemokraten vorzeitig aus der Koalition aussteigen. Die SPD habe eine gute Sacharbeit gemacht, ihre Minister in der Regierung lieferten. Die Landespolitikerin kritisierte Äußerungen der künftigen neuen SPD-Bundesvorsitzenden Saskia Esken. Diese hatte den Fortbestand der Großen Koalition an neue Verhandlungen mit der Union geknüpft.

Stand: 08:00 Uhr


Lkw-Unfall auf der A9

Auf der Autobahn 9 sorgt ein verunglückter Lastwagen heute Morgen für Probleme. Zwischen Bad Dürrenberg und dem Kreuz Rippachtal ist in der Nacht ein Lkw in eine Baustellenabsperrung gefahren. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand. Die Bergungsarbeiten gestalten sich allerdings schwierig. Wie lange die Fahrbahn in Richtung München gesperrt bleibt, ist unklar. Die Polizei erwartet Probleme im Berufsverkehr.

Stand: 07:00 Uhr


Weitere Meldungen aus den Regionalstudios

Über Themen aus den Kurznachrichten berichtet MDR SACHSEN-ANHALT auch im .... Hörfunk | MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | ab 5:00 Uhr
Fernsehen | MDR um 11 | 11:00 Uhr
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Zuletzt aktualisiert: 02. Dezember 2019, 21:00 Uhr

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