Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 06.06.2020

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Hallescher FC wieder auf Abstiegsplatz gerutscht

In der dritten Fußball-Liga steht der Hallesche FC erneut auf einem Abstiegsplatz. Die Hallenser unterlagen beim direkten Abstiegs-Konkurrenten FSV Zwickau 1:5. In der Tabelle rutschte der HFC auf Rang 17. Bereits gestern ist das Heimspiel des 1. FC Magdeburg gegen den KFC Uerdingen mit einem 1:1-Unentschieden ausgegangen. In der Tabelle verbesserte sich der FCM auf Platz 14, vier Punkte vor der Abstiegszone.

Stand: 16:00 Uhr


Pizzeria in Magdeburg überfallen

In Magdeburg ist eine Pizzeria überfallen worden. Wie die Polizei am Sonnabend weiter mitteilte, hatte ein Unbekannter eine Angestellte kurz vor Mitternacht bedroht und Geld gefordert. Der Überfall war demnach bereits am Freitagabend. Der mutmaßliche Räuber sei mit mehreren Hundert Euro entkommen. Die Polizei suchte den Mann mit einem Spürhund, allerdings ohne Erfolg.

Stand: 17:00 Uhr


Nach Umfrage: Haseloff lässt Kandidatur offen

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) lässt weiter offen, ob er bei der Landtagswahl im kommenden Jahr noch einmal antritt. Es gehe jetzt erstmal darum, die Corona-Krise zu bewältigen, sagte er MDR SACHSEN-ANHALT. Erst danach würden alle anderen Entscheidungen getroffen. Im aktuellen Sachsen-Anhalt-Trend hatten sich 76 Prozent zufrieden oder sehr zufrieden mit der Arbeit Haseloffs gezeigt. 72 Prozent sind der Meinung, Haseloff wäre bei der kommenden Landtagswahl ein guter Spitzenkandidat für die CDU. Innenminister Holger Stahlknecht (CDU), der ebenfalls im Gespräch ist, kommt auf 42 Prozent Zustimmung.

Stand: 11 Uhr


Landesfeuerwehrverband: Waldbrände für Feuerwehren immer größeres Aufgabenfeld

Waldbrände sind von März bis Oktober ein Aufgabenfeld für die Feuerwehren im Land, während sie früher eigentlich eine Nebenaufgabe darstellten. Das sagt Kai-Uwe Lohse, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes. "Früher waren Waldbrände ein Nebengeschäft der Feuerwehren." Es habe eher vereinzelt in den heißen Sommermonaten Juni und Juli gebrannt. In den vergangenen beiden Jahren sei die Waldbrandgefahr aber rapide gestiegen. " Die Freiwilligen Feuerwehren seien deshalb mehr gefordert. Lohse sagt das auch vor dem Hintergrund des aufsehenerregenden Brandes an der Roßtrappe, das am Pfingstwochenende ausgebrochen war.

Stand: 11:00 Uhr


Städtisches Klinikum Magdeburg schränkt Besucherregeln wieder ein

Das Städtische Klinikum Magdeburg hat die Besuchsregelungen nach einer Woche bereits wieder eingeschränkt. Das teilte die Klinik am Freitag mit. Demnach habe sich gezeigt, dass der Personalaufwand zur Kontrolle der Regelungen sehr hoch sei. Zum anderen würden Besucher versuchen, die festgelegten Regeln zu umgehen. Klinik-Geschäftsführer Knut Förster teilte mit, die Leute würden etwa in einigen Fällen versuchen, mit mehren Personen ihre Verwandten zu besuchen. Auch die Besuchszeit werde mitunter nicht beachtet. Die neuen Einschränkungen sollen ab Montag gelten, darunter mit einer auf die Nachmittagsstunden begrenzten Besuchszeit (15 bis 18 Uhr) und verschärften Einlass- und Hygienemaßnahmen.

Stand: 20:00 Uhr


Gegen Rassismus: Demonstration in Madgeburg

In Magdeburg sammeln sich Teilnehmer für eine Demonstration gegen Rassismus und Polizeigewalt. Sie soll um 14 Uhr starten. Anlass ist der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis in den USA. Die Demo ist Teil eines weltweiten Aktionstages. Erste Gedenkveranstaltungen gab es bereits in Tokio, Seoul und Bangkok sowie in Australien.

Stand: 13:30 Uhr


Halle: Verdächtiger im Fall der Hakenkreuze ermittelt

Die Polizei in Halle hat im Zusammenhang mit Hakenkreuzen vor der Jüdischen Gemeinde einen Tatverdächtigen ermittelt. Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich um einen 64-Jährigen aus Halle. Der Mann sei auf einer Videoaufnahme zu sehen gewesen. Er wurde am Abend von Einsatzkräften der Polizei erkannt, kontrolliert und vernommen. Weitere Informationen wollte die Polizei nicht mitteilten. Am Dienstag war auf dem Gehweg vor der jüdischen Gemeinde in Halle ein Hakenkreuz entdeckt worden. Ein paar Tage zuvor war der Polizei ein aus Zellstoff hergestelltes Hakenkreuz übergeben worden, das ebenfalls vor dem Gebäude der jüdischen Gemeinde gelegen hatte. Im Zusammenhang mit dem Hakenkreuz aus Zellstoff ermittelt die Polizei auch gegen einen Beamten der Polizei: Laut Polizei war der Beamte vor drei Tagen zusammen mit einem Kollegen an den Fundort geschickt worden. Anschließend meldete er, nichts entdeckt zu haben. Auf Videobildern ist allerdings zu sehen, wie der Polizist auf das aus Zellstoff gefertigte Hakenkreuz tritt und es entfernt. Gegen ihn wird nun wegen Strafvereitelung im Amt ermittelt. Er wurde zudem in eine andere Diensstelle versetzt.

Stand: 12:00 Uhr


Weitere Meldungen aus den Regionalstudios


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