Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 26.09.2020

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Drittliga-Fußball: HFC verliert zu Hause, FCM holt Punkt in München

Fußball-Drittligist Hallescher FC hat nach dem Derby-Sieg in Magdeburg voriges Wochenende nun selbst eine Heim-Niederlage kassiert. Die Hallenser unterlagen dem FC Ingolstadt mit 0:2. Damit steht der HFC in der Tabelle nun auf Rang 9. Der ersatzgeschwächte 1. FC Magdeburg konnte hingegen bei 1860 München nach vorheriger Führung noch einen Punkt mitnehmen. Die Teams trennten sich 1:1. Damit verbesserten sich die Magdeburger auf Platz 16.

Stand: 16:00 Uhr


Räuber überfällt Frau an Wohnungstür in Halle

Ein Mann in Halle hat eine 47-Jährige vor ihrer Wohnungstür bedroht und überfallen. Nach Angaben der Polizei war die Frau gerade von einem Spaziergang zurückgekehrt. Als sie an ihrer Haustür nach ihrem Schlüssel suchte, näherte sich der Unbekannte und bedrohte sie mit einem pistolenartigen Gegenstand. Im Haus nahm er der Frau und einer 22-Jährigen die Handys ab und flüchtete anschließend.

Stand: 15:00 Uhr


Polizei verhindert rechtsextremen Wettkampf in Magdeburg

In Magdeburg hat die Polizei am Samstag eine rechtsextreme Kampfsport-Veranstaltung vorzeitig abgebrochen. Nach Angaben der Beamten hätte sie im Stadtteil Rothensee auf dem Gelände eines Motorrad-Clubs stattfinden sollen. Rund 90 Teilnehmer und Besucher waren dafür aus zehn Bundesländern angereist. Verboten wurde der Wettkampf, weil der begründete Verdacht bestand, dass die Veranstaltung und der dort praktizierte Kampfsport das Ziel haben, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu gefährden. Rund 140 Polizisten waren im Einsatz. Die als "Kampf der Nibelungen" betitelte Veranstaltung hatte in den vergangenen Jahren in Sachsen stattgefunden. Zuletzt in der Gemeinde Ostrau, wo sie vergangenes Jahr verboten wurde.

Stand: 15:00 Uhr


Apotheken in Existenz-Not nach Insolvenz von Rezept-Abrechnungsfirma AvP

In Sachsen-Anhalt steht offenbar knapp jede fünfte Apotheke vor akuter Zahlungs-Not. Der Landes-Apothekerkammer zufolge sind mehr als 100 Apotheken betroffen. Grund sei die Pleite der bundesweiten Rezept-Abrechnungs-Firma AvP. Nach Angaben der Kammer stehen Zahlungen von jeweils bis zu 400-tausend Euro pro Apotheke aus. Das Geld werde dringend benötigt, um Rechnungen, Mieten, Gehälter und Sozialabgaben zu bezahlen. Die Insolvenzen der Apotheken könnten die Arzneimittelversorgung in Wohnortnähe gefährden, so die Kammer. AvP sorgte bislang dafür, dass Apotheken Geld von den Krankenkassen erhielten. Mitte September meldete die Firma Insolvenz an. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Bankrotts.

Stand: 13:00 Uhr


Forstbetrieb: Gefahren im Wald nicht unterschätzen

Der Landes-Forstbetrieb in Sachsen-Anhalt ruft die Menschen zu mehr Achtsamkeit in den Wäldern auf. Oftmals könne die Gefahr, die von Bäumen ausgehen kann, nicht rechtzeitig erkannt werden. Es gebe nur einen ganz kurzen Knacks und ein Ast rausche in zwei Sekunden Dutzende Meter in die Tiefe. Eine der Ursachen ist dem Landes-Forstbetrieb zufolge die Trockenheit in Sachsen-Anhalt. Auch Pilzerkrankungen und Borkenkäfer hätten Schäden verursacht. Trotz regelmäßiger Kontrollen sei es nicht möglich, jeden einzelnen Baum zu überprüfen.

Stand: 13:00 Uhr


Handel mit Russland im Osten start gesunken

Der Handel zwischen Deutschland und Russland ist in den vergangenen Jahren deutlich eingebrochen. Laut einer neuen Analyse der Deutschen Wirtschaft sind die ostdeutschen Bundesländer davon stärker betroffen als die westdeutschen. Demnach ist das Gesamthandels-Volumen zwischen 2013 und 2019 um ein Viertel zurückgegangen. Im Osten lag das Minus bei rund 40 Prozent. Die heftigsten Einbußen verzeichnete Sachsen mit einem Minus von mehr als 70 Prozent. In Sachsen-Anhalt sind es knapp 32 Prozent weniger. Nach Angaben des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft sind viele Unternehmen im Osten traditionell stärker in Russland engagiert.

Stand: 10:00 Uhr


Bauernverband: Einbußen durch Afrikanische Schweinepest

Die Afrikanische Schweinepest sorgt bei den Schweinehaltern in Sachsen-Anhalt für erhebliche Einbußen. Wie der Präsident des Landesbauernverbandes, Feuerborn, MDR SACHSEN-ANHALT sagte, liegen die Verluste schon jetzt bei rund 30 Prozent. Nach dem ersten Fall in Brandenburg hatte unter anderem China ein Importstopp für deutsches Schweinefleisch verhängt. Sachsen-Anhalts Agrarministerin Dalbert sagte, man sehe die Vorgänge mit großer Sorge. Bund und Länder hatten gestern unter anderem beschlossen, die Jagd auf Wildschweine deutlich zu verstärken. - Die Afrikanische Schweinepest war vor rund zwei Wochen in Brandenburg ausgebrochen. In Sachsen-Anhalt gibt es noch keinen Fall.

Stand: 08:00 Uhr


FDP in Sachsen-Anhalt wählt Kandidatenliste

Die FDP in Sachsen-Anhalt stellt heute in Wittenberg ihre Kandidatenliste für die Landtagswahl im kommenden Jahr auf. Auf dem Parteitag tritt die Magdeburgerin und Vize-Parteichefin Lydia Hüskens für den Spitzenplatz an. Gegenkandidaten gibt es bislang nicht. Die 56-Jährige saß bereits zwischen 2002 und 2011 für die Liberalen im Landtag. Bei den darauf folgenden zwei Landtagswahlen reichte es für die FDP nicht für den Sprung über die Fünfprozent-Hürde. Zuletzt hatte FDP-Parteichef Sitta angekündigt, sein Amt zum Parteitag zur Verfügung zu stellen. Grund war ein interner Streit.

Stand: 08:00 Uhr


Streiks im Nahverkehr treffen auch Sachsen-Anhalt

Der angekündigte bundesweite Warnstreik im Öffentlichen Personennahverkehr am Dienstag hat auch Auswirkungen auf Sachsen-Anhalt. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi sollen Busse und Bahnen in Magdeburg, Halle, Dessau-Roßlau und dem Burgenlandkreis in den Depots bleiben. Mit dem Warnstreik wird der Druck auf die Arbeitgeber in den laufenden Tarifverhandlungen erhöht. Die Gewerkschaft will einen Rahmenvertrag durchsetzen, der in allen Bundesländern gelten soll. In Sachsen-Anhalt fordert verdi für die Beschäftigten auch mehr Geld.

Stand: 05:00 Uhr


Entwarnung an Bahnstrecke: Kein Gefahrgut ausgetreten

Ein vermeintlicher Zwischenfall mit Gefahrgut hat am Freitagabend für einen Großeinsatz der Feuerwehr an der Bahnstrecke zwischen Halle und Bitterfeld gesorgt. Laut Bundespolizei musste ein mit Chlorgas beladener Zug bei Landsberg gestoppt werden. Nach ersten Meldungen sollte Gefahrgut ausgetreten sein. Die Feuerwehr konnte jedoch Entwarnung geben. Es handelte sich lediglich um Kondenswasser. Die Bahnstrecke war mehrere Stunden gesperrt. Züge wurden umgeleitet.

Stand: 05:00 Uhr


Klima-Proteste in Sachsen-Anhalt

Am weltweiten Klimaaktionstag haben heute auch Menschen in Sachsen-Anhalt an mehreren Orten teilgenommen. Fridays for Future, die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland und weitere Initiativen hatten in Städten wie Magdeburg, Halle, Dessau-Roßlau und Wernigerode unter dem Motto "Kein Grad weiter" zu den Klima-Demonstrationen aufgerufen. In Magdeburg etwa kamen mehrere Hundert Demonstranten auf dem Domplatz zusammen. In Halle waren laut einem Polizeisprecher am frühen Nachmittag etwa 750 Menschen bei der Klima-Demo dabei. Insgesamt waren bundesweit mehr als 400 Protestaktionen angemeldet. Bei der zentralen Veranstaltung in Berlin starteten am Mittag mehrere Demonstrationszüge sowie ein Sitzstreik vor dem Brandenburger Tor.

Stand: 15:30 Uhr


Aussteller: Lange hält die Branche nicht mehr durch

Auf dem Gutshof Döbbelin bei Stendal ist die Ausstellung "LebensArt" eröffnet worden. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Messe für Garten, Wohnen und Lifestyle ein halbes Jahr später als sonst. Veranstalter Martin Schmidt sagte MDR SACHSEN-ANHALT, unter freiem Himmel ließen sich auch unter Corona-Bedingungen Ausstellungen gut organisieren. Für die Herbst- und Wintersaison brauche es aber neue Impulse. Wichtig sei der Diskurs zwischen Politik und Branche. Es bringe nichts, wenn die Politik etwas ohne die Fachkenntnis der Branche entscheide. Schmidt sieht in der Ausstellung in Döbbelin ein "...deutliches Statement, dass auch unter den jetzigen Bedingungen größere Veranstaltungen machbar sind. Das ist unerlässlich, wenn man nicht auf die komplette Branche verzichten will. Lange hält die Branche das nicht mehr aus." - Die Ausstellung geht bis Sonntag.

Stand: 15:30 Uhr


Mann in Merseburg niedergestochen

In eine Mehrfamilienhaus in Merseburg ist am Vormittag ein Mann niedergestochen worden. Wie die Polizei berichtet, hatten Zeugen den 40-Jährigen gefunden. Er kam mit Stichverletzungen ins Krankenhaus. Die Beamten haben einen 33 Jahre alten Verdächtigen aus Halle festgenommen. Genauere Angaben zur Tat und zum Motiv gibt es noch nicht.

Stand: 14:30 Uhr


Haseloff: An neuem Batterieprüfzentrum kommt niemand vorbei

In Sandersdorf-Brehna im Landkreis Anhalt-Bitterfeld ist am Freitag ein Batterieprüfzentrum in Betrieb gegangen. Gebaut hat es die FEV-Gruppe aus Aachen. Knapp 100 Mitarbeiter entwickeln und prüfen dort Batteriesysteme für Pkw und Nutzfahrzeuge. Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) sagte MDR SACHSEN-ANHALT am Freitag, die Technologie sei weltweit einzigartig. Das bedeute, dass die Vergleichbarkeit von technischen Angeboten bei Fahrzeugtypen in Sachsen-Anhalt entschieden werde. "Wer uns und FEV nicht ihm Zertifikat nachweisen kann, der hat kaum eine Chance, im Markt dauerhaft zu bestehen." Die FEV-Gruppe hat weltweit mehr als 40 Standorte mit fast 7000 Mitarbeitern.

Stand: 14:30 Uhr


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