Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 01.08.20

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Wasserrohrbruch: Reparaturarbeiten an Bahngleisen bei Leuna dauern an

Der Bahnverkehr im Süden Sachsen-Anhalts ist nach einem Wasserrohrbruch noch immer beeinträchtigt. Auf der Bahnstrecke Halle-Großkorbetha fahren Ersatzbusse. Im Bereich der Leuna-Werke werden nach Angaben eines Unternehmenssprechers nun die Schäden begutachtet. Die Reparaturen würden bis mindestens Montag andauern. Im Bereich der Leuna-Werke hatte es am Freitagmorgen einen Wasserrohrbruch gegeben. Auf einem Kilometer Länge waren die Gleise unterspült worden. Die Ursache ist noch nicht bekannt.

Stand: 17:00 Uhr


Schlechteste Kirschenernte seit 20 Jahren

Die Obstbauern in Sachsen-Anhalt haben die schlechteste Kirschenernte seit 20 Jahren eingefahren. Das sagte ein Sprecher des Landesverbandes Sächsisches Obst, zu dem auch die Obstbauern aus Sachsen-Anhalt gehören. Nach einem milden Winter habe es im Frühjahr Fröste gegeben. Dadurch seien die Kirschen schon in der Knospe geschädigt worden. Im Mai hätten dann die Eisheiligen den Blüten zugesetzt. Deshalb habe man nur etwa 40 Prozent einer normalen Ernte einbringen können. Die Qualität der Kirschen sei allerdings sehr gut.

Stand: 17:00 Uhr


Brand nahe des Zoos in Aschersleben gelöscht

Am Zoo in Aschersleben hat am Samstag eine Wiese gebrannt. Wie Zooleiter Alexander Beck MDR SACHSEN-ANHALT mitteilte, habe ein kleines Grundstück vor dem Gehege der Wüstenluchse und Erdmännchen Feuer gefangen. Die Feuerwehr habe jedoch schnell reagiert und den Brand mit mehreren Löschzügen unter Kontrolle gebracht. Das habe verhindert, dass das Feuer auf den umliegenden Wald übergriff. Gefahr für die Tiere habe nicht bestanden.

Stand: 17:00 Uhr


Haseloff: Bei Corona-Vorsichtsmaßnahmen nicht nachlassen

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff hat angesichts der steigenden Corona-Neuinfektionen gemahnt, die Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten. In einem Zeitungsinterview sagte Haseloff, einen zweiten Lockdown würde die Wirtschaft kaum verkraften. Das hätte letztendlich auch negative Auswirkungen auf den Sozialstaat und seine Stabilität. Hilfsmaßnahmen wie im jetzigen finanziellen Rahmen ließen sich wohl nicht wiederholen. Er rufe daher zu höchster Aufmerksamkeit auf. Bei neu aufflammenden Infektionsherden müsse schnell und differenziert auf lokaler Ebene reagiert werden.

Stand: 16:00 Uhr


Mann mit Rollator wird bei Unfall mit Straßenbahn schwer verletzt

In Magdeburg ist ein 79 Jahre alter Mann von einer Straßenbahn erfasst und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wollte der Mann mit seinem Rollator an einer Haltestelle die Straße überqueren, obwohl gerade eine Bahn einfuhr. Der Straßenbahnfahrer habe den Unfall trotz einer Notbremsung nicht verhindern können. Der Fußgänger sei in ein Krankenhaus gebracht worden. In der Straßenbahn wurde niemand verletzt.

Stand: 16:00 Uhr


Teils hohe Waldbrandgefahr in Sachsen-Anhalt

Angesichts der Trockenheit ist die Waldbrandgefahr in einigen Regionen Sachsen-Anhalt hoch. Wie das Landeszentrum Wald in Halberstadt auf seiner Internetseite mitteilte, gilt im Altmarkkreis Salzwedel sowie im Landkreis Wittenberg die Waldbrandgefahrenstufe vier. Betroffen sind den Angaben nach vor allem Gebiete in der Altmark, in der Dübener Heide und im Fläming. Waldbesucher sollten besonders vorsichtig zu sein, um Brände zu verhindern. Dazu gehört unter anderem im Wald nicht zu rauchen. Der Deutsche Wetterdienst hat am Samstag für Sachsen-Anhalt Temperaturen zwischen 31 und 36 Grad vorhergesagt.

Stand: 13:00 Uhr


Teilnehmer für Corona-Konzert in Leipzig gesucht

Gut drei Wochen vor Beginn einer Corona-Studie mit Popmusiker Tim Bendzko haben sich mehr als 1.400 Teilnehmer gefunden. Das geht aus den Angaben des Internetauftrittes des Projektes hervor. Bei dem Konzert in der Arena Leipzig wollen Forscher der Universitätsmedizin Halle herausfinden, wie Großveranstaltungen in Corona-Zeiten gestaltet werden können. Es werden gut 4.000 Probanden für das Konzert am 22. August gesucht, wie das sächsische Kulturministerium am Samstag in Dresden mitteilte. Das Konzert ist ein gemeinsames Projekt der Länder Sachsen-Anhalt und Sachsen.   

Interessierte Freiwillige können im Internet für das Projekt "Restart-19" anmelden. Hauptziel der Forscher ist es, ein mathematisches Modell zu entwickeln, mit dem das Risiko eines Corona-Ausbruchs nach Großveranstaltungen in Hallen berechnet werden kann.

Stand: 13:00 Uhr


MDV setzt Ticketpreiserhöhung aus

Die Ticketpreise für den MDV-Verkehr bleiben bis zum Jahresende gleich. Wie der Verkehrsverbund mitteilte, wird die ursprünglich für August geplante Preiserhöhung ausgesetzt. Das sei durch die coronabedingte Mehrwertsteuersenkung der Bundesregierung möglich. Zum Mitteldeutschen Verkehrsverbund gehören 20 Nahverkehrsunternehmen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

In Magdeburg können Fahrgäste seit Samstag wieder in den Bussen die vordere Tür benutzen. Seit März war der Einstieg in die erste Tür hinter dem Fahrer wegen der Corona-Pandemie nicht mehr möglich. Nach Angaben der Magdeburger Verkehrsbetriebe bleibt aber die erste Sitzreihe hinter dem Busfahrer aus Sicherheitsgründen noch gesperrt. In Halle bleibt die erste Tür der Busse bis auf weiteres geschlossen.

Stand: 09:00 Uhr


Gemeindebund: Homeoffice künftig noch wichtiger

Mobiles Arbeiten wird in kommunalen Verwaltungen nach Ansicht des Städte- und Gemeindebundes künftig eine noch größere Rolle spielen. Der erste Beigeordnete, Liebenehm, sagte MDR SACHSEN-ANHALT, die Corona-Krise habe gezeigt, dass Homeoffice funktioniert. Das gebe auch jüngeren Menschen Anreiz, in Verwaltungsberufen zu arbeiten. Allerdings müsse die technische Ausstattung verbessert werden. Während des Lockdowns hatten zahlreiche Stadtverwaltungen bis zu 30 Prozent ihrer Mitarbeiter zu Hause arbeiten lassen. Inzwischen sind die meisten Beschäftigten wieder an ihren regulären Arbeitsplatz zurückgekehrt. Die Stadt Wittenberg hat eine interne Umfrage zu den Homeoffice-Erfahrungen ihrer Verwaltungsmitarbeiter gestartet.

Stand: 09:00 Uhr


Brandstiftung in Sachsen-Anhalt nimmt zu

Die Brandstiftungen in Sachsen-Anhalt sind im vergangenen Jahr so hoch gewesen wie seit sechs Jahren nicht. Das Landeskriminalamt registrierte 2019 rund 1.700 Fälle. Das waren 190 mehr als im Jahr davor. LKA-Sprecher Klocke sagte der Volksstimme, es gebe auch in diesem Jahr einen steigenden Trend. Vor allem in Halle, im Landkreis Harz und im Burgenlandkreis hätten sich die Fälle gehäuft. Erst am vergangenen Sonntag war ein Feuer in einem Gummiwerk in Ballenstadt im Landkreis Harz ausgebrochen. Auf einer Fläche von rund tausend Quadratmetern brannten Reifen und Gummi-Reste. Nach ersten Erkenntnissen gehen die Ermittler von Brandstiftung aus.

Stand: 09:00 Uhr


Magdeburg: Schnelleres Abschleppen von Falschparkern

Falschparker, die in Magdeburg Straßenbahnen und Busse blockieren, dürfen künftig schneller abgeschleppt werden. Das haben die Landeshauptstadt und die Magdeburger Verkehrsbetriebe vereinbart. Acht Mitarbeitern ist es erlaubt, Abschleppunternehmen zu beauftragen, wenn die Funkzentrale des Ordnungsamtes nicht besetzt ist. Nach Angaben der Stadt müssen Falschparker ein Verwarngeld zahlen und die Abschleppkosten in Höhe von etwa 150 Euro.

Stand: 09:00 Uhr


Kostenlose Corona-Tests für Reise-Rückkehrer

Am Flughafen Leipzig/ Halle werden ab Samstag die Corona-Testungen ausgeweitet. Wie das sächsischen Sozialministerium am Freitag mitteilte, könne sich jeder, der aus dem Ausland nach Sachsen einreist kostenlos testen lassen. Für Reisende aus Risiko-Gebieten seien die Tests verpflichtend. Bislang konnten sich am Flughafen Leipzig/ Halle ausschließlich Hallenser untersuchen lassen. Im Lauf der Woche soll eine Verordnung von Bundesgesundheitsminister Spahn in Kraft treten. Sie besagt, dass die Tests bundesweit für Einreisende aus Risikogebieten verpflichtend sind.

Stand: 09:00 Uhr


Weitere Meldungen aus den Regionalstudios

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