Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 31.10.2020

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Halle: Wiegand warnt vor Corona-Partys

Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand hat die Bevölkerung ausdrücklich vor vermehrten Partys an diesem Wochenende gewarnt. Wiegand sagte bei einer Videopressekonferenz, die neuen Corona-Maßnahmen würden zwar erst ab Montag gelten. Angesichts der gestiegenen Infektionszahlen machten Abschiedspartys aber keinen Sinn. Ordnungskräfte und Polizei seien dennoch auf mögliche vermehrte Einsätze vorbereitet.

Stand: 14:00 Uhr


Polizeieinsatz in Staßfurt

Ein Polizeieinsatz hat am Abend in Staßfurt, im Salzlandkreis, für Aufregung gesorgt. Wie die Polizei in Bernburg sagte, hatte eine Frau die Beamten alarmiert. Sie habe am Nachmittag einen Mann gesehen, der scheinbar mit einer Langwaffe unterwegs gewesen sei. Die Polizei suchte danach stundenlang nach einem Verdächtigen. Dabei waren die Beamten auch im AMEOS-Klinikum. Das bestätigte die Klinik MDR SACHSEN-ANHALT. Auch ein Hubschrauber kam zum Einsatz. Es wurde jedoch kein Verdächtiger gefunden. Ein Polizeisprecher sagte, es habe keine Gefahr bestanden.

Stand: 09:00 Uhr


HFC Heimspiel abgesagt

Fußball-Drittligist Hallescher FC hat das Heimspiel am Samstag abgesagt. Grund ist ein positiver Corona-Test beim Kontrahenten Unterhaching. Die Mannschaft war bereits nach Halle angereist. Das zuständige Gesundheitsamt hat daraufhin eine Quarantäne für die komplette Mannschaft sowie Betreuer und Trainer der Unterhachinger angeordnet. Der 1. FC Magdeburg spielt am Samstagnachmittag in Mannheim.

Stand: 07:00 Uhr


Gesundheitsministerin: Schon dieses Wochenende nicht mehr feiern

Gesundheitsministerin Grimm-Benne hat an die Bevölkerung appelliert, auch bereits am Wochenende Feiern zu unterlassen. Garagen- oder Kellerpartys, Halloween-Feste oder Kneipenbesuche wären angesichts der Corona-Lage im Land unverantwortlich. Das Coronavirus breitet sich in Deutschland weiter aus. Das Robert-Koch-Institut meldete mehr als 18.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden.

Stand: 07:00 Uhr


Besuchsverbote in mehreren Krankenhäusern in Sachsen-Anhalt

Wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen gilt in einigen Krankenhäusern in Sachsen-Anhalt ein Besuchsstopp. Der Klinikbetreiber Ameos kündigte an, dass ab Montag keine Besuche mehr gestattet sind. Das gelte für die Ameos-Kliniken in Aschersleben, Staßfurt, Halberstadt, Bernburg, Schönebeck und Haldensleben. Die Klinikleitung begründete die Entscheidung damit, eine mögliche Ansteckkungsgefahr von außen zu verhindern. In Notfällen seien Besuche möglich. Zum Beispiel die Ameos-Klinik in Bernburg verzeichnet mittlerweile mehr Corona-Patienten als noch im Frühjahr. Oberärztin Antonia Weber sagte MDR SACHSEN-ANHALT, seit sechs Wochen würden kontinuierlich ein bis zwei Covid-19-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Frühjahr sei es ein Patient gewesen. Insgesamt gibt es in Bernburg neun Intensivbetten. Bei Bedarf könnten mehr als 20 Patienten beatmet werden.

Auch die Krankenhäuser in Halle sind nach eigener Aussage gut auf steigende Covid-19-Fälle vorbereitet. Die ärztlichen Direktoren der Kliniken sagten am Freitag in einer Videokonferenz, Intensivbetten und auch Beatmungsgeräte stünden ausreichend zur Verfügung. Es fehle allerdings qualifiziertes Personal. Seit Freitag gilt in Halles Krankenhäusern ein Besuchsverbot. Den Kliniken zufolge sollen so nicht nur Patienten, sondern auch Mitarbeiter geschützt werden. Das Besuchsverbot in Halle gilt für das Uniklinikum, das Elisabeth-Krankenhaus, die Klinik Bergmannstrost, das Diakonie-Krankenhaus und das Martha-Maria-Krankenhaus Halle-Dölau. Ausnahmen sind die Geburten- und Palliativstation.

Stand: 07:00 Uhr


Harzer Schmalspurbahnen stellen ab Montag ihren Betrieb ein

Die Harzer Schmalspurbahnen stellen ab Montag ihren Betrieb ein. Hintergrund sind die neuen Corona-Beschränkungen. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, wird es voraussichtlich bis zum 30. November zwischen Schierke und dem höchsten Harz-Gipfel keinen Zugverkehr mehr geben. Auf der Selketalbahn und auf der Harzquerbahn sollen ebenfalls keine Züge mehr fahren. Die einzige Ausnahme bestehe zwischen Eisfelder Mühle und Drei Annen Hohne. Im Bereich Nordhausen werde der Verkehr zwischen Nordhausen-Nord und Ilfeld, Neanderklinik aufrechterhalten.

Stand: 07:00 Uhr


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