Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 24.10.2020

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Mann randaliert in Merseburg und verletzt 17-Jährigen

Bei einem Streit in Merseburg ist am späten Freitagabend ein 17 Jahre alter Jugendlicher von einem 23-Jährigen mit einem Werkzeug verletzt worden. Der Ältere habe zuvor in einem Treppenhaus randaliert, teilte die Polizei am Samstag mit. Auf die daraufhin hinzugekommenen Anwohner habe der Mann aggressiv reagiert und dabei den 17-Jährigen verletzt.


Von Polizei angeschossen: Mann aus Gardelegen weiter nicht vernehmungsfähig

Der 43 Jahre alte Verdächtige, der am Mittwoch durch eine Polizei-Kugel bei Gardelegen verletzt wurde, ist weiterhin nicht vernehmungsfähig. Der Mann befinde sich in stationärer Behandlung und habe noch nicht vernommen werden können, sagte am Sonnabend ein Polizeisprecher. Ob sich das bis Montag ändere, sei unklar. Der 43-Jährige hatte am Mittwoch bei Gardelegen einen kleinen Unfall verursacht. Anschließend stieg der Mann aus seinem Auto, ging zu einem völlig unbeteiligten Fahrzeug und begann mit einer Metallkette, darauf einzuschlagen.

In dem Auto saßen vier Menschen, darunter zwei Kinder im Alter von sechs und neun Jahren. Sie erlitten durch einen Schock und wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut. Der 43-Jährige flüchtete in seinem Auto vor der Polizei und beschädigte dabei mehrere Fahrzeuge. Auf einem Acker stellten ihn die Beamten dann schließlich in seinem Auto. Als die Polizisten den Mann aus dem verriegelten Wagen holen wollten, löste sich aus der Waffe eines Beamten ein Schuss, der den 43-Jährigen verletzte. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus. Die Polizei leitete, wie nach jeder Schussabgabe aus einer Dienstwaffe, ein Ermittlungsverfahren ein.

Stand: 17:30 Uhr


Auto in die Luft katapultiert: Kinder aus Magdeburg schwer verletzt

Bei einem Unfall mit einem in die Luft katapultierten Auto sind am Sonnabend bei Kassel in Hessen fünf Menschen schwer verletzt worden, darunter zwei Kinder aus Magdeburg. Eines von ihnen, ein siebenjähriges Mädchen, schwebte in Lebensgefahr, teilte die Polizei mit. Zeugenaussagen zufolge hatte auf der Autobahn 7 ein Auto wegen des Spurwechsels eines Wohnmobils gebremst. Das Auto prallte links gegen die Mittelleitplanke und schleuderte nach rechts in einen Graben im Grünstreifen. Es wurde nach oben katapultiert und knallte gegen ein weiteres Auto, das gerade von einer anderen Autobahn auf die A7 fuhr.

Darin saßen ein 44-jähriger Vater aus Magdeburg, seine siebenjährige Tochter und sein zehnjähriger Sohn. Diese Familie und die beiden Insassen des ersten Autos wurden alle schwer verletzt. "Es war wie ein schlechter Film", sagte ein Polizeisprecher zu dem Flug des ersten Unfallautos. Das weiße Wohnmobil war weitergefahren, der Fahrer wurde als Zeuge gesucht. Zunächst sei unklar, ob er den Unfall hinter sich überhaupt bemerkt habe, sagte der Polizeisprecher.

Stand: 17:00 Uhr


FCM verliert auch gegen Wiesbaden – HFC gewinnt in Lübeck

Fußball-Drittligist 1. FC Magdeburg hat die nächste Pleite einstecken müssen. Der FCM verlor sein Heimspiel am Sonnabend gegen Wehen Wiesbaden mit 1:2. Nach 1:0 Führung durch Burger mussten die Blau-Weißen noch zwei Gegentreffer einstecken. Der FCM steht nun auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Liga-Konkurrent Hallescher FC hat sich in letzter Minute einen Auswärtssieg beim Tabellenletzten Lübeck gesichert. Die Hallenser gewannen mit 3:2. Für die Rot-Weißen trafen Boyd, Dehl und Gutta. Der HFC steht damit zumindest vorläufig auf dem 12. Platz.

Stand: 16:00 Uhr


Handball-Partie zwischen Halle und Mainz abgesagt – Absage auch beim MBC

Das für den Sonnabendabend (19:00 Uhr) angesetzte Punktspiel in der ersten Handball-Bundesliga der Frauen zwischen dem SV Union Halle-Neustadt und dem 1. FSV Mainz 05 kann nicht angepfiffen werden. Das teilte Halles Pressesprecher Marcel Gohlke am Sonnabend mit. Der Grund für die kurzfristige Absage sei, dass die Ergebnisse der Corona-Tests für die Gäste aus Rheinland-Pfalz nicht rechtzeitig vorlagen, sagte Gohlke.

Unterdessen ist auch das für Sonnabendabend Heimspiel der Basketballer vom MBC aus Weißenfels abgesagt worden. Die Partie gegen Bayreuth müsse wegen Corona-Fällen beim Gegner abgesagt werden, teilte der MBC mit.

Stand: 15:00 Uhr


Mehrere Überfälle in Halle

In Halle hat es in der Nacht zu Sonnabend mehrere Überfälle gegeben. Dabei wurden vier Menschen leicht verletzt und beraubt. Laut Polizei waren zunächst zwei junge Männer auf der Saalepromenade von Unbekannten attackiert worden. Die Täter stahlen dabei ein Smartphone und einen Rucksack. Kurze Zeit später wurde ein 18-Jähriger Opfer eines Überfalls in der Burgstraße. Auch ihm wurde das Handy gestohlen. Zu einem weiteren Überfall kam es in einer Straßenbahn. Hier wurde ein Mann verprügelt, weil er seine Kopfhörer nicht hergeben wollte. Die Fälle hängen, so die Poilzei, nicht zusammen. Die Ermittlungen dauern an.

Stand: 14:00 Uhr


Bericht: Sachsen-Anhalt will stärker gegen Immobilien-Käufe durch Rechtsextreme vorgehen

Sachsen-Anhalt will in Zukunft stärker gegen Immobilien-Käufe durch Rechtsextreme vorgehen. Der Leiter des Landesverfassungsschutzes, Hollmann, sagte der Volksstimme, grundsätzlich dürften auch Extremisten Eigentum erwerben. Einige Käufe ließen sich aber verhindern, wenn die Verkäufer besser wüssten, an wen sie da verkaufen. Um das zu gewährleisten, werde die Mitarbeiterzahl der Behörde von 110 auf 120 erhöht. Das Land setze zudem auf die Zusammenarbeit mit anderen ostdeutschen Ländern.

Stand: 13:00 Uhr


Wirtschaftspreis Altmark an vier Betriebe verliehen

Im Kulturhaus Salzwedel ist zum 18. Mal der Wirtschaftspreis Altmark verliehen worden. Insgesamt hatten sich 25 Unternehmen beworben. Freuen konnten sich am Ende vier Betriebe. Im verarbeitenden Gewerbe gewann visuSolution aus Tangerhütte, im Handwerk scm energy aus Salzwedel. Im Bereich Dienstleistung und Tourismus setzte sich die SK Glas- und Gebäudereinigung aus Stendal durch. In der Landwirtschaft wurde das Gut Apenburg aus Apenburg-Winterfeld ausgezeichnet. Die Auszeichnungen sind mit jeweils 3.000 Euro dotiert.

Stand: 13:00 Uhr


Junger Mann randaliert in Treppenhaus und verletzt 17-Jährigen

Bei einem Streit in Merseburg ist am späten Freitagabend ein 17 Jahre alter Jugendlicher von einem 23-Jährigen mit einem Werkzeug verletzt worden. Der Ältere habe zuvor in einem Treppenhaus randaliert, teilte die Polizei am Sonnabend mit. Auf die daraufhin hinzugekommenen Anwohner habe der Mann aggressiv reagiert und dabei den 17-Jährigen verletzt.

Stand: 10:45 Uhr


FCM empfängt vor 7.500 Fans Wiesbaden, HFC ist in Lübeck zu Gast

In der dritten Liga empfängt der 1. FC Magdeburg am Sonnabend Zweitliga-Absteiger Wehen Wiesbaden. Anstoß ist 14 Uhr. Beim FCM dürfen 7.500 Fans ins Stadion. Sie müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Ebenfalls ab 14 Uhr ist Liga-Konkurrent Hallescher FC beim VfB Lübeck zu Gast.

Stand: 10:00 Uhr


AfD will rechtliche Schritte gegen Bußgeldregelung für Maskenverweigerer prüfen

Die angekündigte neue Bußgeldregelung für Maskenverweigerer in Sachsen-Anhalt kommt bei den Parteien im Land überwiegend gut an. Nur bei der AfD nicht. Sie kündigte an, rechtliche Schritte zu prüfen. Nach Angaben des Sozialministeriums soll die Landesverordnung kommende Woche geändert werden. Die Landkreise und kreisfreien Städte können dann je nach Infektionslage selbst entscheiden, ob sie Bußgelder verhängen. Bislang ist Sachsen-Anhalt das einzige Bundesland ohne Geldstrafen. - Nur Halle erhebt seit gestern Bußgelder für Maskenverweigerer.

Stand: 07:30 Uhr


Sangerhausen: Mifa-Nachfolger hat laut Bericht wirtschaftliche Probleme

In Sangerhausen hat der Mifa-Nachfolger Sachsenring offenbar wirtschaftliche Probleme. Wie die Mitteldeutsche Zeitung schreibt, erwägt der Landkreis Mansfeld-Südharz die Kündigung des Mietvertrags für die Werkshallen. Grund seien Mietrückstände von knapp 100.000 Euro. Außerdem habe die ÖSA die Brandschutzversicherung wegen aufgetretener Mängel zum 1. Januar gekündigt. Der Kreistag will sich dem Bericht zufolge am Montag mit dem Thema beschäftigen.

Stand: 07:30 Uhr


Scheunenbrand in Oebisfelde: 300.000 Euro Schaden

In Oebisfelde Siedlung in Landkreis Börde ist am Freitagabend bei einem Scheunenbrand ein Schaden von rund 300.000 Euro entstanden. Wie die Polizei mitteilte, sind die Scheune und ein Anbau bei dem Feuer komplett zerstört worden. Die Ursache des Brandes sei noch unklar. Bei dem Einsatz wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt.

Stand: 07:30 Uhr


Umstellung auf Winterzeit: Gefahr von Wildunfällen steigt

Der Landesjagdverband und der Allgemeine Automobil-Club (ADAC) haben wegen der Umstellung auf die Winterzeit vor der zunehmenden Gefahr durch Wildunfälle gewarnt. Diese steige ab kommender Woche deutlich, teilte der ADAC mit. Vor allem Berufspendler seien nun wieder in der Dämmerung unterwegs, in der die Tiere auf Nahrungssuche gingen. Laut Innenministerium waren Wildunfälle in den vergangenen Jahren die häufigste Unfallursache. 2019 wurden 15.100 dieser Unfälle gezählt, eine Steigerung um 1.000 oder sieben Prozent verglichen mit dem Jahr zuvor. In diesem Jahr deute sich jedoch ein Rückgang an, hieß es aus dem Ministerium.

Stand: 07:30 Uhr


Wasserrohrbruch: B1 in Burg bis Montag gesperrt

Die Bundesstraße 1 in Burg ist in Höhe Berliner Chaussee gesperrt worden. Grund ist nach Angaben der Polizei ein Wasserrohrbruch. Die nötigen Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis Montag dauern.

Stand: 07:00 Uhr


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