Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 22.11.20

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Niederlagen für FCM und MBC

Der Fußball-Drittligist 1. FC Magdeburg konnte gegen den FC Ingolstadt konnte keine Punkte holen. Ein Eigentor gegen Ende der Partie bescherte den Ingolstädtern einen 1:0-Sieg. Die Magdeburger hatten wegen einer Gelb-Roten Karte für Jürgen Gjasula den Großteil des Spiels in Unterzahl spielen müssen.

Eine Niederlage haben auch die Bundesliga-Basketballer aus Weißenfels kassiert. Es ist die zweite im zweiten Punktspiel der Saison. Der MBC unterlag Bayreuth mit 81:99.

Stand: 17:30 Uhr


Pferd beschädigt Auto in der Altmark

Auf einer Straße in der Altmark hat ein Pferd ein Auto beschädigt. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatte eine 54 Jahre alte Frau in der Nacht zu Sonnabend in Beuster bei Seehausen das freilaufende Tier entdeckt. Sie habe ihr Auto gestoppt und erfolglos versucht, das Pferd auf eine Koppel zu locken. Als sie wieder in ihrem Auto saß, sei das Tier auf sie zugerannt und habe einen Außenspiegel beschädigt. Danach sei es auf die angrenzende Koppel geflüchtet. Die Frau blieb unverletzt.

Stand: 16:00 Uhr


Rundfunkbeitrag: Haseloff will weitere Gespräche führen

Vor der möglichen Ablehnung eines höheren Rundfunkbeitrags durch CDU und AfD in Sachsen-Anhalt will Ministerpräsident Haseloff weitere Gespräche führen. Das sagte ein Regierungssprecher der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte der "Spiegel" in seiner Online-Ausgabe darüber berichtet. Zum Inhalt der Gespräche sagte der Sprecher nichts. Es hieß lediglich, die ablehnende Haltung des Ministerpräsidenten zu einer Zusammenarbeit mit der AfD sei bekannt.

Zum 1. Januar soll der Rundfunkbeitrag erstmals seit 2009 steigen, um 86 Cent auf 18,36 Euro pro Monat. Der Beitrag wurde von einer unabhängigen Kommission ermittelt, muss aber von allen Länderparlamenten bestätigt werden.

Stand: 16:00 Uhr


Toter in der Unstrut entdeckt

In der Unstrut im Burgenlandkreis ist eine Leichte entdeckt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde der leblose Körper bei Zscheiplitz gefunden. Die Feuerwehr habe den Toten am Sonntagvormittag geborgen. Sowohl die Identität des Mannes als auch die Todesursache sind noch nicht bekannt.

Stand: 14:00 Uhr


Weißenfels will auf Weihnachten einstimmen

Die Stadt Weißenfels will mit einer besonderen Aktion auf Weihnachten einstimmen. Dazu wurde das Projekt "Ein Himmel voller Herrnhuter Sterne" ins Leben gerufen. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, sollen ab Montag zwei Riesensterne mit einem Durchmesser von 130 Zentimetern und 30 kleinere Sterne mit einem Durchmesser von 70 Zentimetern leuchten. Möglich sei das Projekt durch Stern-Paten geworden. Einem Aufruf folgten Vereine, Institutionen und Familien. Da die Resonanz groß war, sollen im kommenden Jahr noch mehr Sterne aufgehängt werden.

Stand: 14:00 Uhr


Erhalt der Lungenklinik in Ballenstedt gefordert

Der Bürgermeister von Ballenstedt, Knoppik, hat den Erhalt der Lungenklinik in seiner Stadt gefordert. Er sagte MDR SACHSEN-ANHALT, die Klinik bestehe seit 1902. Es sei wichtig, den Standort zu erhalten. Man dürfe nicht nur darüber reden, den ländlichen Raum zu stärken, man müsse das auch wirklich tun. Dazu brauche man Signale von der Landesregierung. Sozialministerin Grimm-Benne erklärte dagegen, ein Krankenhaus könne sich auch auf mehrere Standorte verteilen, solange die medizinische Versorgung nicht leide. Ein Gutachten hatte empfohlen, die Geburtshilfe und Kinderklinik künftig in Wernigerode zu bündeln und die Lungenklinik statt in Ballenstedt in Quedlinburg anzusiedeln.

Stand: 14:00 Uhr


Sachsen-Anhalt sieht Flüchtlingshilfe in Gefahr

Die Landesregierung in Sachsen-Anhalt sieht die Arbeit von Flüchtlingshilfe-Projekten im Land in Gefahr. Hintergrund ist, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mehreren Projekten Fördermittel verweigert. Das Geld stammt von der EU. Verteilt wird es in Deutschland aber vom Bundesamt. Die Staatssekretärin im Integrationsministerium von Sachsen-Anhalt, Möbbeck, sagte dem MDR, man wolle durch einen Widerspruch erreichen, dass die Projekte doch noch gefördert würden. Betroffen ist unter anderem der Flüchtlingsrat in Sachsen-Anhalt. Das Bamf hat auch Anträge der Flüchtlingsräte in Sachsen und Thüringen abgelehnt.

Stand: 9:00 Uhr


Totensonntag mit Gedenken an Corona-Tote

Mit dem Totensonntag endet das Kirchenjahr. Viele Christen gedenken ihrer verstorbenen Angehörigen. Sie besuchen Friedhöfe, zünden Kerzen an und schmücken die Gräber von Verwandten oder Freunden. In diesem Jahr wollen die evangelischen Kirchen den Totensonntag besonders dazu nutzen, um der an Covid-19 gestorbenen Menschen zu gedenken.

Stand: 11:00 Uhr


Polizei: 18 Straftaten und zwei Festnahmen nach Demo Leipzig

Nach den Demonstrationen am Samstag in Leipzig ermittelt die Polizei gegen knapp 20 Personen wegen Körperverletzung und Landfriedensbruchs. Zwei Menschen wurden festgenommen. Bis in den Samstagabend hinein hatte es in der Leipziger Innenstadt wiederholt Zusammenstöße zwischen Kritikern und Befürwortern der Corona-Politik gegeben. Die Polizei war besstrebt, beide Gruppen auseinanderzuhalten. Demonstriert wurde auch in anderen Städten, unter anderem in Hannover und Bochum.

Stand: 11:00 Uhr


Kripo ermittelt nach Tötungsdelikt in der Altmark

In Aland im Kreis Stendal hat sich am Samstagabend ein Familiendrama ereignet. Wie die Polizei mitteilte, hat ein 25-Jähriger seine Mutter erschossen und sich dann selbst getötet. Demnach erschoss der Mann die 57-Jährige in einem Wohnhaus und flüchtete mit einem Auto. Auf der Bundestraße 189 bei Wittenberge habe er sich während der Fahrt mit einer Pistole in den Kopf geschossen. Der Pkw prallte seitlich gegen die Schutzplanke und kam nach etwa 300 Metern zum Stehen. Der Fahrer wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht und starb dort. Zu den Hintergründen der Tat ist noch nichts bekannt.

Stand: 9:00 Uhr


Fronten im wissenschaftlichen Streit um Himmelsscheibe verhärtet

Die Himmelsscheibe von Nebra bleibt unter Wissenschaftlern ein Streitobjekt. Zwei Prähistoriker aus München und Frankfurt bezweifen weiterhin, das die Scheibe aus der Bronzezeit stammt. Sie hatten bereits zuvor behauptet, dass die Himmelsscheibe möglicherweise gar nicht vom ermittelten Fundort stamme und etwa 1000 Jahre jünger sei als bisher angenommen. Jetzt wollen sie weitere Anhaltspunkte für ihre Theorie liefern.

Die Himmelsscheibe von Nebra gilt als die älteste konkrete astronomische Darstellung der Welt. Sie ist geschätzt etwa 4.000 Jahre alt. Das hat das Forscherteam von Sachsen-Anhalts Landesarchäologen Meller vor wenigen Tagen bekräftigt.

Stand: 9:00 Uhr


Hallenserin Malzahn wird Judo-Vize-Weltmeisterin

Die Hallenserin Luise Malzahn ist Vize-Europameisterin im Judo in der Klasse bis 78 Kilogramm geworden. Sie musste sich erst im Finale der Weltmeisterin Madeleine Malonga aus Frankreich geschlagen geben.

Stand: 17:30 Uhr


Virologe Kekule für mehr Corona-Maßnahmen an Schulen

Der Virologe Alexander Kekulé hat schärfere Maßnahmen gegen das Coronavirus an den Schulen gefordert. Der Forscher von der Universität Halle-Wittenberg sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", an allen weiterführenden Schulen sollten die Klassen geteilt und ein Wechsel zwischen dem Lernen in der Schule und dem Lernen zu Hause eingeführt werden. Außerdem müssten die Weihnachtsferien bundesweit eine Woche vor dem 24. Dezember beginnen. Dadurch würden die außerschulischen Kontakte reduziert. Das Problem sei nicht der Kontakt im Unterricht selbst, sondern unkontrollierte Treffen nach Schulschluss. Dabei werde das Virus massiv verbreitet.

Stand: 16:00 Uhr


Weitere Meldungen aus den Regionalstudios

Über Themen aus den Kurznachrichten berichtet MDR SACHSEN-ANHALT auch im .... Hörfunk | MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | ab 5:00 Uhr
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