Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 12.07.2020

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Schwerer Unfall auf A38

Bei einem Unfall auf der Autobahn 38 sind zwei Männer schwer verletzt worden. Die beiden waren heute am frühen Morgen nach Polizeiangaben bei Allstedt von der Fahrbahn abgekommen und hatten sich mit ihrem Wagen überschlagen. Das Auto blieb auf dem Dach liegen. Die beiden Insassen kamen mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Auf der A38 Richtung Göttingen mussten ein Fahrstreifen und die Standspur vorübergehend gesperrt werden.

Stand: 19:00 Uhr


Anschlag von Halle: 105.000 Euro Hilfe für Angehörige

Die Hinterbliebenen des Terroranschlags von Halle haben von der Bundesregierung mehr als 100.000 Euro erhalten. Wie das Bundesjustizministerium auf Zeitungs-Anfrage mitteilte, wurden an die Angehörigen rund 105.000 Euro an Härte-Leistungen ausgezahlt. In Halle hatte ein schwer bewaffneter Deutscher vergangenen Oktober versucht, in eine gut besuchte Synagoge einzudringen. Als das misslang, erschoss er auf der Straße und in einem Dönerimbiss zwei Menschen und verletzte vor seiner Festnahme weitere Menschen schwer. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm zweifachen Mord und 68-fachen Mordversuch aus einer antisemitischen, rassistischen und fremdenfeindlichen Gesinnung heraus vor.

Stand: 16:00 Uhr


Unbekannte schießen in Leuna in Scheibe eines Wohnhauses

Unbekannte haben in Leuna in die Fensterscheibe eines Wohnhauses geschossen. Nach Polizeiangaben hatte der 55 Jahre alte Bewohner Sonntagfrüh gegen 3 Uhr einen Knall bemerkt und anschließend das Loch in seiner Scheibe entdeckt. In dem Zimmer wurde anschließend ein Projektil gefunden, das Glas durchschlagen hat. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen.

Stand: 16:45 Uhr


Rund 250 Gäste bei Elbebadetag in Magdeburg

In Magdeburg ist der 17. Elbe-Badetag gefeiert worden. Die Veranstalter sprachen anschließend von rund 250 Gästen. Eine Sprecherin des Aktionsbündnisses sagte, 30 bis 40 von ihnen seien in die Alte Elbe gegangen. Die Bedingungen seien bei 22 Grad Luft- und 19 Grad Wassertemperatur gut gewesen. Der Elbe-Badetag wird seit 18 Jahren veranstaltet. Er soll auf die Bedeutung und den Schutz der Elbe aufmerksam machen.

Stand: 16:00 Uhr


Salzlandkreis: Jugendliche liefern sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

Im Salzlandkreis haben sich Jugendliche mit der Polizei eine Verfolgungsjagd geliefert. Sie endete in der Nacht mit einem schweren Unfall in Aschersleben. Wie ein Polizeisprecher MDR SACHSEN-ANHALT bestätigte, hatten fünf Jugendliche in Pömmelte einen Mercedes gestohlen. Damit rasten sie unter anderem mit zum Teil mehr als 200 Kilometer pro Stunde durch Giersleben. In Aschersleben krachte der Wagen schließlich gegen ein Wohnhaus und fing an zu brennen. Dabei wurden alle fünf Insassen im Alter von 15 bis 17 Jahren verletzt. Der Fahrer versuchte noch zu flüchten, wurde aber gefasst.

Stand: 14:00 Uhr


Trotz Corona-Krise: Leichter Überschuss an Ausbildungsplätzen in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt gibt es trotz Corona-Krise einen leichten Überschuss an Ausbildungsplätzen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit ging die Zahl der Lehrstellen zwar um sieben Prozent zurück. Gleichzeitig sei aber die Zahl der Jugendlichen, die eine Lehrstelle suchen, um neun Prozent gesunken. Zahlreiche Berufs-Messen waren wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. Um dem Nachwuchsmangel entgegenzuwirken, hatte der Bund vor wenigen Wochen eine Ausbildungs-Prämie für kleine und mittlere Unternehmen auf den Weg gebracht.

Stand: 14:00 Uhr


Landkreis Börde: Baum stürzt vor fahrendes Auto

Bei Beendorf im Landkreis Börde ist ein Baum direkt vor ein fahrendes Auto gestürzt. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, konnte die Fahrerin einen Zusammenstoß am Sonnabendmorgen trotz Vollbremsung nicht verhindern. Die Frau habe leichte Verletzungen erlitten. Der umgestürzte Baum wurde von Feuerwehrleuten von der Straße geräumt.

Stand: 12:45 Uhr


Arbeitsagentur: Langzeitarbeitslose in der Corona-Krise nicht vergessen

Die Arbeitsagentur hat an Unternehmen appelliert, Langzeitarbeitslose in der Corona-Krise nicht ins Abseits zu stellen. Der Geschäftsführer der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt/Thüringen, Behrens erklärte, Arbeitgeber sollten das Teilhabe-Chancen-Gesetz stärker nutzen. Dazu gehöre der sogenannte soziale Arbeitsmarkt. Dabei werden sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen von Langzeitarbeitslosen bis zu fünf Jahre gefördert.

Stand: 10:30 Uhr


Auch letzte Corona-Tests in Kita in Halberstadt negativ

In Halberstadt sind auch die letzten ausstehenden Corona-Tests an einer Kita negativ ausgefallen. Das teilte der Landkreis Harz mit. Weil ein Kind der Tagesstätte nachweislich mit dem Virus infiziert war, wurden mehr als 80 Proben von Kindern, Erziehern und Service-Kräften genommen. Trotz der negativen Befunde müssen Kinder und Erzieher vorerst in Quarantäne bleiben. Die Kita "Regenbogen" bleibt mindestens bis zum kommenden Wochenende geschlossen.

Stand: 07:00 Uhr


Online-Händler geben Senkung der Mehrwertsteuer kaum an Kunden weiter

Online-Händler geben die Senkung der Mehrwertsteuer offenbar kaum an ihre Kunden weiter. Das hat eine Auswertung des Vergleichsportals Idealo für die "Welt am Sonntag" ergeben. Demnach haben die 100 umsatzstärksten Online-Shops die Preise im Juli durchschnittlich nur um 0,77 Prozent gesenkt. Hätten sie die Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 16 Prozent komplett weitergegeben, wären die Preise um mehr als 2,5 Prozent gefallen. Die verringerte Mehrwertsteuer gilt bis Jahresende. Die Bundesregierung will damit die Konjunktur ankurbeln.

Stand: 07:00 Uhr


Elbebadetag in Magdeburg: Verbundenheit mit Fluss deutlich machen

In Magdeburg wollen am Sonntag Hunderte Menschen in der Elbe schwimmen. Anlass ist der insgesamt 17. Elbebadetag. Wie die Veranstalter mitteilten, soll der Aktionstag auf die Bedeutung und den Schutz des Flusses aufmerksam machen. Laut der Initiative Pro Elbe werden an der Brücke am Cracauer Wasserfall im Stadtpark Rotehorn anlässlich des 17. Elbebadetages Bastelstationen, Kinderfeuerwehr und Clownerie angeboten.

Stand: 07:00 Uhr


Jagdverband Sachsen-Anhalt kritisiert Gesetzentwurf zu Bleimunition

Der Jagdverband Sachsen-Anhalt kritisiert ein geplantes EU-weites Gesetz zur Nutzung von Bleimunition. Geschäftsführer Florstedt sagte MDR AKTUELL, der Gesetzentwurf sei viel zu schwammig. Danach soll bleihaltige Jagdmunition in Feuchtegebieten verboten werden. Laut Florstedt würden darunter auch Felder fallen, wenn es lange geregnet hat. Es bestehe die Gefahr, dass auch Agrarflächen zu Feuchtgebieten erklärt würden und Jäger Strafen zahlen müssten.

Derzeit regelt jedes Bundesland selbst, ob man Bleimunition verwenden darf. In Sachsen gilt ein generelles Verbot. Thüringen will Bleischrot ab 2022 untersagen. In Sachsen-Anhalt ist es nur bei der Jagd auf Wassertiere verboten.

Stand: 07:00 Uhr


Bewaffnete Unbekannte attackieren Mann in Wohnung in Bernburg

In Bernburg im Salzlandkreis sind zwei bewaffnete Unbekannte in eine Wohnung eingebrochen und haben den Bewohner leicht verletzt. Wie die Polizei mitteilte, attackierten die Einbrecher den 35-Jährigen mit einem Elektroschocker. Sie sollen auch mit Schusswaffen und Messern bewaffnet gewesen sein. Die Unbekannten seien schließlich geflüchtet, als der 35-Jährige mit einer Schreckschusswaffe geschossen habe. Sie sollen Schmuck und Bargeld erbeutet haben. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Stand: 06:00 Uhr


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