Kurznachrichten aus Sachsen-Anhalt | 20.09.2020

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Verdi: Ab Dienstag Streiks im öffentlichen Dienst

Im öffentlichen Dienst soll ab kommendem Dienstag gestreikt werden. Das hat die Gewerkschaft Verdi am Sonntag mitgeteilt. Wo und in welchen Branchen gestreikt werden soll, soll demnach am Montag mitgeteilt werden. Auch Streiks in Kitas seien möglich. Verdi-Chef Warneke sagte nach Gesprächen mit den Arbeitgebern von Bund und Kommunen, von Respket und Anerkennung gegenüber den Beschäftigten sei nichts zu spüren gewesen. Die Gewerkschaft fordert für den öffentlichen Dienst 4,8 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 150 Euro mehr pro Monat. Die Beschäftigten in Ostdeutschland sollen eine Stunde weniger arbeiten, um die Arbeitszeit an die der West-Kollegen anzugeichen. Die Arbeitgeber lehnen das mit Verweis auf die gesunkenen Steuereinnahmen durch die Corona-Krise ab.

Stand: 16:30 Uhr


Auftakt in die 3. Liga: HFC gewinnt in Magdeburg

Fußball-Drittligist Hallescher FC hat das Sachsen-Anhalt-Duell gegen den 1. FC Magdeburg für sich entschieden. Die Hallenser gewannen am Nachmittag in Magdeburg mit 2:0. Die Treffer erzielten Gjasula per Eigentor und Derstroff. Das Duell beider Mannschaften aus Sachsen-Anhalt hatte am Sonntag den Auftakt in die neue Spielzeit in der 3. Liga markiert.

Stand: 16:00 Uhr


Mit Nägeln und Rasierklingen gespickt: Hundeköder in Halle entdeckt

Beim Spazierengehen hat eine Hundebesitzerin in Halle gefährliche Hundeköder entdeckt. Ihr Hund hatte ein Stück Wurst gefunden, das mit Nägeln und Rasierklingen gespickt war. Wie die Polizei mitteilte, konnte die Frau ihrem Hund das Stück Wurst rechtzeitig wegnehmen. Köder dieser Art waren bereits im Frühjahr im Harz und in Magdeburg ausgelegt worden. Durch die Metallteile können bei Tieren lebensbedrohlichen Verletzungen entstehen.

Stand: 15:00 Uhr


Unbekannte bewerfen spielende Kinder mit Böllern

In Magdeburg haben Unbekannte zwei spielende Kinder mit Böllern beworfen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurde ein 10 Jahre alter Junge am Abend durch einen explodierenden Feuerwerkskörper am Arm verletzt. Seine 12 Jahre alte Spielgefährtin sei nicht verletzt worden. Woher die Böller kamen, konnten die Kinder nicht sagen. Möglich sei, dass sie aus einem nahe gelegenen Grundstück geworfen wurden. Die Polizei sucht nach den Verdächtigen wegen gefährlicher Körperverletzung.

Stand: 13:30 Uhr


Halle: Hakenkreuze in Bäume eingeritzt

In Halle wurden zahlreiche an Bäumen eingeritzte Hakenkreuze entdeckt. Die 17 verfassungswidrigen Kennzeichen wurden Sonnabend in der Nähe des Hufeisensees im Stadtteil Büschdorf gemeldet, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Hakenkreuze seien jeweils etwa 20 mal 20 Zentimeter groß. Erste Befragungen von Anwohnern hätten zunächst keine Hinweise auf die Täter erbracht, hieß es. Die Ermittlungen dauern an.

Stand: 13:30 Uhr


Sachsen-Anhalts FDP-Vize-Chefin Hüskens in Präsidium der Bundespartei gewählt

Sachsen-Anhalts FDP-Vize-Chefin Hüskens ist neu in das Präsidium der Bundespartei gewählt worden. Die Magdeburgerin erhielt beim Bundesparteitag der Liberalen in Berlin fast 87 Prozent der Stimmen. Sie tritt die Nachfolge von Sachsen-Anhalts FDP-Chef Sitta an. Der Hallenser will sich kommendes Jahr aus der Berufspolitik zurückziehen und hat den Präsidiumsposten aufgegeben.

Stand: 10:00 Uhr


Corona: Krankenhäuser in Sachsen-Anhalt müssen keine Intensivbetten mehr freihalten

Die Krankenhäuser in Deutschland halten deutlich weniger Betten für Corona-Patienten frei als noch vor einigen Monaten. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung". Demnach hat zum Beispiel Baden-Württemberg statt 35 nur noch zehn Prozent der Betten für Corona-Intensivpatienten geblockt. In anderen Bundesländern – darunter Sachsen-Anhalt – müssen die Krankenhäuser gar keine Intensivbetten mehr freihalten. Der Präsident der Bundesärztekammer, Reinhardt, sagte, er halte das für angemessen. Die Kliniken hätten Zeit und Erfahrung, um ihre Kapazitäten hochzufahren, sollte es wieder mehr Patienten mit schwerem Krankheitsverlauf geben.

Stand: 08:00 Uhr


Militärgegner beenden Protest auf Truppenübungsplatz

Der Protest gegen einen Truppenübungsplatz in der Colbitz-Letzlinger Heide ist friedlich zu Ende gegangen. Wie die Polizei mitteilte, gab es während der gesamten Aktion keine Straftaten. Am Freitag hatten rund 20 Demonstranten im militärischen Sicherheitsbereich ihre Zelte aufgeschlagen. Diese wurden gestern wieder abgebaut. Die Demonstranten fordern eine nicht-militärische Nutzung der Colbitz-Letzlinger Heide.

Stand: 07:30 Uhr


Umweltbundesamt: Städte müssen mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger schaffen

Das Umweltbundesamt hat Städte aufgefordert, Radfahrern und Fußgängern mehr Platz auf den Straßen zu verschaffen. Von der in Dessau angesiedelten Behörde hieß es, im Kampf gegen Klimakrise und Luftverschmutzung könne die Corona-Pandemie als Gelegenheits-Fenster genutzt werden. Laufen oder Radfahren sei gesund, im Vergleich zum Autofahren leise und erzeuge weder klimaschädliche Treibhausgase noch Luftschadstoffe. Das Umweltbundesamt spricht sich auch dafür aus, Parkgebühren zu erhöhen, um den Umstieg vom Auto auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel zu fördern.

Stand: 07:00 Uhr


Handballerinnen vom SV Union Halle-Neustadt verlieren gegen Göppingen

In der Handball-Bundesliga der Frauen hat SV Union Halle-Neustadt einen Auswärtssieg verpasst. Die Hallenserinnen unterlagen gegen Frisch Auf Göppingen mit 24:26.

Stand: 07:00 Uhr


Weitere Meldungen aus den Regionalstudios

Über Themen aus den Kurznachrichten berichtet MDR SACHSEN-ANHALT auch im .... Hörfunk | MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | ab 5:00 Uhr
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2 Kommentare

Matthi vor 4 Wochen

Da kann man mal wieder sehen das die Politiker keine Ahnung haben wie es in deutschen Städten aussieht. Wenn ich eine Stadt wie Erfurt nehme mit ihrer Historischen Innenstadt ich kann wegen Denkmalschutz und Eigentumsrecht keine Häuser versetzen, wegnehmen um Platz zu schaffen für Radwege. Die Fußwege sind schmal da ist es schon eine Katastrophe wenn sich dann noch Radfahrer durchdrängeln und wenn man Fahrspuren einschränken tut bricht der Verkehr zusammen. Selbst wenn man in Erfurt Wohnt in den (eingemeindeten Randgebieten) braucht man bei Schichtdienst ein Auto und wenn die Frau auch arbeitet 2. Dank des ach so toll ausgebauten Nahverkehrs. Dazu kommt das viele Städte ihr verpachtetes Land wo Garagen stehen verkaufen um ihre Haushaltslöscher zu stopfen und was dann passiert sehen wir in Erfurt, Abriss der Garagengemeinschaften und neue Häuser und noch mehr Autos die abends einen Parkplatz suchen und selbst an gefährlichen Stellen Parken.

Matthi vor 4 Wochen

Verdi will also wieder streiken für mehr Geld im Öffentlichen Dienst. Bekommen die Leute nicht schon genug ?, man muss sich doch nur mal die Zahlen der Ost u. West Angleichung anschauen da steht der öffentliche Dienst nicht schlecht da davon kann manche andere Berufsgruppe nur Träumen. Verdi fragt sich warum viele ausgetreten oder erst gar nicht in der Gewerkschaft sind, weil die Gewerkschaften egal welche sich nur noch um die großen kümmern. In Erfurt wirbt Verdi mit Externpromoten Ständen regelmäßig auf dem Anger viel über Verdi wissen die jungen Leute an den Ständen nicht aber was macht man nicht alles für Geld.

Ich wünsche den Angestellten im öffentlichen Dienst einen guten Abschluss einer muss ja die teuren Mieten in der Innenstadt bezahlen.

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